Margot Käßmann zum Tod von Patriarch Pavle I.

Oberhaupt der serbisch-orthodoxen Kirche am Sonntag verstorben

16. November 2009

Logo der EKD Anlässlich des Todes von Pavle I. von Belgrad, Patriarch der serbisch-orthodoxen Kirche, hat die Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischöfin Margot Käßmann, der serbischen Kirchenleitung ihr Beileid ausgedrückt. „Die Evangelische Kirche in Deutschland ist Ihnen in der Trauer um den geistlichen Vorsteher Ihrer Kirche verbunden. Wir vertrauen ihn der Liebe Gottes an“, schreibt die Ratsvorsitzende in ihrem Kondolenzbrief an die Synode der Serbischen Orthodoxen Kirche. Der Patriarch war am Sonntag im Alter von 95 Jahren nach langer Krankheit in einem Krankenhaus in Belgrad gestorben.

Die Gläubigen beider Kirchen teilten „die Erinnerung an das Leid und die vielen Prüfungen, die in den vergangenen Jahrzehnten die Menschen in den Ländern Mittel- und Südosteuropas so schmerzhaft erfahren mussten“, so die hannoversche Landesbischöfin. Der Patriarch „war Zeit seines irdischen Lebens selbst lebendiger Zeuge der schrecklichen Verwüstungen, der Nöte und Leiden, die in seiner Heimat geschahen.“ Umso dankbarer sei man in der EKD „für die geschwisterlichen Begegnungen und Freundschaften zwischen den Gläubigen unserer Kirchen in Deutschland und in Ihrer Heimat.“

Hannover, 16. November 2009

Pressestelle der EKD
Silke Römhild



erweiterte Suche

 

Themenliste



Das könnte Sie auch interessieren...