1. Tagung der 11. Synode der EKD

Würzburg, 30. April bis 03. Mai 2009

Der vollständige Synoden-Podcast

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  • Ulrich Fischer: Predigt im Abschlussgottesdienst der Synode
    19. Mai 2009, 15:51h
    Landesbischof Ulrich Fischer predigt im Abschlussgottesdienst der Synode üebr Johannes 15, 1-8 in der St. Johanniskirche zu Würzburg
  • Antwort Wolfgang Huber zur Aussprache über den Ratsbericht
    02. Mai 2009, 22:19h
    EKD-Ratsvorsitzender Bischof Wolfgang Huber reagiert auf die Themen in der Aussprache zum Ratsbericht. Dabei sprach er über Barmen und das Verbindungsmodell, den Reformprozess, die Verantwortung für die Demokratie, Bildungswesen, Altenpflege, Wirtschaftskrise und friedensethische Verantwortung. Huber berichtete dabei unter anderem von einem Treffen mit Berliner Religionslehrern. Die Diskussion um Religionsunterricht in der Schule mache klar, dass der gute Ort eine zentrale, bildungspolitische Aufgabe des 21. Jahrhunderts sei. Religiöse Bildung sei eine Grundvoraussetzung für Toleranz in der Gesellschaft.
  • Horst Gorski in der Aussprache zum Ratsbericht
    02. Mai 2009, 22:18h
    Horst Gorski, Synodale aus der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche, bezeichnet den Ratsbericht als eine Auslegung der Barmer Theologischen Erklärung. Darin finde sich seine Zustimmung, aber auch Kritik. Denn die lutherischen Kirchen haben laut Gorski seitdem eine Absetzbewegung von der Erklärung begonnen. Die unterschiedliche Interpretation habe die Trennung weg von der EKD vorangetrieben. Die EKD sei nicht in der Lage gewesen, sich zum Inhalt der Erklärung zu bekennen, sondern nur zum Akt des Bekennens.
  • Joachim Klasse in der Aussprache zum Ratsbericht
    02. Mai 2009, 22:16h
    Joachim Klasse, stellvertretender Präses der 10. EKD-Synode, bewertet den Berliner Volksentscheid über Religionsschulunterricht. Mit der Einführung des verpflichtenden Ethikunterrichts habe der Berliner Senat eine Wertvorgabe aus der Gründungphase der Bundesrepublik aufgekündigt. Der Freiheitsanspruch der Individuen, über ihre Wertentscheidung selbst zu bestimmen, werde nun von einer Regierung bestimmt.
  • Kerstin Griese in der Aussprache zum Ratsbericht
    02. Mai 2009, 22:12h
    Kerstin Griese, Mitglied des Deutschen Bundestages und Synodale aus der Evangelischen Kirche im Rheinland, thematisiert den Berliner Volksentscheid über Religionsschulunterricht. "Es war gut, dass diese Diskussion geführt wurde." Respekt sprach sie aus für 306.000 Unterschriften, die sich für den Volksentscheid aussprachen. Kinder und Jugendliche brauchten wertorientierende Angebot, keine vermeintliche Neutralität.
  • Katrin Göring-Eckardt, Wolfgang Huber und Barbara Rinke (Pressekonferenz am 02. Mai 2009)
    02. Mai 2009, 20:01h
    Die neue Präses der EKD-Synode, Katrin Göring-Eckardt, EKD-Ratsvorsitzender Bischof Wolfgang Huber und die bisherige Präses der EKD-Synode, Barbara Rinke, sprechen über das Verbindungsmodell. "Wir sind verschieden, aber die unterschiedlichen Traditionen werden in eine gemeinsame Aufgabe gebündelt werden", so Huber. Die Synodalen aller Herkunft mochten laut Rinke miteinander arbeiten: "Das ist ein deutliches Zeichen, dass sich viel bewegt."
