Berliner „Treffpunkt Gendarmenmarkt“ zum Dialog mit Muslimen

Landesbischof Friedrich diskutiert Handreichung des Rates „Klarheit und gute Nachbarschaft“

27. Februar 2007

Die vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) veröffentlichte Handreichung „Klarheit und gute Nachbarschaft – Christen und Muslime in Deutschland“ steht im Mittelpunkt des nächsten „Treffpunkt Gendarmenmarkt“ am morgigen Mittwoch, 28. Februar, in Berlin. Hauptredner der Veranstaltung, zu der der Bevollmächtigte des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, Prälat Stephan Reimers, einlädt, ist der bayerische Landesbischof Johannes Friedrich. Landesbischof Johannes Friedrich ist Mitglied des Rates der EKD und leitender Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD).

Die Handreichung geht davon aus, dass es zum Dialog über Möglichkeiten und Wege eines gelingenden Zusammenlebens zwischen Christen und Muslimen keine Alternative gibt. Ausdrücklich will die evangelische Kirche mit diesem Text zur Begegnung mit Muslimen ermutigen, ohne bestehende Schwierigkeiten auszuklammern. Seit seinem Erscheinen im November vergangenen Jahres hat er zahlreiche Reaktionen hervorgerufen. Mit der Begründung, dass nach der Veröffentlichung des EKD-Textes "erheblicher Klärungsbedarf" entstanden sei, hatten Vertreter muslimischer Verbände zuletzt ein für Anfang Februar geplantes drittes Spitzentreffen mit der EKD abgesagt.

Berlin, 27. Februar 2007

Pressestelle der EKD
Karoline Lehmann

Der Text „Klarheit und gute Nachbarschaft“ als pdf-Datei



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