Beschlüsse

7. Tagung der 10. Synode der EKD, Bremen, 02. - 05. November 2008

Beschluss zur Fürbitte für verfolgte Christen

Beschluss

der 10. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland

auf ihrer 7. Tagung

zur

Fürbitte für verfolgte Christen

Das weltweite Leiden von Christen beim Namen zu nennen, ist eine wichtige Aufgabe der Kirche. Die Synode dankt deshalb für Teil III des mündlichen Ratsberichts „Lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen“.

Sie bittet die Gliedkirchen, an einem vom Rat der EKD in Abstimmung mit der Kirchenkonferenz der EKD vorzuschlagenden Tag der verfolgten Christen in der Fürbitte besonders zu gedenken.

Sie schlägt hierfür als mögliche Termine einen Adventssonntag im Umfeld des Tags der Menschenrechte (10. Dezember), den zweiten Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) oder den Sonntag Reminiszere vor.

Sie bittet das Kirchenamt der EKD, in Zusammenarbeit mit dem Amt der UEK und dem Amt der VELKD jeweils zum Ende des Kirchenjahres die weltweite Verfolgung von Christen in einer Veröffentlichung aufzunehmen. In dieser Veröffentlichung sollen Informationen über einen Schwerpunkt der Verfolgung von Christen mit Vorschlägen für Fürbittentexte verbunden werden.

Bremen, den 05. November 2008

Die Präses der Synode
der Evangelischen Kirche in Deutschland
Barbara Rinke