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Gott sei Dank, es ist Sonntag!
Wolkenloch

Kirchenjahr 2008/2009

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15.02.2009: Zweiter Sonntag vor der Passionszeit: Sexagesimä

Wochenlied

Herr, fuer dein Wort sei hoch gepreist (EG 196)
Melodie: Johann Walter »Es spricht der Unweisen Mund wohl« 1524
Text: David Denicke 1659


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Evangelium des Sonntags: Das Gleichnis vom Sämann (Lk 8, 4 - 15)

Der vergangene und dieser Sonntag geben in ihrem Namen den Zeitraum an, der noch bis zum Osterfest verbleibt. Sexagesimae: ein Zeitraum von (ungefähr) sechzig Tagen .
Das heutige Evangelium ist eines der zahlreichen Gleichnisse, mit denen Jesus seinen Jüngern das Reich Gottes  verdeutlicht. Im Gleichnis vom Sämann vergleicht er es mit der Aussaat: Nur der Samen, der auf fruchtbaren Boden fällt, bringt gute Früchte. So ist es auch mit dem Wort Gottes: Nur wenn die Menschen bereit sind, es anzunehmen, wird es sie auch erreichen. Das Reich Gottes werden nur diejenigen wirklich erfahren können, die bereit sind, sich darauf einzulassen.

Als nun eine große Menge beieinander war und sie aus den Städten zu ihm eilten, redete er in einem Gleichnis: Es ging ein Sämann aus zu säen seinen Samen. Und indem er säte, fiel einiges auf den Weg und wurde zertreten, und die Vögel unter dem Himmel fraßen's auf.Und einiges fiel auf den Fels; und als es aufging, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte.Und einiges fiel mitten unter die Dornen; und die Dornen gingen mit auf und erstickten's. Und einiges fiel auf gutes Land; und es ging auf und trug hundertfach Frucht. Als er das sagte, rief er: Wer Ohren hat zu hören, der höre!
Es fragten ihn aber seine Jünger, was dies Gleichnis bedeute. Er aber sprach: Euch ist's gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu verstehen, den andern aber in Gleichnissen, damit sie es nicht sehen, auch wenn sie es sehen, und nicht verstehen, auch wenn sie es hören.  Das Gleichnis aber bedeutet dies: Der Same ist das Wort Gottes. Die aber auf dem Weg, das sind die, die es hören; danach kommt der Teufel und nimmt das Wort aus ihrem Herzen, damit sie nicht glauben und selig werden. Die aber auf dem Fels sind die: wenn sie es hören, nehmen sie das Wort mit Freuden an. Doch sie haben keine Wurzel; eine Zeit lang glauben sie und zu der Zeit der Anfechtung fallen sie ab. Was aber unter die Dornen fiel, sind die, die es hören und gehen hin und ersticken unter den Sorgen, dem Reichtum und den Freuden des Lebens und bringen keine Frucht. Das aber auf dem guten Land sind die, die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld. (Lukas 8, 4 - 15 )  

Quelle: Lutherbibel 1984

Hier hören Sie das Sonntagsevangelium als Podcast


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Publikationsdatum dieser Seite: Montag, 21. Mai 2012 00:09