Grußworte

2. Tagung der 11. Synode der EKD, Ulm, 25. bis 29. Oktober 2009

Grußwort der Evangelisch-Lutherischen Kirche Finnlands (schriftlich)

25. Oktober 2009

Sehr geehrter Herr Vorsitzender, hohe Synode!
Liebe Schwestern und Brüder in Christo!

Es ist mir eine große Freude und Ehre bei dieser 2. Tagung der 11.Generalsynode der Ver-einigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands und bei der 2. Tagung der 11. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland ein Grußwort im Namen der Evangelisch-Lutherischen Kirche Finnlands sagen zu dürfen. Unsere Kirchen - die Evangelisch-Lutherische Kirche Finnlands und die VELKD und die EKD - haben schon seit Jahren -sogar Jahrzehnten - gute Beziehungen und gute Zusammenarbeit mit einander.

Auf Grund des gemeinsamen Glaubens und Bekenntnisses sind wir mit der VELKD  Schwesterkirchen und eng zusammen verbunden. Mit der EKD hat unsere Kirche einen guten Vertrag über Gemeinschaft und praktische Zusammenarbeit. In der heutigen Welt treffen unsere Kirchen viele gemeinsame Herausforderungen und schwierige Probleme. Wir leben wirklich in der ständig sich verändernden Welt und in einer Zeit, die gar nicht leicht oder einfach für die Kirche ist. Unsere Welt ist sehr unsicher, verwundbar, fragil geworden. Viele Menschen haben Angst vor der Zukunft. Die Hoffnung und Freude sind in manchen Familien verloren gegangen.

In dieser Welt hat die Kirche dieselbe Aufgabe, die sie von ihrem Herrn Jesu Christi bekom-men hat: Die frohe Botschaft von der Rechtfertigung der Sünder und vom ewigen Leben im Himmel zu verkünden. Diese Aufgabe ist keines Weges  altmodisch oder unzeitgemäß geworden. Aber diese Botschaft verständlich sowohl sach- als auch zeitgemäß zu verkün¬den, ist wirklich eine echte und schwierige Herausforderung.

Die Evangelisch-Lutherische Kirche Finnlands versucht ihre Aufgabe als Kirche Jesu Christi zu erfüllen mit bewusster Konzentrierung zur Bewahrung der Lutherischen Identität und des apostolischen Evangeliums. Wir versuchen in unserer Kirche die starke Lutherische Identität und die echte ökumenische Offenheit zusammen zu verbinden. Wir wollen gute Verbindun-gen mit allen anderen Kirchen und christlichen Gemeinschaften sowohl in Finnland als auch in der ganzen weiten Welt haben.

Ich wünsche Ihnen Gute Tagungen und Gottes Segen für die wichtigen Aufgaben der VELKD und EKD.  Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!


Dr. Sammeli Juntunen
Hauptpfarrer der Savonlinna-Sääminki Gemeinde
Diözese von Mikkeli, Evangelisch-Lutherische Kirche Finnlands



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