Bericht des Rates der EKD (Mündlicher Teil - A)

3. Tagung der 11. Synode der EKD, Hannover, 07. bis 10. November 2010

III Schlussbemerkung

Gottes Namen heiligen, als Gemeinschaft der Heiligen leben – das können Menschen nicht aus sich heraus. Weil alle Heiligkeit in der Welt nur aus der Teilhabe an Gottes Heiligkeit oder aus ihrer Widerspiegelung besteht, darum ist sie dem Menschen nur als Geschenk des Heiligen Geistes möglich. Das kommt in einem Gebet Augustins eindrücklich zum Ausdruck:

„Atme in mir, du heiliger Geist, dass ich Heiliges denke.
Treibe mich, du heiliger Geist, dass ich Heiliges tue.
Locke mich, du heiliger Geist, dass ich Heiliges liebe.
Stärke mich, du heiliger Geist, dass ich Heiliges hüte.
Hüte mich, du heiliger Geist, dass ich das Heilige nimmer verliere.“

Und so möge uns auf dieser Synode der Heilige Geist leiten, dass wir durch unsere Entscheidungen und Beschlüsse, den Namen Gottes heiligen.



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