Schnappschüsse

2. Tagung der 9. Synode der EKD (2. - 7. November 1997, Wetzlar)

Raten, beraten und Rat wählen

Mitglieder der Synode beraten sich zwischen den Wahlgängen

Beratung während der Pause

"Wer kommt in den Rat der EKD? Wer bekommt wieviele Stimmen? Wer wird Ratsvorsitzender?" - Fragen über Fragen, die nicht nur die Pressestelle der EKD seit Beginn der Tagung der Synode der EKD erreichten und beschäftigten. Die Ratswahl warf schon seit dem Eröffnungstag ihren Schatten auf das Tagungsgeschehen. Die Spannung erreichte ihren Höhepunkt am Dienstagmorgen, 9.40 Uhr, als der Präses der Synode den ersten Wahlgang aufrief. Über insgesamt 145 Stimmen verfügen Synode und Kirchenkonferenz, die auf insgesamt 23 Kandidatinnen und Kandidaten zu verteilen sind. Überraschend wurden bereits im 1. Wahlgang vier neue Ratsmitglieder bestimmt, im 2. Wahlgang waren es zwei und im 3. Wahlgang,  dem letzten vor der Mittagspause, wurden weitere drei Mitglieder gewählt. In den Pausen zwischen den Wahlgängen trafen sich spontan die synodalen Arbeitsgruppen und die Kirchenkonferenz um den bisherigen Wahlverlauf zu analysieren und weitere Überlegungen anzustellen. Der Dienstagnachmittag ist weiteren Wahlvorgängen vorbehalten. Erst wenn alle 15 Mitglieder des neuen Rates der EKD feststehen, werden Synode und  Kirchenkonferenz aus deren Mitte die/den Ratsvorsitzende/n und den/die Stellvertreter/in wählen. es ist allerdings nicht sicher, ob der Wahlvorgang am Dienstag endgültig abgeschlossen werden kann. Sonst wird sicher der Mittwochvormittag noch in das Wahlgeschehen einbezogen werden müssen.



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