3. Tagung der 11. Synode der EKD

Hannover, 07. bis 10. November 2010

Filme: Ratswahl (mit Pressekonferenz)

Ergebnis der Wahl des EKD-Ratsvorsitzenden und Stellvertreters

Der neue Ratsvorsitzende ist Präses Nikolaus Schneider (mit 135 von 143 Stimmen), sein Stellvertreter ist Landesbischof Jochen Bohl (mit 113 von 141 Stimmen).

09. November 2010


Vorschlag an die Synode zur Wahl eines Ratsvorsitzenden

Uwe Michelsen

Vorschlag an die Synode, Nikolaus Schneider zum Ratsvorsitzenden und Jochen Bohl zum stellvertretenden Ratsvorsitzenden zu wählen

09. November 2010


Ergebnis der Wahl zweier Ratsmitglieder

Katrin Göring-Eckardt

Synode und Kirchenkonferenz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wählten am heutigen Dienstag, dem 9. November 2010, in Hannover Edeltraud Glänzer als 14. und Dr. Christiane Tietz als 15. Mitglied in den Rat der EKD. Frau Glänzer ist Mitglied des Hauptvorstandes der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE). Sie erhielt von 144 abgegebenen Stimmen 110 Stimmen. Frau Dr. Tietz ist Professorin für Systematische Theologie an der Universität Mainz. Sie erhielt von 144 abgegebenen Stimmen 135 Stimmen.

09. November 2010


Bericht des Vorsitzenden des Ratswahlausschusses der Evangelischen Kirche in Deutschland

Direktor Dr. h.c. Peter Bukowski

„Es ist eine Wahl, keine Auswahl“, gesteht der Vorsitzende des EKD-Ratswahlausschusses, Peter Bukowski, ein. Mit den beiden Kandidatinnen schlage der Ausschuss aber zwei Persönlichkeiten vor, die Kompetenzen in den Rat einbrächten. Der Ausschuss habe diesmal genauso oft und lange getagt wie im vergangenen Jahr zur Erstellung des gesamten Wahlaufsatzes. Schließlich sei die Entscheidung für Edeltraud Glänzer und Christiane Tietz einstimmig und ohne Enthaltung getroffen.   

07. November 2010


Vorstellung der Kandidatin Edeltraud Glänzer für die Nachwahl in den Rat der EKD

Die Kandidatin für die Nachwahl in den Rat der EKD, Edeltraud Glänzer, ist Mitglied des Hauptvorstandes des Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie Energie (IGBCE). Als Gewerkschafterin und Christin sei ihr besonders wichtig der Inhalt des Mottos dieser Synode: „Niemand darf verloren gehen.“ Bildung und Chancengleichheit müsse gestärkt werden. Ein weiteres ihrer Ziele sei es, den Dialog zwischen Kirchen und Gewerkschaften auszubauen. Dafür biete sie sich als Brückenbauerin und Übersetzerin an.

07. November 2010


Vorstellung der Kandidatin Christiane Tietz für die Nachwahl in den Rat der EKD

Kirche und Theologie stellen für viele Widersprüche dar, sagt Christiane Tietz, eine der beiden Kandidatinnen zur Nachwahl in den Rat der EKD, sind es aber Freunde, die von einander profitieren. Für die Professorin für Systematische Theologie sind Bioethik, Medizin und Ökumene wichtige Themen. Darüber hinaus interessiert sie sich sehr für den interreligiösen Dialog. Es reize sie dabei, welche Ziele er haben könne und welche Haltung in diesem Dialog von den Beteiligten eingenommen werden müssen. „Und vor allem: Wann glückt er?“

07. November 2010