Klimapolitik und CO2-Kompensation

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Zur Ermittlung der CO2-Emissionen in den Landeskirchen

- Arbeitsanleitung (Endfassung) -

Bei der 7. Tagung der 10. Synode der EKD wurde im November 2008 in Bremen einstimmig der Beschluss gefasst, „der Rat der EKD möge den Gliedkirchen vorschlagen, das Ziel anzustreben, im Zeitraum bis 2015 eine Reduktion ihrer CO2-Emissionen um 25% – gemessen am Basisjahr 2005 – vorzunehmen.“ Um dies zu verwirklichen ist es erforderlich, die CO2-Emissionen der Landeskirchen für das Jahr 2005 und für die kommenden Jahre zu bestimmen. Nur dann kann festgestellt werden, ob dieses im Beschluss der EKD-Synode empfohlene Ziel erreicht wird – beziehungsweise wie weit die Landeskirchen auf diesem Weg vorangekommen sind.  
 
Überraschenderweise ist die Berechnung von CO2-Emissionen eine insgesamt sehr komplexe Aufgabe, deren Lösung mittlerweile immerhin in Teilaspekten klar vorgegeben ist. Bei anderen Fragen jedoch muss nahezu Neuland betreten werden. Aus diesem Grund gibt es derzeit für fast alle Teilbereiche der Berechnung von CO2-Emissionen unterschiedliche Rechenmethoden, die sich zum Teil erheblich voneinander unterscheiden und auch sehr unterschiedliche Ergebnisse produzieren, je nachdem, mit welchen Faktoren zum Beispiel der Verbrauch bestimmter Energieträger in CO2-Emissionen umgerechnet wird oder welche Vorleistungen bei verschiedenen Aktivitäten bei der Emissionsberechnung berücksichtigt werden und welche nicht. 
 
Da sich die Empfehlung der EKD-Synode nun an alle Gliedkirchen der EKD richtet, wäre es wünschenswert, wenn hier möglichst ein einheitliches Berechnungsverfahren angewendet würde. Sonst könnte die paradoxe Situation entstehen, dass etwa der gleiche Energieverbrauch in verschiedenen Landeskirchen zu der Berechnung unterschiedlicher CO2-Emissionen führt. Aus diesem Grund legen wir hier eine Empfehlung zur Berechnung der CO2-Emissionen in Landeskirchen vor, der bereits einmal mit den Expertinnen und Experten abgestimmt wurde, die sich fachlich mit dieser Frage im Bereich der Kirche bereits beschäftigen.

Autoren:
Dorothee Rodenhäuser
Hans Diefenbacher

Kontakt:
Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft
Institut für interdisziplinäre Forschung
Schmeilweg 5 • 69118 Heidelberg
hans.diefenbacher@fest-heidelberg.de
dorothee.rodenhaeuser@fest-heidelberg.de

  • Anleitung zur Berechnung der CO2-Emmissionen | von Dorothee Rodenhäuser und Hans Diefenbacher

    Upload am: 19.01.2010

    Der Text ist neuer als das Berechnungsmodul, weil er noch einmal redaktionell überarbeitet wurde.

  • Rechenmodul für Landeskirchen | von Dorothee Rodenhäuser und Hans Diefenbacher

    Upload am: 21.01.2010

    Die Excel-datei kann für die Berechnung genutzt werden.

  • Anleitung und Rechenmodell | von Dorothee Rodenhäuser und Hans Diefenbacher

    Upload am: 12.01.2010

    Aktuelles Rechenmodell und Anleitung in einem Download als ZIP-Datei. Muss vor dem Gebrauch entpackt werden. Die Datei enthält die pdf- und die xls-Datei aus dem anderem Download.

Kontakt

Prof. Dr. Hans Diefenbacher
Forschungsstätte der Ev. Studiengemeinschaft (FEST)
Schmeilweg 5
69118 Heidelberg
Tel. 0 62 21 / 91 22 - 34
Fax 0 62 21 / 16 72 57
hans.diefenbacher@fest-heidelberg.de
http://fest-heidelberg.de/

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In der jährlichen Antragsphase von Januar bis März eines Jahres können wieder kirchliche Antragesteller für drei Monate Anträge an die Förderprogramme der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums stellen. Weitere Informationen und Beratung für die kirchlichen Antragsteller beim Projektbüro Klimaschutz der EKD.


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Publikationsdatum dieser Seite: Montag, 28. Januar 2019 21:48