4. Tagung der 11. Synode der EKD

Magdeburg, 3. bis 9. November 2011

Der vollständige Synoden-Podcast

  • Eberl: Fazit zur Synode
    09. November 2011, 16:39h
    Eine Sternstunde des Synode sei der Mittwochvormittag gewesen, sagt der Klaus Eberl, Vizepräses der EKD-Synode in seinem Fazit zum Abschluss der Synode. Die Art und Weise der Debatte um den Dritten Weg habe viele Synodale begeistert. Nun stehe die Umsetzung an. Außerdem hat die Synode laut Eberl gezeigt, dass Kirchenkonferenz, Rat und Synodale besseres Zusammenarbeiten gelernt haben.
  • Klaus Eberl zur Kundgebung
    09. November 2011, 16:39h
    Präses Kathrin Göring-Eckardt und Vizepräses Klaus Eberl erklären, warum bei dieser Synode zwei Kundgebungen verabschiedet werden - nämlich die zum Schwerpunktthema „Mission“ und eine zum Arbeitsrecht.
  • Klaus Eberl zum Schwerpunktthema "Mission
    09. November 2011, 16:38h
    Der Vizepräses der EKD-Synode, Klaus Eberl, wird bei der Abschlusspressekonferenz der EKD-Synode von Magdeburg gefragt, wie sehr sich die Kundgebungen zum Thema „Mission“ von 1999 und 2011 unterscheiden. Damals sei ein ganz andere Akzent gesetzt worden. Es mussten verschiedene Strömungen in der Evangelischen Kirche zusammengeführt werden. Das damals sei eine wichtige Voraussetzung gewesen, um heute konstruktiv und zukunftsweisend Mission diskutieren zu können.
  • Morgenandacht mit Wolfgang Prawitz
    09. November 2011, 10:41h
    Pfarrer Wolfgang Prawitz aus der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau hält die Morgenandacht am letzten Tag der EKD-Synode in Magdeburg, am 9. November. Prawitz erinnert an die Bedeutung dieses Datums und die Scheu der Evangelischen Kirche, zurzeit des Nationalsozialismus gegen Judenverfolgung Stellung zu beziehen.
  • Beckstein: Statement auf der Haushalts-Pressekonferenz vom 08. November
    08. November 2011, 18:20h
    Der Vizepräses der EKD-Synode, Günther Beckstein, interpretiert in der EKD-Pressekonfernenz am Dienstagmittag Matthäus 6: „Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“ Geld sei der Kirche als Gabe anvertraut. Deshalb müsse damit vertrauensvoll umgegangen werden. Die Evangelische Kirche stehe finanziell stabil da wegen der guten Entwicklung von Löhnen und Einkommensteuer. Der vertrauensvolle Umgang erlaube auch keine Verschuldung oder gar riskante Finanzspekulationen, sagt Beckstein.
  • Winterhoff: Statement auf der Haushalts-Pressekonferenz vom 08. November
    08. November 2011, 18:20h
    Klaus Winterhoff, der Vorsitzende des EKD-Finanzbeirates, weist in der EKD-Pressekonferenz am Dienstagmittag auf die gute, finanzielle Lage und Entwicklung der Evangelischen Kirche hin. Der Kontostand bewege sich in einer Seitwärtsbewegung, der Rückgang an Gemeindegliedern werde durch die wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Monate kompensiert. Und: „Die Kirchen halten sich an Cicero, der sagte: ‚Sparsamkeit ist eine gute Einnahmequelle.’“
  • Haushaltsdebatte. Friedrich Vogelbusch
    08. November 2011, 12:05h
    Als Ergänzung zu den Rahmen- und Strukturdaten in der Einbringungsrede zum Haushaltsplan erläutert Friedrich Vogelbusch, Vorsitzender des Haushaltsausschusses, einige Positionen, mit denen sich der Ausschuss befasst hat. So sei ein Stellenzuwachs zu verzeichnen. Vogelbusch stellt zudem verschiedene Projekte und Einrichtungen vor, sowie die Zusammensetzung des Haushalts der evangelischen Seelsorge in der Bundeswehr.
