Aussiedlerseelsorge in der EKD

Kirchenpräsident i.R. Helge Klassohn

Beauftragter für Fragen der Spätaussiedler und der Heimatvertriebenen

Helge Klassohn

Helge Klassohn wurde am 25.4.1944 in Riga, Lettland, als zweites Kind des Journalisten Carl Klassohn und der Lehrerin Erika Klassohn, geb. von Baehr, geboren. Nach der Flucht verbrachte die Familie erste Jahre in Groß Kreutz bei Brandenburg und wohnte seit 1953 in Mahlow bei Berlin. Von 1958-1961 besuchte Helge Klassohn des Eckener- Gymnasiums in Berlin-Mariendorf. Nach dem Mauerbau 1961 war Klassohn in den Staatlichen Museen zu Berlin tätig, 1963 folgten das Abitur an der Berliner Abendhochschule und die Wehrdienstverweigerung.

1963-1968 studierte Helge Klassohn Theologie an der Humboldt- Universität Berlin, 1968/69 war er Vikar in Berlin-Friedrichsfelde. 1969/70 absolvierte er das Predigerseminar in Wittenberg. Nach dem II. Examen war Klassohn Pastor im Hilfsdienst in Schönfeld/Uckermark und von 1971-1975 Assistent für Praktische Theologie an der Greifswalder Theologischen Fakultät. Seit 1975 ist Klassohn verheiratet mit der Zahnmedizinerin Heidemarie Klassohn geb. Boer aus Borgsdorf bei Berlin.

1975-1989 war Klassohn Pfarrer und nebenamtlicher Klinikseelsorger (Ausbildung zum Klinikseelsorger) in Teupitz, Kreis Königs-Wusterhausen, sowie mehrere Jahre Kreisjugendpfarrer. Seine Ehefrau arbeitete intensiv in der Gemeinde mit (Blockflötenarbeit, Kinder- und Jugendarbeit). In Teupitz (Stadt und sechs Ortschaften) waren die wesentlichen Aufgaben: Gemeindeaufbau, Sanierung und innere Neugestaltung der Kirche aus dem 15. Jahrhundert mit Spenden und Hilfskräften aus der Gemeinde, Orgelneubau, Jugendarbeit, Aufbau eines Posaunenchores, Neueinrichtung und Besetzung einer Katecheten- und einer B-Kirchenmusikerstelle. Seit 1988 war Helge Klassohn Studienleiter am Pastoralkolleg Templin und zugleich Gemeindepfarrer in Röddelin und Beutel/Uckermark, Landessynodaler, Vorsitzender des Ständigen Theologischen Ausschusses der Synode sowie Mitglied im Stasi-Überprüfungsausschuss der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg.

Von 1994 bis 2008 war Helge Klassohn Kirchenpräsidenten der Evangelischen Landeskirche Anhalts.

1997-2004 war Klassohn Präsident der Evangelischen Haupt-Bibelgesellschaft im Bereich der EKU (UEK), 1998-2000 Vorsitzender des Rates der EKU, seit 1996 Vorsitzender der AG der Leitenden Geistlichen-Ost der EKD, seit 1995 Stellv. Vorsitzender des Arbeitsausschusses der Kirchenkonferenz der EKD.

Seit 2007 ist Helge Klassohn Beauftragter des Rates der EKD für Fragen der Spätaussiedler und der Heimatvertriebenen.

E-Mail: cah.klassohn@web.de
Fax: 033631 64 68 30



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