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Wolkenloch

Kirchenjahr 2008/2009

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28.12.2008: Erster Sonntag nach Weihnachten

Wochenlied

Vom Himmel kam der Engel Schar (EG 25)
Melodie: 15. Jh., geistlich Wittenberg 1535
Text: Martin Luther 1543


Evangelium des Sonntags: Jesu Darstellung im Tempel (Lk 2, 22 - 40)

Maria und Josef bringen Jesus in die Synagoge. Zur damaligen Zeit war es üblich, dass eine Mutter 40 Tage nach der Geburt eines Sohnes ein Opfer bringen musste, um wieder als rein zu gelten. Diesem Brauch will Maria nachkommen. In der Synagoge begegnen sie Simeon und Hanna. Simeon lebt von der Hoffnung, dass er in seinem Leben noch den Sohn Gottes, den Retter der Welt, sehen wird. Mit seinem Lobgesang lässt Simeon erkennen, dass in diesem Kind das Licht der Welt liegt.

Und als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz des Mose um waren, brachten sie ihn nach Jerusalem, um ihn dem Herrn darzustellen,  wie geschrieben steht im Gesetz des Herrn (2.Mose 13,2; 13,15): »Alles Männliche, das zuerst den Mutterschoß durchbricht, soll dem Herrn geheiligt heißen«,  und um das Opfer darzubringen, wie es gesagt ist im Gesetz des Herrn: »ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben« (3.Mose 12,6-8). Und siehe, ein Mann war in Jerusalem, mit Namen Simeon; und dieser Mann war fromm und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels, und der Heilige Geist war mit ihm. Und ihm war ein Wort zuteil geworden von dem Heiligen Geist, er solle den Tod nicht sehen, er habe denn zuvor den Christus des Herrn gesehen. Und er kam auf Anregen des Geistes in den Tempel. Und als die Eltern das Kind Jesus in den Tempel brachten, um mit ihm zu tun, wie es Brauch ist nach dem Gesetz,  da nahm er ihn auf seine Arme und lobte Gott und sprach:  Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen,  den du bereitet hast vor allen Völkern ein Licht, zu erleuchten die Heiden und zum Preis deines Volkes Israel.  Und sein Vater und seine Mutter wunderten sich über das, was von ihm gesagt wurde. Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und zum Aufstehen für viele in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird - und auch durch deine Seele wird ein Schwert dringen -, damit vieler Herzen Gedanken offenbar werden. Und es war eine Prophetin, Hanna, eine Tochter Phanuëls, aus dem Stamm Asser; die war hochbetagt. Sie hatte sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt, nachdem sie geheiratet hatte,  und war nun eine Witwe an die vierundachtzig Jahre; die wich nicht vom Tempel und diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht. Die trat auch hinzu zu derselben Stunde und pries Gott und redete von ihm zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.Und als sie alles vollendet hatten nach dem Gesetz des Herrn, kehrten sie wieder zurück nach Galiläa in ihre Stadt Nazareth. Das Kind aber wuchs und wurde stark, voller Weisheit, und Gottes Gnade war bei ihm. (Lk 2, 22 - 40)  

Quelle: Lutherbibel 1984

Hier hören Sie das Sonntagsevangelium als Podcast


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Publikationsdatum dieser Seite: Montag, 21. Mai 2012 00:09