Medienliste
Behringer, Hans Gerhard:
Geheilt werden: biblische Wundergeschichten als Lebenshilfe
1. Aufl. - München : Kösel [u.a.], 2002. - 237 S. ; 22 cm; ISBN 978-3-466-36582-1 kt. : 14,95; (Ps 3.2 <- Re 3.553)
Mit sechs altvertrauten neutestamentlichen Geschichten will der Autor einen Prozess in Gang setzen, der dem leidenden, Heilung suchenden Menschen Chancen der Gesundung eröffnet. Einfühlsam führt er den Dialog mit dem Leser, reflektiert die sprachliche Symbolik und gibt immer wieder Impulse, die abwechselnd Gefühl und Verstand ansprechen. Damit bricht er falsche Vorstellungen auf und schafft in einer engen Verbindung von Psychologie und Theologie eine Brücke zwischen den biblischen Wahrheiten und dem heutigen Leben. Ein modellhaftes Arbeits- und Übungsbuch für Einzelne und für Gruppen mit vielen Anregungen zum Nachdenken, zum Gespräch und zur Meditation.
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May, Arnd T.:
Gesundheit, Krankheit, Behinderung: gottgewollt, naturgegeben, geselllschaftlich bedingt?
Paderborn : Bonifatius, 2006. - 101 S. ; 22 cm (Theologie und Biologie im Dialog); ISBN 978-3-89710-312-2 kt. : 13,90; NE: May, Arnd T. [Hrsg.]; (Na 9.1 <- Re 3.22)
Von der modernen Medizin werbewirksam präsentierte Bilder einer scheinbar idealen Gesundheit greifen ein in die Wertevor-stellungen und den Umgang mit kranken, behinderten und alten Menschen. Autor/innen aus den Fachbereichen der Molekulargenetik, Theologie, Philosophie, Geschichte und Medizin setzen sich in ihren Beiträgen in diesem Buch mit der Veränderung des Menschenbildes auseinander, analysieren alte christlich-jüdische Vorstellungen von der Krankheit als Strafe Gottes, fordern Revisionen und entwerfen zugleich ein Bild einer neuen, befreienden Theologie für ein versehrtes Leben. Eine wertvolle, zur Diskussion und zum Nachdenken anregende Textsammlung, die für eine Kultur des Lebens plädiert.
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Großmann, Siegfried:
Ich bitte Dich, dass Du mich heilst: die Gabe der Krankenheilung im Neuen Testament und heute
Gießen : Brunnen-Verl., 2007. - 75 S. ; 19 cm (Geistlich Leben); ISBN 978-3-7655-5455-1 kt. : 5,95; (Re 3.312)
Dem Autor, Pastor und Präses des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, geht es in erster Linie darum, gedankliche Zugänge und praktische Wege zu zeigen, wie die Krankenheilung als eine Option seelsorglichen Handelns wieder neu ins Bewusstsein kommen kann. Dazu stellt er knapp dar, was die Bibel zu Krankheit und Heilung sagt, distanziert sich von extremen Positionen, stellt das Gebet für Kranke in den Mittelpunkt und zeigt einen Zusammenhang zwischen Heil und Heilung auf. Eine anregende, leicht lesbare Einführung unter dem Grundaspekt, wie man heutzutage „geistlich leben“ kann.
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Grün, Anselm:
Gesundheit als geistliche Aufgabe
Anselm Grün ; Meinrad Dufner. - 11. Aufl. - Münsterschwarzach : Vier-Türme-Verl., 2005. - 128 S. ; 19 cm (Münsterschwarzacher Kleinschriften ; 57); ISBN 978-3-87868-394-0 kt. : 7,90; NE: Dufner, Meinrad: Gesundheit als geistliche Aufgabe; (Re 3.5 <- Na 9.3)
Gesundheit ist nicht nur eine Sache des Leibes. Eine gesunde, starke Seele spielt für die Gesundheit eine ebenso wichtige Rolle. Anselm Grün und Meinrad Dufner gehen diesem Zusammenhang auf den Grund und regen Kranke dazu an, ihre Krankheit als Chance zu begreifen und sich zu fragen, was die Krankheit ihnen sagen will. Den Leib-Seele-Zusammenhang erweitern sie um einen wichtigen Gesichtspunkt: Auch Spiritualität kann krank machen, wenn sie allzu rigoros wird und nicht zu Liebe und Freiheit hinführt. Gut lesbar und in der Benediktsregel fundiert benennen die beiden Benediktiner Elemente einer Spiritualität, die für Leib und Seele heilsam ist.
