Bericht des Rates der EKD an die Synode (Mündlicher Teil - A) - „Ich singe dir mit Herz und Mund"

2. Tagung der 11. Synode der EKD, Ulm, 25. bis 29. Oktober 2009

IX. Als Gesegnete aufbrechen

(34) Jeder Gottesdienst endet mit einer Wegzehrung für die ganze Woche. „Geht nun hin!“ – mit dieser Sendung verbindet sich die Zusage des Segens. Wir erbitten nicht nur Segen, wir erfahren ihn auch. Segen haben wir vor zwanzig Jahren erfahren, als die friedliche Revolution gelang. Segen haben wir erfahren in dem gemeinsamen Weg unserer Kirche seitdem. Segen haben wir erfahren in der gemeinsamen Arbeit des Rates der EKD, über dessen Tätigkeit in den letzten Monaten ich Ihnen berichtet habe. Wir erbitten Gottes Segen für die, die in einer nächsten Amtszeit für die Geschicke unserer Kirche eine besondere Verantwortung tragen werden. Gerne geben wir das Begonnene in die Hände derer weiter, denen Sie in den nächsten Tagen die Verantwortung übertragen werden.

(35) Segen ist ein Hoffnungswort. Eine gottesdienstliche Gemeinschaft ist eine Hoffnungsgemeinschaft. Jeder Gottesdienst endet mit der Wendung zur Zukunft. Der letzte noch zu zitierende Satz der Verlässlichkeit steht im Zeichen dieser Hoffnung und trägt den Titel: „Hoffnungsleben“. Mit ihm will ich diesen Bericht beschließen:

Hoffnung ist der Halt eines festen Herzens. Christen bezeugen Gott als Grund und Ziel aller Hoffnung, als „Schutz und Schirm vor allem Argen, als Stärke und Hilfe zu allem Guten“. Sie widerstreiten der Verzagtheit, die sichtbare, vermessbare Welt sei die einzig wahre Welt.


 



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