Bericht des Gemeinschaftswerkes der Evangelischen Publizistik

4. Tagung der 9. Synode der EKD (7. - 12. November 1999, Leipzig)

III. Schlußbemerkung

Nur was sich wandelt, bleibt - der gelegentlich von Heinz Zahrnt im Blick auf die Kirche und den Protestantismus heute interpretierte Wahrspruch hat auch in Transformationen, denen die kirchliche Publizistik ausgesetzt ist, einen Test zu bestehen. Das Gemeinschaftswerk konzentriert sich dabei nicht nur auf den nötigen organisatorischen Umbau, sondern bemüht sich mit gleicher Energie darum, neue Arbeitsfelder zu erschließen und für die Kirche bedeutsame publizistische Initiativen zu ergreifen, nicht zuletzt auch auf dem Boden der gewonnenen Erfahrungen in Kooperation mit den Partnern in den Landes- und Freikirchen, den Gemeinden und der katholischen Kirche koordinierend, beratend und planend tätig zu sein. Besonders im Zusammenwirken mit der EKD und ihren Beauftragten für Rundfunk und Film sowie mit den landeskirchlichen Beauftragten und Gremienmitgliedern kommt es darauf an, daß die Stimme der Kirche im öffentlichen Zeitgespräch in angemessener Weise Gehör findet, daß ihr Geist und ihre Botschaft, welche die Kultur dieser Gesellschaft geprägt haben, im kulturellen Pluralismus nicht zur Offerte eines Anbieters unter vielen im Markt reduziert werden. In diesem Zusammenhang gewinnt der aktuelle Konsultationsprozeß zum Verhältnis von Kirche und Kultur auch für die Arbeit des Gemeinschaftswerks zunehmend an Bedeutung.



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