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Herbert, Sibylle:
Diagnose: unbezahlbar: aus der Praxis der Zweiklassenmedizin
1. Aufl. - Köln : Kiepenheuer & Witsch, 2006. - 294 S. ; 22 cm; ISBN 978-3-462-03710-4 fest geb. : 18,90; (Na 9.3)
Gesammelt aus unzähligen Interviews mit Haus- und Fachärzten, Gesprächen mit Kassen und Patienten, Heimleitern und Versicherungen zeichnet die Autorin ein Bild der deutschen Medizinlandschaft, das deutlich macht, wie Ärzte im Zwiespalt agieren zwischen Notwendigem und Möglichem und so oft ungewollt beitragen zu einer „Zweiklassenmedizin“ in Deutschland. Ein informatives Buch, das durch die Beispiele fesselt, wenn etwa die Tochter einer 79-jährigen Krebspatientin für die Mutter die teuren, nicht erstattungsfähigen Krebsmedikamente zu erkämpfen versucht. Ein auch für Medizinlaien verständlicher Beitrag zur Diskussion um das Gesundheitswesen in Deutschland.
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Jaschke, Helmut:
Heilende Berührungen : körpertherapeutische Aspekte des Wirkens Jesu
Mainz : Matthias-Grünewald-Verl., 2004. - 187 S. ; 22 cm; ISBN 978-3-7867-2511-4 kt. : 16,80; (Re 2.22)
Begleitet von praktischen Anregungen zu vertiefter Körperwahrnehmung betrachtet der Autor die Heilungsgeschichten des Markusevangeliums unter körpertherapeutischen Aspekten, interpretiert z.B. den „unreinen Geist“ als unterdrückte und verdrängte Sexualität und sieht in den Heilungen Jesu ein Geschehen, in dem Frauen ihr Frausein und Männern ihr Mannsein zurückgegeben wird. Dazu zeigt er die bis heute andauernden Ursachen der Leibfeindlichkeit in der christlich-abendländischen Kultur und versucht in einer Theologie des Körpers den Leib als „Sakrament“ zu begreifen. Eine interessante, aber mit vielen Vermutungen arbeitende Interpretation.
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Lütz, Manfred:
LebensLust: über Risiken und Nebenwirkungen des Gesundheitswahns oder Wie man länger Spaß am Leben hat
Vollst. überarb. und aktualisierte Ausg., 1. [Aufl.]. - München : Droemer, 2006. - 287 S. ; 20 cm Lizenz des Pattloch Verl., München; ISBN 978-3-426-27409-5 fest geb.: 12,00; (Na 9.3 <- So 1.32; Ps 3.3)
Der Psychiater und Psychotherapeut Dr. Manfred Lütz ist gleichzeitig Diplom-Theologe und weiß durch sein breites Wissensspektrum eine ganze Fülle interessanter Querverbindungen zu ziehen. Er konstatiert eine Fülle gesellschaftlicher Indikatoren, die darauf hindeuten, dass Gesundheit in unserer Gesellschaft vielfach verabsolutiert und geradezu zur Ersatzreligion wird. Pointiert zählt er Beispiele für feststellbare Übertreibungen und Fehlentwicklungen auf. Diese lesen sich bisweilen fast amüsant, müssen aber auch beunruhigen, weil sie dokumentieren, dass Menschen und gesellschaftliche Strukturen partiell aus dem Lot gekommen sind. Ein ebenso scharfsinniges wie spitzzüngiges Buch, das den Finger in eine unserer postmodernen Wunden legt.