  • Einbringungsrede zum Haushaltsplan
    08. November 2011, 12:04h
    „Bei allem, was wir tun oder lassen sollten - die eigentliche Währung der Kirche sind die Gemeindeglieder“, sagt Vizepräsident Klaus Winterhoff in seiner Einbringungsrede zum Haushaltsplan. Die finanzielle Lage sei zunächst durchaus positiv wegen des wirtschaftlichen Aufschwungs der vergangenen Jahre. Der Finanzausgleich zwischen den Gliedkirchen sei ein Beweis für Verlässlichkeit und Solidarität.
  • Morgenandacht mit Sr. Reinhild von Bibra
    08. November 2011, 11:47h
    „Jeder neue Morgen ist ein neuer Anfang unseres Lebens. Jeder Tag ist ein abgeschlossenes Ganzes.“ Mit diesem Zitat Dietrich Bonhoeffers beginnt Sr. Reinhild von Bibra, Ordensfrau aus der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers, die Morgenandacht am dritten Tag der EKD-Synode von Magdeburg.
  • Arbeitsrechtsregelungsgrundsätzegesetz
    07. November 2011, 21:06h
    Marlehn Thieme, Ratsmitglied der EKD und Direktorin der Deutschen Bank, hält die Einbringungsrede zum „Arbeitsrechtsregelungsgrundsätzegesetz (ARRGG)“. Das Gesetz sei ein wichtiger Schritt, die Anwendung der Prinzipien des Dritten Weges zu gewährleisten und ihn insgesamt zu sichern, sagt Thieme. Das Gesetz war im Vorhinein der Synode in die Kritik geraten, weil es kein Streikrecht vorsieht. Arbeitskampfmaßnahmen widersprächen dem kirchlichen Verständnis von friedlicher Konfliktlösung, so die EKD.
  • Grußwort Emnanuel Sfiatkos
    07. November 2011, 16:34h
    Archimandrit Emmanuel Sfiatkos überbringt das Grußwort des aus Gesundheitsgründen verhinderten Metropoliten Augoustinos von Deutschland, dem Vorsitzenden der Orthodoxen Bischofskonferenz.
  • Meister: Statement auf der Pressekonferenz vom 07. November
    07. November 2011, 15:49h
    Er sei stolz, dass die Evangelische Kirche sich selbstkritisch dem Thema Mission stellt. Das sagt der Vorsitzende des Vorbereitungsausschusses und Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, Ralf Meister, in der Pressekonferenz am Montagmittag. Zwei Diskussionspunkte hätte der Kundgebungsentwurf zum diesjährigen Schwerpunktthema „Was hindert’s, dass ich Christ werde? - Missionarische Impulse“ ergeben: Empfinde die Kirche eine Selbstdepressivität und wie ließen sich Hinderungsgründe, der Kirche beizutreten, souverän aus dem Weg schaffen.
  • Einbringung des Kundgebungsentwurfes zum Schwerpunktthema
    07. November 2011, 14:27h
    Einbringung des Kundgebungsentwurfes zum Schwerpunktthema "Was hindert’s, dass ich Christ werde?" (nach Apg. 8,36) Missionarische Impulse
  • Anmoderation Ralf Meister
    07. November 2011, 12:31h
    Ralf Meister, Bischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, führt ein in das EKD-Schwerpunktthema "’Was hindert's, dass ich Christ werde?’ - Missionarische Impulse“. Welchen Stellenwert habe Mission heute? Was bringe Menschen, die erfolgreich mitten im Leben stehen, zur Erwachsenentaufe?
  • Kurzstatement Max Bank
    07. November 2011, 12:29h
    Max Bank berichtet von seiner Erwachsenentaufe und wie sein Umfeld darauf reagierte. Der Evangelischen Kirche angehören zu können, hatte für ihn eine große Bedeutung: Die Kirche sei ein Ort des Glaubensbekenntnisses und der Gemeinschaft. Sie biete die Möglichkeit, einen gesellschaftlichen Gerechtigkeitsbegriff zu entwickeln. Bank zählt aber auch die seiner Ansicht nach Schwächen der Kirche auf, etwa in Fragen der Umwelt.
