Gemeinsam nach Konfliktlösungen suchen

Grußwort des Ratsvorsitzenden zum Ende des Ramadan

24. November 2003

Die Suche nach Konfliktlösungen für die zahlreichen Brennpunkte weltweit sei eine gemeinsame Verpflichtung von Christen und Muslimen, so der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, in einem Grußwort zum Ende des Fastenmonats Ramadan an die in Deutschland lebenden Musliminnen und Muslime. "Spannungen abzubauen, Gerechtigkeit zu fördern und Versöhnung zu praktizieren: das sind Aufgaben, die nach meiner Überzeugung Muslime und Christen verbinden."

Huber dankte in seinem Schreiben für die besonders während des Ramadan erwiesene Gastfreundschaft gegenüber Nicht-Muslimen. Solche Begegnungen ermöglichten das Kennenlernen der Traditionen und Bräuche des jeweils anderen. Im Bereich der Kirchen gebe es viele Menschen, die sich für ein gutnachbarschaftliches Zusammenleben und das Gespräch zwischen Muslimen und Christen einsetzten. "Ich hoffe, dass sich noch mehr Menschen in der kommenden Zeit in diesem wichtigen Feld engagieren", so der Ratsvorsitzende.

Für die "heftigen und sehr schmerzlichen Konflikte, die uns auch gegenwärtig in Atem halten", scheine es keine einfachen und schnellen Lösungen zu geben. Umso wichtiger sei es, die wechselseitigen Kontakte zu pflegen.

Hannover, 24. November 2003

Pressestelle der EKD
Silke Fauzi



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