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Martini, Carlo
Maria:
Hören, was der Leib uns sagt : [Wohlbefinden, Gesundheit, Krankheit, Sexualität, Hoffnung auf ein Weiterleben]
1. Aufl. - München [u.a.] : Verl. Neue Stadt, 2000. - 124 S. : Ill. ; 20 cm (Hilfen zum christlichen Leben) – Aus dem Ital. übers.; ISBN 978-3-87996-522-9 fest geb.; 12,90; (Re 3.22)
Der Mailänder Kardinal entwickelt in diesem kleinen Buch eine sehr anschauliche Theologie des Leibes, der in seiner rätselhaften Stellung zum Ich, das einerseits einen Leib hat, andererseits ein Leib ist, auf die Geschaffenheit des Menschen und damit auf sein bleibendes Offensein für Gott verweist. Auf dieser Basis bekommen die zentralen Aspekte der Leiblichkeit des Menschen - Gesundheit, Krankheit, Sexualität und Sterblichkeit - eine zutiefst spirituelle Dimension, ohne die sie nicht vollständig sein können. Dabei darf die christliche Religion nicht als leibfeindlich missverstanden werden, im Gegenteil: gilt doch die christliche Verheißung der Auferstehung ausdrücklich auch dem Leib.
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Schockenhoff Eberhard:
Krankheit - Gesundheit - Heilung : Wege zum Heil aus biblischer Sicht
Orig.-Ausg. - Regensburg : Pustet, 2001 (Topos-plus-Taschenbücher ; 406); ISBN 978-3-7867-8406-7 kt. : 8,90; (Re 3.22 <- Re 2.22; Na 9.61)
Der Freiburger Moraltheologe Eberhard Schockenhoff erläutert das moderne christliche Verständnis von Gesundheit und Krankheit. In aller Klarheit grenzt er sich gegen das frühere, objektivistische Verständnis von Krankheit als Strafe Gottes und göttliches Erziehungsmittel ab. Im Mittelpunkt einer Antwort auf die Frage nach dem Sinn von Krankheit müsse immer der Mensch stehen und die liebende Zuwendung Gottes zu ihm. Schockenhoff kommt weitgehend ohne theologischen Fachjargon aus, was das Buch auch für ein theologisch nicht gebildetes Publikum geeignet sein lässt. Sehr anregende Lektüre für alle, die über das christliche Verständnis von Gesundheit nachdenken wollen.
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Theillier, Patrick:
Lourdes : wenn man von Wundern spricht
Augsburg : Sankt Ulrich-Verl., 2003. - 135 S. ; 19 cm – Aus dem Franz. übers.; ISBN 978-3-936484-11-3 fest geb.: 16,90; (Re 3.56)
2002 kamen sechs Millionen Pilger nach Lourdes, davon etwa 100.000 Kranke. Viele von ihnen erfahren Heilungen oder Besserungen ihres Gesundheitszustands. In den Archiven des medizinischen Büros sind über 6000 Heilungen festgehalten, von denen allerdings „nur“ 66 als Wunder anerkannt sind. In sehr lebendigem Gesprächsstil berichtet der Autor, seit 1998 Leiter des medizinischen Büros von Lourdes, über seine persönlichen Erfahrungen, gibt Antwort auf häufig gestellte Fragen und stellt einige beispielhafte Wunderheilungen vor. Diesen allen ist gemeinsam, dass sie in einem tiefen Glauben begründet sind und als Zeichen der Liebe Gottes zu den Menschen gewertet werden.
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Klose-Ullmann, Barbara:
Was machen wir aus der Krankheit?
München : Accedo-Verl.-Ges., 2006. - 240 S. ; 22 cm (Schriftenreihe des Münchener Instituts für Integrierte Studien ; 61); ISBN 978-3-89265-091-1 kt. : 12,80; NE: Klose-Ullmann, Barbara [Hrsg.]; (Na 9.36)
Wer krank ist, geht zum Arzt und erhofft sich schnelle Heilung. Wer schwere oder chronische Krankheiten hat, wird im Verlauf mit vielen Ärzten und medizinischen Therapien konfrontiert. Dieses Buch will kein weiterer Patienten-Ratgeber mit billigen Schnellrezepten sein, sondern durch persönliche Erlebnisberichte aufzeigen, wie verschieden Menschen Krankheit erleben, wie sie ihr Schicksal bewältigen lernen und welche Wege ihnen dabei geholfen haben. Die einzelnen Beiträge sind erfrischend unterschiedlich, sehr differenziert, überwiegend persönlich gefärbt und v.a. erfreulich unesoterisch. Betont wird die Eigenverantwortung des kranken Menschen.
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Borromäusverein, Wittelsbacherring 9, 53115 Bonn, www.borro.de
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