  • Kurzstatement Birgit Weyel
    07. November 2011, 11:52h
    Birgit Weyel ist seit 2007 Professorin für Praktische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät in Tübingen. Sie erklärt die Werte der Erwachsenentaufe aus ihrer Sicht.
  • Kurzstatement Pascal von Wroblewski
    07. November 2011, 11:50h
    „Ich bin immun gegen Religion.“ Die Jazzsängerin und Schauspielerin Pascal von Wroblewski spricht darüber, was sie daran hinderte und hindert, Christ zu werden - etwa ihre Jugend in der DDR ohne Taufe, ohne Kirchgänge, auch nicht zu Weihnachten; oder Großeltern, die Kirche als unmodern bezeichneten. „Das Christentum erscheint mir wie eine Sprache: Ich könnte sie erlernen, mich darin bewegen, aber sie würde niemals meine Muttersprache.“
  • Kuzstatement Pavel Richter
    07. November 2011, 11:43h
    Der Geschäftsführer von Wikimedia Deutschland, Pavel Richter, berichtet über die Reaktionen seines Umfelds auf die Frage „Was hindert’s, dass ich Christ werde?“ Ihm selbst - an Gott glaubend, aber nicht an die Kirche - fiel dazu zunächst einmal die Kirchensteuer ein. Zweitens gebe es vielleicht zu viele Hürden für die Erwachsenentaufe? Sind es „skandalöse Äußerungen des Papstes“? Was locke ihn, in die Kirche einzutreten? „Ich brauche die Kirche für meinen Glauben nicht. Wofür braucht denn die Kirche mich?“
  • Bibelarbeit mit Peter Schmid
    07. November 2011, 11:43h
    Peter Schmid, Vizepräsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds (SEK), bearbeitet humorvoll in seiner Bibelarbeit die Apostelgeschichte von Phillipus und Simon, dem Zauberer in Samaria. Dabei spannt Schmid mit viel Humor den Bogen zum aktuellen Thema Taufe, zur Finanzmarkt-Krise und zur Miss Schweiz.
  • Bericht des Präsidiums, Teil 2/2
    06. November 2011, 21:09h
    In ihrem Präsidiumsbericht vor der EKD-Synode in Magdeburg geht die Präses, Katrin Göring-Eckardt, auch auf das Verhältnis zwischen Kirche und Staat sowie den Besuch Papst Benedikts XVI. in Erfurt ein. Die Ökumene ist und bleibt eine der wichtigsten Aufgaben für die EKD, wie Göring-Eckardt sagt: „Aufeinander zu hören und zuzugehen, miteinander zu reden und auch miteinander zu feiern - das ist unser Auftrag!“
  • Bericht des Präsidiums, Teil 1/2
    06. November 2011, 21:01h
    „Wir wollen groß feiern!“ Das Reformationsjahr 2017 solle ein unvergessliches Jahr werden, sagt die Präses der EKD-Synode, Katrin Göring-Eckardt, im Präsidiumsbericht. In allen Vorbereitungen müsse erkennbar bleiben, dass die Evangelische Kirche Gottes Güte als Quelle kenne. Das bedeute mehr von Innerem, Erfüllendem, Theologischem. „Wir wollen aussprechen und bezeugen, was wir geschenkt bekamen und was wir weitergeben können“, erklärt Göring-Eckardt.
  • Predigt im Eröffnungsgottesdienst (Teil 2/2)
    06. November 2011, 16:27h
    Im zweiten Teil ihrer Predigt im Eröffnungsgottesdienst der EKD-Synode 2011 spannt die Leitende Geistliche der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Landesbischöfin Ilse Junkermann, einen Bogen von der Geschichte der Sintflut hin zur aktuellen Schuldensituation in der Euro-Zone. Es sei dabei ein großes Glück, sagt Junkermann, dass Gott so sehr an den Menschen hänge.
