Segenswünsche zu jüdischem Neujahrsfest

Ratsvorsitzender schreibt an Zentralrat der Juden in Deutschland

26. September 2003

In einem Brief an den Präsidenten des Zentralrates der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, hat der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Manfred Kock, die besten Wünsche zum jüdischen Neujahrsfest Rosch HaSchana übermittelt.

Der Zentralrat blicke auf ein bewegendes Jahr zurück, in dem es viele erfreuliche Entwicklungen wie die Einweihung der neuen Bergischen Synagoge in Wuppertal und den Abschluss des Staatsvertrages gegeben habe, aber auch einen "offenbar unausrottbaren Antisemitismus", der seine Gewaltbereitschaft in bedrohlicher Weise gezeigt habe. Die evangelische Kirche werde durch ein klares und entschiedenes Auftreten gegen Antisemitismus und Rassenhass "weiter an der Seite all jener stehen, die durch diesen finsteren Geist bedroht werden", so Kock.

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der EKD und den Zentralrat, die in vielfältigen Verbindungen und selbstverständlich gewordenen persönlichen Kontakten ihren Ausdruck fände, werde auch in Zukunft fortgesetzt, kündigte Kock an.

Hannover, 26. September 2003
Pressestelle der EKD
Silke Fauzi



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