Grußworte
2. Tagung der 11. Synode der EKD, Ulm, 25. bis 29. Oktober 2009
Grußwort der Iglesia Evangélica del Río de La Plata (schriftlich)
25. Oktober 2009
Sehr geehrte Frau Präses,
geschwisterliche Grüsse aus dem Süden Südamerikas möchten wir hiermit Ihnen und allen Synodalen zu dieser zweiten Tagung der elften Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland überbringen. Unser Wunsch ist es, dass unser gemeinsamer Herr den Debatten beiwohnt, den Ergebnissen derselben seinen Segen gibt und der dortigen Kirche die notwendige Kraft, die Beschlüsse umzusetzen.
Wir danken der Evangelischen Kirche in Deutschland, dass wir immer wieder Gäste Ihrer Synode sein dürfen und die Gelegenheit haben, an ihren Anliegen teilzunehmen. Es erstaunt uns auch, dass die von den Synoden Jahr um Jahr festgelegten Schwerpunktthemen, Themen sind, die auch unserer Kirche auf den Nägeln brennen, so wie in diesem Jahr das Thema der ehrenamtlichen Mitarbeit. Das macht die Teilnahme um so interessanter und sinnvoller und gewinnbringender, macht aber auch sichtbar, dass wir als protestantische Christen weltweit im gleichen Boot sitzen und eine Gemeinschaft bilden und uns untereinander unterstützen können.
Zwar haben Sie auch Theologie studiert, verzeichnen aber eine lange und engagierte politische Laufbahn, so dass wir Ihnen nicht erst bekunden müssen, wie wichtig das Zeugnis, der Dienst und die Zusammenarbeit aller Christen, ob Laien, ob Theologen, ob beamtet oder ehrenamtlich in Kirche und Gesellschaft ist, ganz im Sinne der Vorstellung Luthers von der Berufung und der Priesterschaft aller Gläubigen. Viel Durchhaltekraft und Segen für Ihren Dienst in der Sache Gottes wie auch in der res publica!
In geschwisterlicher Verbundenheit,
Federico H. Schäfer, Pfr.
Kirchenpräsident
