2. Tagung der 11. Synode der EKD

Ulm, 25. bis 29. Oktober 2009

Pressekonferenz vom 28. Oktober 2009

Katrin Göring-Eckardt

Pressekonferenz am 28. Oktober 2009

Die Präses der EKD-Synode, Katrin Göring-Eckardt, zieht ein positives Resümee über die EKD-Ratswahlen. Es sei eine gute Wahl wegen guter Kandidaten gewesen. Gewählt wäre ein breiter Bogen von einer Architektin bis hin zu einer Mathematikerin. Dazwischen finde sich die Geistlichkeit. Das entspreche der Kirche der Freiheit und damit der Begeisterung der EKD. Ein Platz im Rat sei freigelassen worden, um genau zu schauen, welche der vielen Persönlichkeiten zum übrigen Rat passe. Auf der nächsten Synode werde sich ein passender Kandidat finden lassen.

28. Oktober 2009, 04:09 min.


Margot Käßmann

Pressekonferenz am 28. Oktober 2009

„Ich war sehr berührt und bewegt, weil ich in der Wahl großen Vertrauensvorschuss und Rückenstärkung erfahren habe“, sagt die frisch gewählte EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann. Ihr liege viel daran, dass die Lasten der Leitung des EKD miteinander geteilt würden. Dabei verfolge sie vor allem drei Ziele: Die Ökumene solle weiter gestärkt werden. Als gutes Zeichen verstehe sie dabei das Grußwort der Bischofskonferenz. Ihr weiteres Ziel sei es, viele Gemeinden den Reformprozess nicht mehr als Druck, sondern als Ermutigung verstehen zu lassen. Zum dritten stellt Käßmann klar, dass sich der Rat auch in Zukunft in politische Fragen einmischen werde.

28. Oktober 2009, 03:43 min.


Margot Käßmann

Pressekonferenz am 28. Oktober 2009

„Was wollen Sie anders machen als Ihr Vorgänger?“ Auf diese Frage eines Journalisten antwortet die frisch gewählte EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann. Ein besonderes Augenmerk werde sie auch auf die Schattenseiten der reformatorischen Tradition legen. Luthers Einstellung zum Judentum oder zu Fragen der Gewaltanwendung machten ein kritisches Nachdenken nötig. Was ist darunter zu verstehen, wenn auf der Synode vermehrt der Wunsch nach Missionsarbeit in Deutschland gewünscht wurde? Und wie könnte diese Mission aussehen? Für die frisch gewählte EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann lasse sich das verwirklichen, indem Christen ihren Glauben so überzeugend leben, dass sie damit das Interesse an ihrem Glauben wecken. Von der Quelle der Hoffnung zu reden führe auch zu einem Beitrag zu Kultur und Wertewandel in Deutschland.

28. Oktober 2009, 03:23 min.




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