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Wolkenloch

Kirchenjahr 2008/2009

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08.03.2009: Zweiter Sonntag in der Passionszeit: Reminiszere

Wochenlied

Wenn wir in hoechsten Noeten sein (EG 366)
Melodie: Johann Baptista Serranus nach Nr. 255 1567
Text: Paul Eber 1566 nach »In tenebris nostrae« von Joachim Camerarius um 1546


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Evangelium des Sonntags: Von den bösen Weingärtnern (Markus 12, 1-12)

"Gedenke (lateinisch: reminiszere), Herr, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, die von Ewigkeit her gewesen sind" (Psalm 25,6): Aus diesem Psalmvers stammt der Name dieses Sonntags.
Er erinnert daran, dass die Menschen auf Gottes Barmherzigkeit angewiesen sind. Die  Passionszeit erinnert auch an eigene Schuld und persönliches Versagen. Dabei ist  Schuld auch verbunden mit Abkehr von Gott und seinem Sohn - davon berichtet das Evangelium für diesen Sonntag: Wie der Sohn des Weinbergbesitzers ermordet wird, so starb auch Jesus am Kreuz.

Und er fing an, zu ihnen in Gleichnissen zu reden: Ein Mensch pflanzte einen Weinberg und zog einen Zaun darum und grub eine Kelter und baute einen Turm und verpachtete ihn an Weingärtner und ging außer Landes. Und er sandte, als die Zeit kam, einen Knecht zu den Weingärtnern, damit er von den Weingärtnern seinen Anteil an den Früchten des Weinbergs hole. Sie nahmen ihn aber, schlugen ihn und schickten ihn mit leeren Händen fort. bermals sandte er zu ihnen einen andern Knecht; dem schlugen sie auf den Kopf und schmähten ihn. Und er sandte noch einen andern, den töteten sie; und viele andere: die einen schlugen sie, die andern töteten sie. Da hatte er noch einen, seinen geliebten Sohn; den sandte er als Letzten auch zu ihnen und sagte sich: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen. Sie aber, die Weingärtner, Was wird nun der Herr des Weinbergs tun? Er wird kommen und die Weingärtner umbringen und den Weinberg andern geben. Habt ihr denn nicht dieses Schriftwort gelesen (Psalm 118,22-23): »Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Vom Herrn ist das geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen«? Und sie trachteten danach, ihn zu ergreifen, und fürchteten sich doch vor dem Volk; denn sie verstanden, dass er auf sie hin dies Gleichnis gesagt hatte. Und sie ließen ihn und gingen davon. (Mk 12, 1-12)  

Quelle: Lutherbibel 1984

Hier hören Sie das Sonntagsevangelium als Podcast


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Publikationsdatum dieser Seite: Montag, 21. Mai 2012 00:09