Ratsvorsitzender gratuliert zum jüdischen Neujahrsfest

Nikolaus Schneider: „Große Sehnsucht nach Frieden“

07. September 2010

Logo der EKD Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, hat den Juden in Deutschland zu ihrem Neujahrsfest Rosh Ha-Schana gratuliert.

In einem Brief an die Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, wünschte Schneider ihr, den Mitgliedern des Zentralrates sowie allen jüdischen Gemeinden in Deutschland „von Herzen“ ein gutes und gesegnetes Neues Jahr. „Möge der am Tag der Erinnerung erklingende Schofar nicht nur die jüdische Gemeinde, sondern uns alle daran erinnern, dass wir gemeinsam zusammenstehen im Ringen um ein friedliches Miteinander und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft“, heißt es unter anderem in dem Schreiben.

Der Ratsvorsitzende erinnert an den Beginn des neuen Jahres 5771 nach jüdischer Zeitrechnung am Abend des morgigen 8. Septembers und führt dazu aus: „Der Abend ist von alters her eine Zeit des Ausatmens, des zur Ruhe Kommens und der Befriedung. Es wird wohl auch in dem neuen Jahr nicht nur in Deutschland eine große Sehnsucht nach Frieden im Nahen Osten geben. So wollen wir Gott bitten, dass Psalm 147, 14 zum Zuge kommt: ,Er schafft deinen Grenzen Frieden und sättigt dich mit dem besten Weizen.‘ “

Außerdem gab der Ratsvorsitzende seiner Hoffnung Ausdruck, dass es „sehr bald“ zu einer Begegnung zwischen dem Rat der EKD und dem Zentralrat der Juden kommen möge.

Hannover, 07. September 2010
   
Pressestelle der EKD
Reinhard Mawick