Evangelische Kirche trauert um Paul Spiegel

"Wichtiger Gesprächspartner im gemeinsamen Engagement"

30. April 2006

In tiefer Trauer nimmt die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) die Nachricht entgegen, dass Paul Spiegel, gestorben ist. In seiner ersten Reaktion auf die Nachricht vom Tod des Vorsitzende des Zentralrats der Juden erinnert der Vorsitzende des Rates der EKD, Bischof Wolfgang Huber, an die gute Zusammenarbeit und die offenen Dialoge mit ihm. Mit Paul Spiegel hätten die Juden in Deutschland eine wichtige Stimmer und eine herausragende Führungspersönlichkeit verloren.

 
In seinem Leben hätten sich, so Wolfgang Huber, das schreckliche Erleiden des Holocaust und die Bereitschaft, danach politische und gesellschaftliche Verantwortung in Deutschland zu übernehmen, beeindruckend vereint. In großer Dankbarkeit erinnert sich Wolfgang Huber an das gemeinsame Bemühen, dem immer wieder aufflammenden Antisemitismus in Deutschland entgegen zu treten, sowie an die offene und herzliche Zusammenarbeit, die ihn mit Paul Spiegel verbunden hat.
 
„Paul Spiegel war ein wichtiger Gesprächspartner im gemeinsamen Engagement für eine freiheitliche Gesellschaft, in der diese Freiheit in Verantwortung gelebt werden kann,“ erklärt der Ratsvorsitzende. Die evangelische Kirche trauere mit seiner Familie und allen jüdischen Mitbürgern in Deutschland.

 
Hannover/Berlin, 30. April 2006
Pressestelle der EKD
Christof Vetter



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