Beschlüsse

7. Tagung der 11. Synode der EKD, Dresden, 9. bis 12. November 2014

Beschluss zu Weltklimaverhandlungen

12. November 2014

Beschluss

der 11. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland

auf ihrer 7. Tagung

zu

Weltklimaverhandlungen


Nach den neusten Berichten des IPCC zur Veränderung des Weltklimas lässt sich das Ziel, die Erderwärmung auf 2 Grad Celsius zu begrenzen, nur erreichen, wenn bei den nächsten Weltklimakonferenzen anspruchsvolle Ziele zur Reduktion der CO2-Emissionen vereinbart und zügig umgesetzt werden.

Anlässlich der Vorbereitungskonferenz im September 2014 in New York für die nächsten Weltklimaverhandlungen in Lima 2014 und Paris 2015 haben die Vorsitzende der UN-Klimarahmenkonvention, Christiana Figueres, die Klima-Sonderbeauftragte des UN Generalsekretärs Ban Kimoon, Mary Robinson, sowie der Klimabeauftragte des französischen Präsidenten und Gastgebers der Klimakonferenz 2015, Nicolas Hulot, die Kirchen gebeten, eine moralische Führungsrolle im Einsatz für Klimaschutz zu übernehmen.

Die Synode bittet deshalb den Rat der EKD, den Gliedkirchen und deren Jugendverbänden sowie den Werken und Diakonischen Einrichtungen zu empfehlen, die Kampagne für Klimagerechtigkeit der ACT-Alliance, die in Deutschland von Brot für die Welt getragen wird, zu unterstützen und zur Beteiligung an den Klima-Pilgermärschen, die vor der Klimakonferenz in Paris im November/Dezember 2015 stattfinden werden, aufzurufen.


Dresden, den 12. November 2014

Die Präses der Synode
der Evangelischen Kirche in Deutschland

Dr. Irmgard Schwaetzer

Die Veröffentlichung der Beschlüsse erfolgt unter dem Vorbehalt der endgültigen Ausfertigung durch die Präses der Synode!