4. Dank

(153) Mit großer Dankbarkeit blickt die Kirche heute zurück auf die eindrucksvolle und geschichtlich bedeutsame soziale und humanitäre Leistung, die seit dem Wittenberger Kirchentag 1848 und den Anfängen der Inneren Mission von unzähligen Christen in der diakonischen Arbeit erbracht worden ist. Es ist möglich gewesen, einen großen Arbeitszweig mit Krankenhäusern, Heimen, Tagesstätten, Pflegeeinrichtungen, Sozialstationen, Hospizen, Initiativen usf. aufzubauen und fortzuentwickeln. Die moderne kirchliche Diakonie ist heute eine der tragenden Säulen des sozialen Gemeinwesens und des modernen Sozialstaates. Sie hat gute Möglichkeiten, trotz mancher Belastungen ihrer Arbeit auch schwierige Zukunftsaufgaben zu lösen und zur nötigen Versorgung der Hilfebedürftigen in den kommenden Jahrzehnten beizutragen. Der Diakonie und ihren Einrichtungen gilt es ebenso Dank zu sagen wie den unzähligen Spendern der Aktion "Brot für die Welt" und den engagierten Kirchengemeinden. Besonderer Dank gilt jedoch vor allem den vielen einzelnen hauptamtlichen und freiwilligen Kräften, die sich im Geist Christi für ihre Mitmenschen einsetzen und persönliche Opfer nicht scheuen. Mit großem Nachdruck bekennt sich die Kirche zu ihrer Arbeit. Ihr Dienst ist nicht nur Hilfe für den Nächsten, sondern auch bereichernder Beitrag zum Leben der Kirche und zur Verkündigung der frohen Botschaft von der Barmherzigkeit Gottes für diese Welt.

Mit der Vorbereitung der Denkschrift war eine ad-hoc-Kommission beauftragt, der folgende Mitglieder angehörten:

Prof. Dr. Dr. Theodor Strohm, Heidelberg (Vorsitzender)
Landesbischof Dr. Christian Krause, Wolfenbüttel (stellv. Vorsitzender)

Direktor Dr. Gysbert Boer, Driebergen
Theologischer Vorstand Cornelia Coenen-Marx, Düsseldorf
Direktor Dr. Gerd Federlin, München
Diakon Hans Flierl, München
Frau Monika Gerstner, Hannover
Präsident Jürgen Gohde, Stuttgart
Bischof Dr. Walter Klaiber, Frankfurt/M.
Diakonisse Hanna Lachenmann, Frankfurt/M.
Dr. Britta von Schubert, Neckargemünd
Prof. Dr. Reinhard Turre, Magdeburg
Direktor Dr. Rudolf Weth, Neukirchen-Vluyn
Frau Lucie Zschiegner, Wolfen

Direktor Dr. Karl Dietrich Pfisterer, Stuttgart (Geschäftsführer)
Oberkirchenrat Tilman Winkler, Hannover (Geschäftsführer)

Nächstes Kapitel