„Unerträglich“ – „Mit Empörung zurück weisen“

Huber zu den Äußerungen von Mahmud Ahmadinedschad

10. Dezember 2005

Die Äußerung des Präsidenten des Irans, Mahmud Ahmadinedschad, der sowohl die historische Tatsache des Holocaust als auch das Existenzrecht Israels bestritten hat, sei unerträglich. Dies erklärte der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, am Rand der Sitzung des Rates am heutigen Samstag, 10. Dezember, gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Mit Empörung müsse dies als antisemitisch und damit rassistisch zurück gewiesen werden. Der Ratsvorsitzende forderte die Staatengemeinschaft zu eindeutigen Konsequenzen auf, nachdem Ahmadinedschad sich zum wiederholten Mal entsprechend geäußert hat: „Wer die historische Tatsache der Ermordung Millionen von Juden während des Dritten Reichs in Deutschland und das Existenzrecht Israels leugne, erfüllt den Tatbestand der Volksverhetzung, die in Deutschland strafbar ist.“ Dies könne damit auch international auf keinen Fall akzeptiert werden.

Hannover, 10. Dezember 2005

Für die Richtigkeit:

Pressestelle der EKD
Christof Vetter



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