  • Barbara Rinke (Pressekonferenz am 02. Mai 2009)
    02. Mai 2009, 20:00h
    Die bisherige Präses, Barbara Rinke, freut sich über das klare Ergebnis der Wahl über ihre Nachfolge. Für Rinke sei deutlich geworden, dass mit dem neuen Verbindungsmodell ein Neuanfang gemacht werde. Der solle mit neuen Personen stattfinden. 20 Jahre nach der friedlichen Revolution gelte immer noch daran zu erinnern, dass die Kirche weiterhin "Kirche mit anderen, für andere" zu sein habe. Bei der Fülle der aktuellen Probleme, sei es wichtig, offen zu sein für Mitmenschen und auch in ihrem Sinne zu handeln.
  • Wolfgang Huber (Pressekonferenz am 02. Mai 2009)
    02. Mai 2009, 19:58h
    EKD-Ratsvorsitzender Bischof Dr. Wolfgang Huber wünscht der frisch gewählten Präses der EKD-Synode, Katrin Göring-Eckardt, Gottes Segen für die kommenden sechs Jahre Amtszeit. Sie ist mit ihrer Wahl zur Präses auch geborenes Mitglied des Rats der EKD und er freue sich auf die Zusammenarbeit. Ein Glückwunsch auch für die Synode: Sie habe mit der Kandidatenvorstellungen erlebt, dass Laien - also die Breite der Lebenswirklichkeit - in der Leitung der evangelischen Kirche verankert seien
  • Katrin Göring-Eckardt (Pressekonferenz am 02. Mai 2009)
    02. Mai 2009, 19:57h
    Die Bundestagsvizepräsidentin und EKD-Synodale der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Katrin Göring-Eckardt, stellt kurz nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses ihre Ziele für die kommende Amtszeit als Präses vor: die Gerechtigkeitsfrage - also Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche - und die Bewahrung der Schöpfung. Die evangelische Kirche solle eine "laute Stimme" werden für eine klare, solidarische Verteilung.
  • Gratulation an Katrin Göring-Eckardt
    02. Mai 2009, 15:49h
    Zur Wahl zur Präses der Synode der EKD
  • Ratsbericht Wolfgang Huber (komplett)
    02. Mai 2009, 15:41h

    EKD-Ratsvorsitzender Bischof Dr. Wolfgang Huber erinnerte in seinem Ratsbericht zunächst an die in diesem Jahr 500. Wiederkehr der Geburt Johannes Calvins. Viele Veröffentlichungen seien diesem Thema gewidmet. "Wenn wir im deutschen Protestantismus das Jubiläumsjahr Calvins bewusst in die Vorbereitung auf das Jubiläumsjahr der Reformation, das Jahr 2017, einbeziehen", sagte Huber, "dann geschieht damit etwas, was in der Geschichte der Reformation selbst gut begründet ist." In welchem Geist könne die derzeitige Wirtschaftskrise bewältigt werden? Diese Frage stellte EKD-Ratsvorsitzender Bischof Dr. Wolfgang Huber in seinem Ratsbericht. Außerdem seien Aspekte sozialer Verantwortung bedrängend. "Für 25 Euro werden heute die Winterreifen in der Werkstatt gewechselt. Genau dieselbe Summe steht für eine 'erweiterte große Körperpflege' zur Verfügung. So kann es nicht bleiben!" Alle Entwicklungen verdienten besondere Beachtung, in denen die Liebe zum Nächsten neue Aufmerksamkeit finde, appellierte Huber. "Wenn wir auf die wirtschaftliche Krise mit einem Geist der Solidarität, der Zuwendung und der Nachhaltigkeit reagieren, dann zeigt sich in der Krise wirklich eine Chance!"
  • Vorstellung Katrin Göring-Eckardt
    02. Mai 2009, 14:22h
    Katrin Göring-Eckardt, Bundestagsvizepräsidentin und Synodale der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen, stellte sich als zweite Kandidatin für das Amt als Präses der Synode der EKD. Sie könne laut werden, auch wenn viele es nicht von ihr glaubten, beschrieb sich die 42 Jahre alte Pfarrfrau und Grünen-Politikerin. Zwei Herzensanliegen verbinde sie mit ihrer Kandidatur: die Gerechtigkeitsfrage - also Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche - und die Bewahrung der Schöpfung.
