Kirchenrechtliches Institut der EKD

Das Kirchenrechtliche Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wurde auf Initiative von Prof. D. Dr. Rudolf Smend durch Beschluß des Rates der EKD vom 14. Dezember 1945 in Göttingen gegründet. Ihm folgte 1970 in dieser Funktion Axel v. Campenhausen nach, der den Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insbesondere Kirchen- und Staatskirchenrecht in München innehatte. Zu diesem Zweck wurde das Institut nach München verlagert. Als der Leiter 1976 bis 1979 als Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst tätig war, wurde das Institut kommissarisch von Dozent Dr. Jörg Müller-Volbehr in München geleitet. Mit der Ernennung Axel v. Campenhausens zum Präsidenten der Klosterkammer Hannover und zum Honorarprofessor an der Universität Göttingen nahm er im Jahr 1979 die Leitung wieder in seine Hand. Das Institut kehrte an seinen Ursprungsort Göttingen zurück.

Das Kirchenrechtliche Institut versammelt alljährlich die akademischen Vertreter des Faches Kirchenrecht zu einer wissenschaftlichen Tagung in Heidelberg. Die meisten hier vorgetragenen Arbeiten sind als Abhandlungen in der Zeitschrift für evangelisches Kirchenrecht erschienen. Darüber hinaus wurde in der nämlichen Zeitschrift regelmäßig von den Tagungen berichtet. In den ersten Jahren erhielten die Tagungen in Heidelberg ihr besonderes Gepräge dadurch, daß sie auch von kirchenrechtlichen Kollegen aus der Sowjetischen Besatzungszone und später aus der DDR besucht werden durften. In den letzten Jahren ist die Teilnahme ausländischer Kollegen (Österreich, Schweiz, Niederlande) selbstverständlich geworden. Ihrer Konzeption nach sind diese Treffen solche der Mitarbeiter der Zeitschrift für evangelisches Kirchenrecht, von denen die meisten auch namentlich im Impressum geführt werden.



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