Grußworte

Plenum der EKD-Synode

Grußwort Angela Merkel

Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland

Respekt vor dem Andersdenken, Toleranz gegenüber Nichtchristen – das wünscht Bundeskanzlerin Merkel in ihrer Rede auf der EKD-Synode. Die Beschneidung in der jüdischen Religion und der Umgang mit ihr sei ein Beispiel von Toleranz der Religionsfreiheit. Die Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum müssten sich auch an die richten, die keiner Kirche angehörten. „In einer säkularen Welt muss das Gemeinsame der christlichen Welt in den Vordergrund gestellt werden.“

05. November 2012


Grußwort Torsten Albig

Ministerpräsident von Schleswig Holstein (SPD)

Als Wurzelwerk der evangelischen Kirche bezeichnet der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Torsten Albig, das Engagement ihrer Gläubigen. „Sie als Kirche sind nah bei den Menschen und haben einen hervorragenden Einblick in die Gesellschaft. Deshalb ist Kirche ein wertvoller Mitstreiter im Ringen um eine besseren Gesellschaft.“ Deshalb sei die Kirche aufgefordert, konstruktiv lautstark Politik und Staat ihre Erfahrung und Meinung mitzuteilen, erklärt Albig. „Sagen Sie uns, was wir besser wissen sollten!“

04. November 2012


Grußwort Hatice Kara

Bürgermeisterin Timmendorfer Strand

Die Bürgermeisterin der Gemeinde Timmendorfer Strand, Hatice Kara, ist die erste muslimische Bürgermeisterin, die ein Grußwort an die EKD richtet. Kara, die sich selbst liberale Muslima nennt, berichtet mit viel Humor von den Reaktionen auf ihre Wahl im Juli dieses Jahres. „Mehr Kara ist gleich weniger Sarrazin“ habe beispielweise der evangelische Pastor hier im Ort in einer Tageszeitung geschrieben, erzählt Kara und hofft auf weitere Besuche der Synode in der Lübecker Bucht: „Ich freue mich auf das Grußwort 2022!“ 

04. November 2012


Grußwort Alois Glück

Vorsitzender des Zentralkomitees der deutschen Katholiken

Der Vorsitzende des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Alois Glück, blickt auf die jüngere Geschichte seiner selbstständigen Laienbewegung zurück. Vor zwei Jahren hätten verschiedene Erschütterungen der katholischen Kirche Verkrustungen aufgebrochen. Viele Themen würden seitdem angstfrei diskutiert. „Wahrscheinlich sind die nächsten Jahre für die folgenden Jahrzehnte der katholischen Kirche prägend – vor allem positiv und mit neuem Elan.“ Das betreffe vor allem die Ökumene. Sie müsse sich auf die Ängste und Sorgen der Menschen einlassen. 

04. November 2012


Grußwort Werner Thissen

Deutsche Bischofskonferenz

Von seiner gespalten scheinenden Vorfreude auf das Reformationsjubiläum berichtet Erzbischof Werner Thissen in seinem Grußwort der Deutschen Bischofskonferenz. Er betont, dass Luther nachweislich nicht die Spaltung der Kirche beabsichtigt hat. Thissen unterstütze einen Versöhnungsprozess im Kontaktkreis zwischen Bischofskonferenz und Evangelischer Kirche in Deutschland. „Das könnte ein wichtiges Zeugnis sein gegenüber den oft so oberflächlichen Entschuldigungsmechanismen unserer Zeit.“

05. November 2012


Grußwort Erzpriester Miron

Das Grußwort der Griechisch-Orthodoxen Metropolie in Deutschland überbrachte Erzpriester Constantin Miron im Namen von Metropolit Augoustinos.  „All unser österliches, all unser weihnachtliches, alles Feiern, ja  das Kirche sein selbst ist auf Christus hin ausgerichtet.“ Dies sei auch mit Blick auf das Reformationsjubiläum 2017 die interessanteste Perspektive.

06. November 2012