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Gott sei Dank, es ist Sonntag!

Ohne Sonntage gibt's nur noch Werktage

Der Sonntag wird von Christen als Tag der Auferstehung Jesu gefeiert. Zugleich ist der Sonntag der erste Tag der Woche. Bereits im 4. Jahrhundert n. Chr. hat sich die Feier des Sonntags durchgesetzt. Zwar ist die Sonntagsruhe gesetzlich geschützt, doch ist er als arbeitsfreier Tag zunehmend gefährdet.

Für Wirtschaft und Industrie werden immer mehr Ausnahmegenehmigungen erteilt. Längst wird nicht mehr nur in Krankenhäusern und Altenheimen, bei der Polizei und der Bahn, an Tankstellen und in der Gastronomie auch sonntags gearbeitet. Immer häufiger wird gefordert, dass die Menschen auch am Sonntag die Möglichkeit haben sollen einzukaufen.

Ohne richtigen Sonntag gibt es aber bald nur noch Werktage. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, sich an die Ursprünge des Sonntags zu erinnern. Das freie Wochenende ist erst eine Errungenschaft der Neuzeit, doch der arbeitsfreie Tag pro Woche ist in der biblischen Sabbat-Tradition begründet.

In der "European Sunday Alliance" haben sich Gewerkschaften, Organisationen der Zivilgesellschaft und religiöse Gemeinschaften aus ganz Europa zusammengeschlossen - unter ihnen auch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD).


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Publikationsdatum dieser Seite: 31.05.2016 13:34