Kirche nachhaltig klimafreundlich unterwegs

Schauplatz nachhaltiger Mobilität

Erprobte und interessante Ideen für die Praxis.

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Mobiltät der Zukunft: Klug unterwegs

Materialien zum Stand der AGU auf dem Kirchentag in Stuttgart

Zur Ausstellung gehören eine Reihe weiterer Materialein und Links:

Mobilitätsquiz

Das Quiz zur Mobilität mit je 16 Fragen (und Antworten) für Kinder und Erwachsene spricht auch einen Bußgeldkatalog für Fahrradfahrer an. Der ADFC hat die wichtigsten Regelungen zusammengestellt: http://www.adfc.de/bussgeldkatalog

Tagesreisen: 1840 bis 2040

Moderne Verkehrsmittel ver­kürzen den zur Raumüberwindung er­forderlichen Zeitaufwand. Gemes­sen in Zeiteinheiten 'schrumpft' der Raum. Dieses Schrumpfen kann durch sogenannte "Zeitkarten" sichtbar gemacht werden. In Zeitkarten wer­den die Ele­mente einer Karte so darge­stellt, daß der Ab­stand zwi­schen zwei Punkten nicht pro­por­tional zur räumli­chen Di­stanz zwischen ihnen ist wie bei topographi­schen Karten, sondern propor­tional zur Reise­zeit zwi­schen ihnen. Diese Ände­rung des Karten­maß­stabs führt zu Verzer­run­gen der Karte ge­genüber dem 'ge­wohn­ten' Kartenbild.

Die Karten mit erläuternden Texten finden sich im Bereich Mobilität

Trocken - Sicher - Bequem: wohin mit dem Fahrrad wenn es nicht genutzt wird: Sichere Fahrradanstellanlagen:

http://www.adfc.de/verkehr--recht/radverkehr-gestalten/fahrradparken/fahrradparken-uebersichtsseite

http://www.adfc.de/verkehr--recht/radverkehr-gestalten/fahrradparken/adfc-empfohlene-abstellanlagen/adfc-empfohlene-abstellanlagen

Fahrrad in der Bahn:

http://www.adfc.de/adfc-reisenplus/radtouren-planung/fahrrad--bahn/fahrrad-und-bahn

Mit dem Rad zur Arbeit (ADFC und AOK)

http://www.adfc.de/radzurarbeit/uebersicht-mit-dem-rad-zur-arbeit  

Carsharing auf dem Dorf

„Vom 18-jährigen Fahranfänger bis zur 70-jährigen Rentnerin wird unser DorfAuto von allen Generationen genutzt.“ (Claudia Ott, DorfAuto-Ausschuss, Kirchengemeinde Gnötzheim) 

In den Großstädten ist Carsharing inzwischen weit verbreitet, wer auf ein eigenes Fahrzeug verzichtet, kann in der Regel zwischen unterschiedlichen Anbietern wählen.

Grundsätzlich unterscheidet man dabei zwischen zwei Formen von Carsharing:
„Konventionelles Carsharing“ - Anbieter mit stationären Fahrzeugen: Die Buchung erfolgt über das Internet, die Fahrzeuge werden an einer bestimmten Station übernommen und müssen auch dort zurück gegeben werden. Der Tarif setzt sich i.d.R. aus einer Zeit-Gebühr und einer Gebühr für die gefahrenen Kilometer zusammen. Bekanntester Anbieter vermutlich Flinkster, das Carsharing der DB.

„Flexibles Carsharing“ - Anbieter mit „frei flottierenden“ Fahrzeugen: Innerhalb eines definierten Versorgungsgebiets (meist das großstädtische Kerngebiet) können die Fahrzeuge an jedem beliebigen (und als Parkplatz erlaubten!) Ort geparkt und übernommen werden. Fahrzeugsuche und –buchung erfolgt i.d.R. über eine App im Mobiltelefon. Abgerechnet wird nach einem reinen Zeittarif, unabhängig von den gefahrenen Kilometern. Bekannte Anbieter: Drive Now, Car2Go, CiteeCar.

