Management und Spiritualität

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Manager sind die Symbolgestalten unserer heutigen Wirtschaftsordnung. Auf sie richten sich viele Hoffnungen zur Bewältigung von Unsicherheiten im Zeitalter der Globalisierung und der ökologischen Bedrohung. Von ihnen wird erwartet, dass sie den Prozess des laufenden Umbaus der Unternehmen unter den Bedingungen immer schnelleren Wandels beherrschen können. In einer fragilen Umwelt sollen sie stabile Strukturen organisieren, die die dauerhafte Teilhabe möglichst vieler Menschen an Wirtschaft und Gesellschaft sichern. Die Erwartungen sind gewaltig – bisweilen erscheinen sie fast übermenschlich zu sein.

Angesichts derartiger Ambivalenzen greifen immer mehr wirtschaftlich Leitende zur Stabilisierung der eigenen Person auf „Ressourcen” der Religion und der Spiritualität zurück. Entsprechende Angebote aus dem kirchlichen Bereich boomen, verheißt doch gerade der christliche Glauben, durch das Vertrauen auf Gottes Geleit Sicherheiten in unverfügbaren und kontingenten Situationen gewinnen zu können und so lebensgewiss und handlungsfähig zu sein.

Die wissenschaftliche Tagung „Management und Spiritualität” geht diesen Zusammenhängen nach. Sie sondiert das Feld dessen, was es mittlerweile an Angeboten und Erfahrungen gibt. Sie fragt theologisch nach der Leistungsfähigkeit von Religion zur Bewältigung von Unsicherheiten und soziologisch nach den Bedingungen der gegenwärtigen Konjunktur des Unternehmerischen. Schließlich wird das gesamte Feld einer christlich verantworteten Wirtschaft abgeschritten. Zu einer Konsultation im „spirituellen Setting” des Kloster Volkenroda in Thüringen sind Sie herzlich eingeladen.



 

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