  • Vorstellung Günther Beckstein
    02. Mai 2009, 14:20h
    Für Günther Beckstein sei es eine sehr große Ehre, für das Amt des Präses kandidieren zu dürfen, nachdem er im vergangenen Jahr von seinem Amt als bayerischer Ministerpräsident zurückgetreten war. "Viele in der Partei standen hinter mir. Nicht alle mit guten Absichten", scherzt der 65 Jahre alte Landessynodale Evangelischen Kirche in Bayern. Beckstein warnt vor einer Revitalisierung des Islam vor allem in Deutschland und einem Vertrauensverlust durch die Finanzkrise. Als Gegenmaßnahme müsse von Christen der christliche Glauben als Segen bekannt gemacht werden.
  • Kirchenkabarett mit Matthias-Schlicht
    02. Mai 2009, 11:10h
    Der Pastor und Kirchen-Kabarettist Matthias Schlicht präsentiert neue, realsatirische Episoden aus dem Kirchenalltag. Ihm sei es wichtig, sagt er, sein Kabarett dort zu zeigen, wo das Leben pulsiert und nicht nur hinter Kirchenmauern zu bleiben. Und auf der 1. Tagung der 11. Synode in Würzburg gibt er den frischen Synodalen Tipps zum effektiveren Auffüllen des Klingelbeutels.
  • Talk mit Joachim Klasse (Abend der Begegnung)
    02. Mai 2009, 10:41h
    Sollte man Haushalt nicht lieber den Experten überlassen?
  • 2. Talk mit Barbara Rinke (Abend der Begegnung)
    02. Mai 2009, 10:40h
    Was erwartet einen Synodalen vor einer EKD-Sitzung?
  • Talk mit Klaus Eberl (Abend der Begegnung)
    02. Mai 2009, 10:38h
    Zur Vielfältigkeit traditioneller Werte in der evangelischen Kirche.
  • Talk mit Barbara Rinke (Abend der Begegnung)
    02. Mai 2009, 10:37h
    Was hat Sie bewogen dieses Amt auszuüben, das viel Zeit und Engagement fordert?
  • Morgendandacht Beate Scheffler
    02. Mai 2009, 09:50h
    "Was wir von Jesus Christus wissen, wollen wir weitergeben", sagte Beate Scheffler aus der Evangelischen Kirche von Westfalen in ihrer Morgenandacht. Doch das "Wir" sei uneinheitlich. Eine stärkere Annäherung der Konfessionsbünde sei notwendig. Nur Konsens gebe der Stimme des Protestantismus Gewicht.
  • Vizepräsident Friedrich Hauschildt über gute Zusammenarbeit gliedkirchlicher Zusammenschlüsse
    01. Mai 2009, 18:44h
    Friedrich Hauschildt, Vizepräsident des EKD-Kirchenamtes und gleichzeitig Leiter der Amtsstelle der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), nennt vier Punkte guter Zusammenarbeit bei den gliedkirchlichen Zusammenschlüssen unter dem Dach der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). In den vergangenen Jahrzehnten habe eine Annährung der lutherischen Seite stattgefunden, die im Herbst in einem Seminar über das Verhältnis von Luther und Calvin weitergeführt werde. Zudem habe die VELKD an der Ausarbeitung zum Thema Personalität großes Interesse.
  • "Die EKD ist das Sprachrohr des Protestantismus in Deutschland"
    01. Mai 2009, 18:42h
    Der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands, Johannes Friedrich, begegnet der Kritik, dass der EKD-Eröffnungsgottesdienst zu sehr nach lutherischer Gottesdienstordnung gehalten worden wäre. Eine andere Form der Synodal-Verpflichtung wäre kein gutes Zeichen für das Verbindungsmodell gewesen, so Friedrich. "Anders kann es gar nicht sein." Außerdem sei die EKD sei das Sprachrohr des Protestantismus in Deutschland.
