Zahlen und Fakten zu Taufe und Konfirmation

Statistik zur Evangelischen Kirche in Deutschland

Neben 161.000 Kindertaufen gab es 2014 rund 17.000 Erwachsenentaufen. Und 210.000 Jugendliche bekräftigten ihren Glauben mit der Konfirmation.

Konfirmationskerzen auf dem Taufstein in der Kirche von Lohmen.

In der Tradition der Volkskirche findet die Taufe in den meisten Fällen im ersten Lebensjahr statt. Kinder, deren Eltern beide einer christlichen Kirche angehören, werden auch heute noch fast ausnahmslos getauft. Manche Eltern möchten ihr Kind selbst entscheiden lassen, ob es sich zum christlichen Glauben bekennen will. Dann findet die Taufe meistens im zeitlichen Zusammenhang mit der Konfirmation statt oder kann auch anstelle der Konfirmation im Konfirmationsgottesdienst vollzogen werden. Neben 161.000 Kindertaufen gab es 2014 rund 17.000 Erwachsenentaufen (nach Vollendung des vierzehnten Lebensjahres). Besonders in den östlichen Bundesländern lassen sich Menschen taufen, die erst im Erwachsenenalter zum Glauben gefunden haben.

Im Alter zwischen 13 und 15 entschieden sich 2014 rund 210.000 Jugendliche für die Konfirmation. Ein bis zwei Jahre lang setzen sie sich in der Konfirmandenzeit mit Glaubensfragen auseinander. Im Konfirmationsgottesdienst übernehmen sie in Erinnerung an ihre Taufgottesdienst Verantwortung für ihr Christsein. Die Konfirmandenzeit macht mit gelebtem Glauben und christlichem Engagement vertraut.

Quelle: EKD-Statistik „Äußerungen des kirchlichen Lebens 2015“

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