Filme

Eröffnungsgottesdienst in St. Matthäus Kirche (Zusammenschnitt aus ZDF-Übertragung)

Berlin, 6. November 2005 (Länge 3:44)

Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Berliner Kulturkirche St. Matthäus wurde die diesjährige Tagung der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland eröffnet. Der Saxophonist Friedemann Graef stimmte die Gemeinde mit seinen Improvisationen auf den Gottesdienst ein. Zu den Gästen zählte der gastgebende Bischof Wolfgang Huber, ebenso wie die Präses der Synode, Barabara Rinke und einige Mitglieder des Deutschen Bundestags.


Kanzel, Kreuz und Kamera

Berlin, 5. November 2005 (Länge 2:06)

Wer sich der Berliner St. Matthäuskirche nähert, entdeckt sofort den besonderen Gast in der Kirche: Das ZDF. Um die Übertragung des Eröffnungsgottesdienstes zur diesjähringen EKD-Synode ins rechte Licht zu setzen, haben die Techniker einige Kilometer Kabel in der Kirche verlegt. 25.000 Watt Licht erleuchten Kanzel, Kreuz und Orgel.


Ausstellung Arnulf Rainer, "Dahinter Engel"

Begrüßung durch Pfarrer Neubert inklusive ZDF-Collage

Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. Darum fürchten wir uns nicht. (Ps. 46, 2-3a)


Meditation Triptychon von Arnulf Rainer

Wir sehen auf drei Christus-Bilder. Motive, die uns vertraut sind: Unsere Augen erkennen dreimal das Antlitz Christi. Der leidende Christus links und in der Mitte, der tote Christus am Kreuz ganz rechts. Offenbar Fotografien von Christusbildern aus längst vergangener Zeit. Wir wissen nicht, wer diese Fotos aufgenommen hat, wissen nicht, wo diese Motive zu finden sind.


Ratsbericht Bischof Wolfgang Huber: Zweifler an den Rändern der Kirche

Barmherzigkeit mit den Zweiflern hat sich der Ratsvorsitzende der EKD, Bischof Wolfgang Huber, in seinem Bericht vor der Synode gewünscht. Die Kirche möge den Menschen Gewissheit vermitteln. Diese Gewissheit verbinde die Kirche zu einer fröhlichen und zuversichtlichen Gemeinschaft der Glaubenden, weil in ihr die Barmherzigkeit mit den Zweiflern und auch mit unseren eigenen Zweifeln Raum habe.


Ratsbericht Bischof Wolfgang Huber: Dietrich Bonhoeffer als Glaubenszeuge

Vorbilder im Glauben können durchaus im evangelischen Sinn als heilige Menschen bezeichnet werden. Sie seien "Zeugen einer besseren Welt". Aus Anlass des 100. Geburtstags Dietrich Bonhoeffers im nächsten Jahr bezeichnete Huber das Glaubenszeugnis Bonhoeffers als Quelle der Ermutigung zu eigenem Denken und Handeln.


Ratsbericht Bischof Wolfgang Huber: Die Lage der Familien

Als dramatisch bezeichnete der Ratsvorsitzende die Lage der Familie: Das Lebensmodell Familie befinde sich in einer Krise. Dabei sei die notwendige Korrektur nicht mit Einzelmaßnahmen zu erreichen, sondern es brauche einen Mentalitätswandel: „Nur wenn Menschen von sich aus Ja zur Familie sagen, werden sie in einer Familie leben."


Ratsbericht Bischof Wolfgang Huber: Für ein würdiges Ende des Lebens

Die Würde des Menschen schließe nach christlichem Verständnis eine Tötung auf Verlangen aus. Huber sprach sich für eine Stärkung der Hospizarbeit und Palliativmedizin aus und forderte einen breiten ethischen Diskurs über die damit verbundenen Fragen.


Ratsbericht Bischof Wolfgang Huber: Ökumene der Profile

Bei den ökumenischen Herausforderungen bringe die evangelische Kirche ihr eigenes Profil ein, zu dessen Stärken die Ausrichtung an Gottes lebendigem Wort ebenso gehöre wie die Bereitschaft, Glauben und Vernunft, Frömmigkeit und Aufklärung miteinander zu verbinden und nicht auseinander treten zu lassen. Die Kirche suche die Nähe zu den Menschen und den Debatten, die sie bewegen. Angstfrei treten evangelischen Christen mit ihren Glaubensüberzeugung in den Dialog mit Wissenschaft und Kultur: „So versuchen wir, das Weltkulturerbe von Glaube, Hoffnung und Liebe für unsere Zeit fruchtbar zu machen.“


Die Synode swingt zu Jocelyn Smith

Berlin, 7. November 2005 (Länge 3:02)

Ungewöhnliche Töne im Plenarsaal der Synode. Soul- und Jazz-Ikone Jocelyn B. Smith, von Moderator Andreas Malessa zu Recht als „Gesamtkunstwerk“ vorgestellt, brachte so manchen Synodalen-Fuß zum Wippen.


Philosophisches Verständnis von Toleranz, Referat zum Schwerpunktthema, Dr. Elisabeth von Thadden (Auszug)

Berlin, 7. November 2005 (Länge 4:14)

Das Toleranz-Konzept des Philosophen Rainer Forst bezeichnete Elisabeth von Thadden „im Dickicht diffuser Toleranz-Vorstellungen“ als das einzig sinnvolle. Von Toleranz lasse sich nur reden, wenn man erstens davon ausgehe, dass eine Überzeugung als falsch angesehen werde – sonst würde sie bejaht oder gleichgültig hingenommen, aber nicht toleriert. Es müssten Gründe bestehen, warum das für falsch Gehaltene dennoch zu tolerieren sei. Und drittens müssten Grenzen benannt und klar gestellt werden.


