„Wechselseitige Wertschätzung“

Grußwort des Ratsvorsitzenden zum Ende des Ramadan

28. Oktober 2005

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, hat den muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Deutschland zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan am 3. November Grüße und Glückwünsche der EKD übermittelt. Mit seinen Glückwünschen bedankt sich Huber dafür, dass viele muslimische Mitbürgerinnen und Mitbürger „Einladungen an christliche Freunde und Partner zum Fastenbrechen ausgesprochen haben“. Dies sei ein Zeichen „gewachsener guter Nachbarschaft und vertrauensvoller Zusammenarbeit“.

Menschen muslimischen Glaubens seien Teil der deutschen Gesellschaft geworden, schreibt der Ratsvorsitzende in seinem Grußwort, deshalb seien sie eingeladen, „diese Gesellschaft mit zu gestalten und Glauben und religiöse Werte in ihrer Leben fördernden Bedeutung zur Geltung zu bringen“. Das bringe „auch manchmal Reibungen und Konflikte mit sich“ und erfordere einen aufrichtigen Dialog, der von wechselseitiger Wertschätzung getragen sei.

Hannover, 28. Oktober 2005

Pressestelle der EKD
Christof Vetter



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