Missionarische Ausbildungsstätten

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Adressenverzeichnis der Mitglieder der KMA

aktualisierter Stand: August 2016


Zum Selbstverständnis der „Konferenz Missionarischer Ausbildungsstätten“ (KMA)

In der „Konferenz Missionarischer Ausbildungsstätten“ (KMA) treffen sich die Leiter und Leiterinnen einiger Schulen, die innerhalb der evangelischen Kirchen im deutschsprachigen Raum arbeiten und nicht in kirchlicher oder staatlicher Trägerschaft stehen.

Zum festen Bestandteil der Zusammenkünfte gehören Information und Austausch über Fragen der Ausbildung und des zukünftigen Berufsfeldes der auf den missionarischen Dienst ausgerichteten Studierenden. Bei Anerkennung der Eigenprägung durch Geschichte und speziellen Auftrag der einzelnen Werke bestehen folgende Gemeinsamkeiten:

  1. Der von Jesus Christus seiner Gemeinde gegebene missionarische Auftrag gebietet, das Evangelium von der freien Gnade allen Menschen auszurichten.
  2. Dieser Auftrag bestimmt das Ziel unserer Dienste in Kirchengemeinden und freien Werken (z.B. CVJM, EC, Gemeinschaften und Missionsgesellschaften). Durch die Verkündigung des Evangeliums werden Menschen zum Glauben an Jesus Christus gerufen. Diakonische und gesellschaftsbezogene Aufgaben stehen im Dienst dieses Zieles. Sie folgen aus dem Leben in der Nachfolge Jesu Christi nach der Weisung des Wortes Gottes.
  3. Auftrag und Ziel des missionarischen Zeugnisses begründet die Priorität des theologischen Unterrichtes. Dieser erfolgt auf dem Grund der Heiligen Schrift nach reformatorischem Verständnis.
  4. Ein lebendiges Glaubensverhältnis zu Jesus Christus gilt als Voraussetzung für Lehrende und Lernende.
  5. Gemeinsames geistliches Leben gehört zu den wesentlichen Elementen der Ausbildung.
  6. Die Ausbildungsstätten stellen ihre Absolventen und Absolventinnen den Kirchen und freien Werken für die missionarischen Dienste zur Verfügung.

Die Konferenz erfüllt ihre Aufgabe in Verbindung mit der „Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste“ (AMD).

Die KMA berät und vertritt gemeinsame Fragen gegenüber der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und den Landeskirchen.

Die Konferenz ist offen für Ausbildungsstätten mit gleicher biblisch-reformatorischer Grundlage sowie derselben Aufgaben- und Zielsetzung. Sie ist bereit zur Mitarbeit in verwandten Arbeitsbereichen.

Zur KMA gehören z.Zt. folgende Ausbildungsstätten:

  • CVJM Bildungswerk gGmbH, Kassel

  • Missionsschule Unterweissach, Weissach im Tal

  • Evangelistenschule Johanneum, Wuppertal

  • Marburger Bildungs- und Studienzentrum, Marburg

  • Theologisch-pädagogisches Seminar Malche, Porta Westfalica

  • Theologisches Seminar St. Chrischona, Bettingen/Basel

  • Internationale Hochschule Liebenzell, Bad Liebenzell

  • Neukirchener Diakonenausbildung, Neukirchen-Vluyn

  • Theologisches Studienzentrum Berlin

  • Ev. Hochschule Tabor, Marburg

  • Theologisches Seminar Bibelschule Aidlingen

  • Theologisches Seminar Adelshofen, Eppingen

Vollmitglieder sind „missionarische Ausbildungsstätten“, Gaststatus können Leiter von Ausbildungsstätten haben, die das Anliegen der KMA teilen. Den Gaststatus haben zur Zeit:

  • Fachhochschule für Interkulturelle Theologie, Hermannsburg

  • Krelinger Studienzentrum, Krelingen

Über Mitgliedschaft und Gaststatus entscheidet die Konferenz (KMA). Die Vertreter des Kirchenamtes der EKD, der Arbeitsgemeinschaft missionarische Dienste (AMD) und der Beauftragten-Konferenz nehmen als Gäste an den Treffen der Konferenz teil.

Die Konferenz hat keine bestimmte Rechtsform. Entstehende Unkosten tragen die einzelnen Ausbildungsstätten.

Die Konferenz wählt aus ihrer Mitte einen ersten und zweiten Sprecher für jeweils drei Jahre.

Sprecher der Konferenz ist zur Zeit Dr. Klaus Meiß, Marburger Bildungs- und Studienzentrum (mbs); Stellvertreter ist Pfarrer Thomas Maier, Missionsschule Unterweissach.

(Erstfassung von 1993, von der KMA im März 2015 neu bestätigt)
 

Kontaktadresse

Dr. Klaus Meiß
Sprecher der Konferenz
Schwanallee 57
35037 Marburg
Tel.: 0 64 21/91 29-25
Fax: 0 64 21/91 29-26
E-Mail: klaus.meiss@m-b-s.org