„Konventionelles Carsharing“ eignet sich für vorab geplante Fahrten, da bei der Buchung die Nutzungszeit festgelegt werden muss. „Flexibles Carsharing“ dagegen kann spontan genutzt werden – darin besteht auch die Kritik an dieser Form des Carsharings: Es ermuntere zu (überflüssigen) Kurzstreckenfahrten. Andererseits ermöglicht es in den Großstädten aber rasche Diagonalverbindungen, die im ÖPNV oft nicht vorhanden sind.

Die Erfahrungen in Gnötzheim und anderen Orten zeigen: Carsharing ist auch „auf dem Land“ möglich und eine gute Alternative, auch wenn das Angebot dort nicht so dicht sein wird wie in der Großstadt. Es setzt allerdings ehrenamtliches Engagement voraus, da der Fuhrpark für eine professionelle Betreuung zu klein ist.
Ausnahme: Stadtmobil, die inzwischen z.B. in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ländliche, aber dennoch relativ dicht besiedelte Regionen mit einem dichten Netz von Fahrzeugen ausgestattet haben.

Weitere Angebote auf dem Dorf sind u.a.

  • Bürgerbusse
  • Freiwilligendienste für Fahrten zum Einkauf, Kultureinrichtungen, Kirche, Arzt, ...

Das Prinzip DorfAuto

  • 200 Euro Kaution
  • Reservieren per Internet oder Anruf
  • Schlüssel ist im Safe neben Auto
  • Eintragen ins Fahrtenbuch
  • Tanken und Waschen auf Karte
  • Abrechnung alle zwei Monate
  • Grundpreis zwei Euro pro Stunde
  • Kilometerkosten 0,20 Euro (Benzin inkl.) 

Notwendige Nutzung für die Wirtschaftlichkeit

  • 30 km tägliche Fahrleistung
  • 3 Stunden tägliche Ausleihzeit

Bilanz nach 2 Jahren

  • 28000 km Fahrleistung
  • 1700 Stunden Ausleihzeit
  • 670 Fahrten
  • 10 Familien beteiligen sich am Auto

Träger:  Ev. Kirchengemeinde
Verwaltung: Ehrenamtlicher DorfAuto-Ausschuss
Initiator: die örtliche Energiegenossenschaft

Kontakt
Pfarrehepaar: Christine und Uwe Stradtner
Evang.-Luth. Pfarramt Gnötzheim
Gnötzheim 22
97340 Martinsheim
Tel  09339 - 252
gnoetzheim@dekanat-uffenheim.de     oder über Wolfgang Schürger (Umweltbeauftragter ELKB)
http://www.dekanat-uffenheim.de/index.php?option=com_content&view=article&id=71&Itemid=94

Mobiltät von Mitarbeitern und Angehörigen von Gremien 

Die Informationen zur Mobilität von Mitarbeitenden und Angehörigen von Gremien sind dem Klimaschutzkonzept der Nordkirche entnommen.

Flyer Mobilität in der Kirchengemeinde

Der Flyer Mobilität in der Kirchengemeinde steht auch zum Download zur Verfügung.

Arbeitshilfen zu den Projekten

 Die Merkblätter und Arbeitshilfen zu den Projekten finden sich in den thematischen Rubriken einsortiert.

  • Unterwegs bei zeigt gliedert nach den Typen an Veranstaltungen
  • Unterwegs mit stellt die Verkehrsmittelwahl in den Vordergrund
  • Unterwegs als geht von den Zielgruppen aus.

Mit dem jetzigen Stand sind noch nicht alle Ideen hier in dem Portal eingeflossen. Es ist noch eine Menge Platz für Ergänzungen: So gibt es an einigen Stellen erst nur Überschriften ohne weitere Inhalte.

Aber auch Ihre Ideen sind noch willkommen: Schicken Sie Ihre Ideen an die Redaktion.

Für die Verlinkung auf die Eingangsseite des Portal stehen Banner und Grafiken zur Verfügung.

 

Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit


Das Portal Mobilität wurde für 2015 vom Rat für nachhaltig Entwicklung als Projekt der Werkstatt-N ausgezeichnet. Dieses Projekt der AGU gibt Anregungen und Impulse zum Mitmachen. Der Start erfolgte im Rahmen der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit 2014 des Rates für nachhaltige Entwicklung 

Kontakt

Die AGU erreichen Sie über die AnsprechpartnerInnen in den Landeskirchen oder den Vorstand.


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Publikationsdatum dieser Seite: Montag, 12. März 2018 14:43