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Wolkenloch

Kirchenjahr 2008/2009

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19.04.2009: Erster Sonntag nach Ostern: Quasimodogeniti

Wochenlied

Jesus Christus, unser Heiland, der den Tod ueberwand (EG 102)
Melodie: Martin Luther 1529, Leipzig 1545
Text: Martin Luther 1524


Evangelium des Sonntags: Thomas (Johannes 20, 19 -29)

"Wie die neugeborenen Kinder" (lateinisch: quasimodogeniti): So lautet der Name dieses Sonntags. Der auch als "weiß" bezeichnete Sonntag hatte in der frühen Kirche eine besondere Bedeutung: Er markierte das Ende der Osterwoche. Jetzt legten die in der Osternacht Getauften ihre weißen Taufkleider wieder ab.
Vom zweifelnden Thomas erzählt das heutige Evangelium. Er will an die Auferstehung Jesu erst glauben, wenn er seine Hände in Jesu Wunden legen kann. Der Auferstandene wird daran erkannt, dass er durch das Zeigen seiner Verletzungen eine große Nähe bietet. Diese Nähe bietet er Thomas, der direkt in die Wunden hinein fassen kann, aber auch allen Menschen, die an ihn glauben.

Am Abend aber dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch! Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, dass sie den Herrn sahen. Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den Heiligen Geist! Welchen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten. Thomas aber, der Zwilling genannt wird, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.  Da sagten die andern Jünger zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und meinen Finger in die Nägelmale lege und meine Hand in seine Seite lege, kann ich's nicht glauben. Und nach acht Tagen waren seine Jünger abermals drinnen versammelt und Thomas war bei ihnen. Kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und tritt mitten unter sie und spricht: Friede sei mit euch! Danach spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Spricht Jesus zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas, darum glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben! (Joh 20, 19-29)
                                                                                                                                                                                                                            Quelle: Lutherbibel 1984

Hier hören Sie das Sonntagsevangelium als Podcast


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Publikationsdatum dieser Seite: Dienstag, 21. Mai 2013 00:02