Toleranz als Zentrum christlicher Botschaft, Referat zum Schwerpunktthema, Dr. Elisabeth von Thadden (Auszug)

Berlin, 7. November 2005 (Länge 6:00)

In der Frage, wie sich feste Glaubensüberzeugung und die religiöse, weltanschauliche und kulturelle Pluralität der modernen Gesellschaft verhalten, seien Christen ebenfalls nicht zu passiver Duldung, sondern zu aktivem Bekenntnis aufgefordert. Die Frage nach der Toleranz lasse sich als ein „Zentrum der christlichen Botschaft“ verstehen, die Geschichte des Christentums als ein „Weg zum Wesen des christlichen Selbstverständnisses“, so Elisabeth von Thadden.


Einbringung des Kundgebungsentwurfs zum Schwerpunktthema

Die Buntheit der pluralistischen Gesellschaft müsse für Christinnen und Christen Anlass sein, kräftig „Farbe zu bekennen“. Denn schon Martin Luther habe von der „Toleranz Gottes“ gesprochen, von der „Geduld Gottes mit uns Menschen, denen seine bedingungslose Liebe gilt.“


Talkrunde "Toleranz aus Glauben"

Berlin, 7. November 2005 (Länge 4:21)

Neben Rundfunk-Redakteur und Profi-Talker Andreas Malessa nahmen Emine Demirbürken-Wegner, Mitglied im Bundesvorstand der CDU, und Hans-Jürgen van Schewick, Richter am Bundesverwaltungsgericht, sowie der Berliner Generalsuperintendent Martin-Michael Passauer auf dem Podium Platz, um das Schwerpunkt-Thema aus ihrer Alltags-Perspektive zu diskutieren.


Umfrage: Wie tolerant ist Deutschland?

Berlin, 5. November 2005 (Länge 3:05)

Ganz in der Nähe des Brandenburger Tors in Berlin trifft sich in diesen Tagen die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, also das Kirchenparlament, zu ihren jährlichen Beratungen. Die Versammlung steht unter dem Thema "Tolerant aus Glauben". Es geht dabei auch um die Frage: Wie tolerant ist unserer Gesellschaft anders Denkenden gegenüber? Was meinen die Berliner? Wir haben Sie gefragt.


Posaunen vor Synode

Berlin, 8. November 2005 (Länge 1:08)

Aus der Mitte der Synode konstituiert sich in jedem Jahr ein Posaunenchor, der Gebet und Lieder musikalisch begleitet. Das Kirchentagslied "Wir strecken uns nach dir" sangen die Synodalen am Dienstagmorgen vor ihren Beratungen.


Bausteine verlässlicher Haushaltspolitik: Bericht mittelfristige Finanzperspektive bis 2009 (Ausschnitt 1)

Berlin, 8. November 2005 (Länge 4:56)

Über ein Konzept mittelfristiger Finanzperspektiven bis 2009 beriet die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Dienstag, 8. November in Berlin. Man wolle "den Protestantismus stärken", erklärte das Mitglied des Rates der EKD, Vizepräsident Klaus Winterhoff.


Kulturelle Kompetenz des Protestantismus: Bericht mittelfristige Finanzperspektive bis 2009 (Ausschnitt 2)

Berlin, 8. November 2005 (Länge 1:46)

Die kulturelle Kompetenz des Protestantismus zählt zu den besonderen Schwerpunkten kirchlicher Aktivitäten der nächsten Jahren, führte Winterhoff in seinem Referat aus.


Gliedkirchlicher Finanzausgleich: Bericht mittelfristige Finanzperspektive bis 2009 (Ausschnitt 3)

Berlin, 8. November 2005 (Länge 2:48)

Der innerkirliche Finanzausgleich sei ein unverzichtbares Zeichen der Solidarität unter den Kirchen und helfe die gemeinsamen Interessen zu wahren, so Winterhoff vor der Synode.


Bibelarbeit Johannes 4, Stefanie Finzel

Berlin, 8. November 2005 (Länge 2:55)

Weder Herablassung noch Schmusekurs prägten die Begegnung Jesu mit der Samaritanerin am Brunnen. Respekt vor der Andersartigkeit sei vielmehr die Grundhaltung, die für die Menschen letztlich ein Segen sei.


Grußwort Georg Kardinal Sterzinsky

Berlin, 6. November 2005 (3:10)

Der Berliner Erzbischof Kardinal Sterzinsky überbrachte der EKD-Synode auch die herzlichen Grüße der Deutschen Bischofskonferenz. Sterzinsky betonte das viel in der Ökumene erreicht sei. Das Trennende könne nicht unter dem Aspekt einer "Rückkehrökumene" betrachet werden.


Verleihung Arbeitsplatzsiegel ARBEIT PLUS

Berlin, 9. November 2005 (Länge 3:52)

Mit dem Arbeitsplatzsiegel "Arbeit plus" hat die Evangelische Kirche in Deutschland elf Unternehmen für ihre vorbildliche Beschäftigungspolitik ausgezeichnet. Trotz der aktuellen Situation am Arbeitsmarkt konnten die Unternehmen Menschen den Zugang zu einer Beschäftigung eröffnen oder Arbeitsplätze für die Zukunft sichern.


Eröffnung der Adventsaktion 2005

Berlin, 9. November 2005 (Länge 1:08)


Verleihung Arbeitsplatzsiegel ARBEIT PLUS, Musikbegleitung

Berlin, 9. November 2005 (Länge 1:30)

Roland Fidezius und Susanne Folk begleiteten die Verleihung des Siegels "Arbeit plus" musikalisch mit Kontrabass und Klarinette.