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26.12.2011: Zweiter Weihnachtsfeiertag

Wochenlied

Gelobet seist du, Jesus Christ (EG 23)
Melodie: Medingen um 1460, Wittenberg 1524
Text: Str. 1 Medingen um 1380; Str. 2-7 Martin Luther 1524


Evangelium des Feiertags: Das Wort ward Fleisch (Johannes 1, 1 - 14)

Das Johannesevangelium erzählt auf eine ganz andere Weise von der Geburt Jesu. Hier wird nicht vom Kind in der Krippe, sondern von der gesamten Schöpfung berichtet. Durch das Wort Gottes ist alles in Gang gesetzt worden. In Jesus Christus wird dieses Wort leibhaftig und greifbar. Mit dem Wort erkennen wir auch Gott selber in seiner Herrlichkeit. Gleichzeitig erkennen wir, wie unser eigenes Leben in dieser Schöpfung aufgehoben und geborgen ist.


Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht ergriffen. Es war ein Mensch, von Gott gesandt, der hieß Johannes. Der kam zum Zeugnis, um von dem Licht zu zeugen, damit sie alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern er sollte zeugen von dem Licht. Das war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen. Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind. Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.  (Joh 1, 1 - 14)


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Publikationsdatum dieser Seite: Montag, 21. Mai 2012 00:02