  • Landesbischof Johanens Friedrich: VELKD hat in theologische Ausschussarbeit investiert
    01. Mai 2009, 18:40h
    Für den Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und leitenden Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands, Johannes Friedrich, habe die VELKD keine Kraft in Strukturen verschwendet, sondern in theologische Ausschussarbeit investiert.
  • Bischof Martin Schindehütte: gute Zukunft für die UEK unter dem Dach der Evangelischen Kirche in Deutschland
    01. Mai 2009, 18:10h
    Ein ökumenisches Potenzial der Kirche in theologischer Differenz sieht Bischof Martin Schindehütte, Auslandsbischof der EKD und Leiter des Amtes der UEK, im gliedkirchlichen Zusammenschluss. Er prognostiziert der UEK eine gute Zukunft unter dem Dach der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Eine wichtige Debatte werde um das Verbindungsmodell gehen. Zur theologischen Bewertung der Bekenntnis-Bedeutung zwischen UEK und VELKD stehe aber noch eine Diskussion an.
  • Bischof Martin Schindehütte über Herausforderungen gliedkirchlicher Zusammenschlüsse
    01. Mai 2009, 18:09h
    Bischof Martin Schindehütte, Auslandsbischof der EKD und Leiter des Amtes der UEK, sprach über die Herausforderungen, die mit den gliedkirchlichen Zusammenschlüssen von UEK und VELKD unter dem Dach der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) verbunden sind. "Wir wissen noch gar nicht, was das für uns bedeutet." Die Verbindung habe aber Protestantismus spannend und zukunftsfähig werden lassen. Die theologische Perspektive werde gegenüber den strukturellen, verfassungsmäßigen und rechtlichen Maßnahmen an Gewicht gewinnen.
  • Landesbischof Ulrich Fischer zur Rolle der UEK in der EKD-Synode
    01. Mai 2009, 18:07h
    Über die Rolle der UEK in der EKD-Synode spricht der badische Landesbischof und Vorsitzende der UEK-Vollkonferenz, Dr. Ulrich Fischer. Er verspricht keine Profilierung der UEK zu Lasten der EKD. Stattdessen werde in Zukunft die theologisch substanzielle Arbeit der EKD gestärkt. Gelinge das nicht, wäre die UEK ein Schrumpforgan, das nicht mehr als die Selbstauflösung verdient hätte.
  • Landesbischof Ulrich Fischer über gliedkirchliche Zusammenschlüsse (Pressekonferenz)
    01. Mai 2009, 18:06h
    Der badische Landesbischof Dr. Ulrich Fischer, Vorsitzender der UEK-Vollkonferenz, spricht über die Zusammenarbeit nach den gliedkirchlichen Zusammenschlüssen unter dem Dach der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Er bezeichnet sich selbst als "Bekenntnis-Unionist". Die Verbindung führe dazu, dass theologische Akzente für theologische Debatten gefunden würden. Mit der Integration der UEK seien viele Aufgaben an die EKD weitergegeben worden. Das bringe der UEK mehr Zeit für inhaltliche Akzente. "Alles was wir tun, soll der EKD dienen!"
  • Jürgen Schmudes Dankresrede auf die Verleihung des Karl-Barth-Preises
    01. Mai 2009, 15:05h
    Jürgen Schmude bedankt sich für die Verleihung des Karl-Barth-Preises und freut sich, dass ihm diese Auszeichnung zu Teil wurde. Er richtet seinen Dank auch an Manfred Stolpe für dessen Laudatio.
  • Laudatio von Manfred Stolpe auf Jürgen Schmude zur Verleihung des Karl-Barth-Preises
    01. Mai 2009, 15:04h
    Manfred Stolpe würdigt Jürgen Schmudes langjähriges Engagement in Kirche und Politik. Dabei geht er insbesondere auf die Auswirkung von Schmudes Wirken auf die Kirchen in der damaligen DDR ein.
  • Begrüßung durch Ulrich Fischer zur Verleihung des Karl-Barth-Preises
    01. Mai 2009, 15:02h
    Der Vorsitzende der UEK-Vollkonferenz Ulrich Fischer begrüßt Preisträger Jürgen Schmude und die Festversammlung zur Preisverleihung


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