Tagungen

Zeitgeschichtliche Arbeitstagung am 26. und 27. Juni 2009 in Hannover
Die Politisierung des Protestantismus in der Bundesrepublik Deutschland
während der 1960er und 70er Jahre
Ein Tagungsprojekt der LMU München, gefördert
von der Fritz Thyssen Stiftung

Ziel der Tagung ist die Analyse einer der zeittypischen Entwicklungstendenzen des Protestantismus in der Bundesrepublik Deutschland während der sechziger und siebziger Jahre: seine breitere Politisierung.
Im Kontext der allgemeinen Politisierung der bundesdeutschen Gesellschaft, aber auch angestoßen durch Forderungen aus der Ökumene, begann sich der Protestantismus auf der Grundlage einer entsprechenden theologischen Theoriebildung vermehrt sozial  und friedenspolitisch sowie zugunsten der "Dritten Welt" zu engagieren. In der Ostpolitik gab er entscheidende Impulse für eine Aussöhnung. Das verstärkte politische Engagement wurde jedoch von heftigen innerkirchlichen Konflikten begleitet.
Auf der Tagung soll der Politisierung des Protestantismus unter interdisziplinärer und transnationaler Perspektive nachgegangen werden. Die Entwicklungen im Katholizismus werden im Sinne einer shared history mitbedacht.

 

Hinweisen möchten wir auf die Tagung:
"Kerzen - Kirche - Kontroversen. Die Rolle der evangelischen Kirche in der Zeitgeschichtsschreibung" der Evangelischen Akademie Neudietendorf am 6. und 7. November 2009.
Mitteilungen zur Kirchlichen Zeitgeschichte

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Publikationsdatum dieser Seite: 17.04.2012 11:35