  • Predigt im Eröffnungsgottesdienst (Teil 1/2)
    06. November 2011, 16:26h
    Ilse Junkermann ist die erste Bischöfin der 2009 gebildeten Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Im ersten Teil ihrer Predigt des Eröffnungsgottesdienstes der EKD-Synode 2011 spricht die Leitende Geistliche der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland über die Liebeserklärung Taufe. Durch sie seien Gläubige einander zugetan, allerdings könne „diese schöne Gemeinschaft“ schnell gestört werden.
  • Bericht des Rates der EKD
    06. November 2011, 14:55h
    Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Präses Nikolaus Schneider, stellt seinen Bericht unter das biblische Wort „Ein Haus aus lebendigen Steinen“. Schneider beschreibt die Evangelische Kirche dabei als „offenes und missionarisches Haus“, in dem es aber auch „eine prinzipielle Zurückhaltung gegenüber notwendigen Veränderungen“ gebe, obwohl „wachsende Reformnotwendigkeit“ bestehe.
  • Grußwort Lutz Trümper
    06. November 2011, 14:55h
    Der Oberbürgermeister von Magdeburg, Lutz Trümper (SPD), vergleicht in seinem Grußwort zur Eröffnung der EKD-Synode die wechselhafte Geschichte der Sankt-Johannis-Kirche mit der modernen evangelischen Kirche. „Es gibt nicht nur Brüche im Stadtbild, sondern auch in der Gesellschaft: Viele unserer Bürger sind nicht in der Kirche.“ Er begrüßt deshalb das Schwerpunktthema der diesjährigen EKD-Synode, Mission.
  • Grußwort Reiner Haseloff
    06. November 2011, 14:54h
    Der sachsen-anhaltische Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU), erinnert in seinem Grußwort zur Eröffnung der EKD-Synode an die Medien vergangener Zeiten, die die Reformation in alle Gesellschaftsschichten tragen sollten. Haseloff, der erste katholische Ministerpräsident Sachsen-Anhalts, der auch aus dem Bundesland stammt, beschäftigt sich in seiner Rede auch mit dem Streikrecht in der Kirche. Es dürfe „unterschiedliche Spielregeln“ geben: „Es kann auch andere Bindungsrechte geben, nicht alles muss im gleichen Kanon dekliniert werden“, sagt Haseloff und erntet Zustimmung durch die Synodalen.
  • Grußwort Hans-Peter Friedrich
    06. November 2011, 14:54h
    Bundesinnen- und Kirchenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sagt in seinem Grußwort zur Eröffnung der EKD-Synode, die Standpunkte der Tagung wirkten in die Welt hinaus. „Jede religiöse Gemeinschaft muss für ihre Anschauung werben!“ Andernfalls werde der Gottesglaube verdunsten. Gerade der säkulare Staat sei angewiesen auf christliche Werte. Die machten die Gesellschaft lebenswert und lebendig.
  • Grußwort Gerhard Feige
    06. November 2011, 14:54h
    Der katholische Bischof von Magdeburg, Gerhard Feige, sagt in seinem Grußwort zur Eröffnung der EKD-Synode, seine Einladung zeuge von der ökumenischen Gesinnung und geschwisterlichen Verbundenheit der evangelischen Kirche. „Gerade hier, in den östlichen Bundesländern, wo wir als Christen in der Minderheit sind, braucht es solche Zeichen“, sagt Feige.
  • "Das ist Herzensökumene". Interview mit Katrin Göring-Eckardt
    04. November 2011, 11:12h
    „Was hindert‘s, dass ich Christ werde?“ fragt die 4. Tagung der 11. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). 126 Synodale kommen in Magdeburg zusammen, um „Überlegungen zu einer einladenden Mission“ anzustellen. Im domradio.de-Interview spricht die Präses der Synode, Katrin Göring-Eckardt, über die Ökumene und die Ziele der Mission.



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