Unterwegs: Vorträge

Dienstfahrzeug – Benutzeranweisung
Beispiel für eine Benutzeranweisung: Wirtschaftliches und umweltfreundliches Autofahren entspricht sowohl den ökologischen als auch den theologischen Leitlinien ...



Roller und Räder in der Kita
Kirchengemeinden können für die ErzieherInnen ihrer Kita eine zweistündige Fortbildung organisieren, in der es um pädagogische Konzepte für die Verwendung von Rad und Roller in der Kita geht. Täglich zwei Mal Verkehrschaos vor der Kita? An den FußgängerInnen und RadfahrerInnen liegt das mit Sicherheit nicht. Es mag unabweisbare Gründe dafür geben, das Kind mit dem Auto vorzufahren, aber die meisten ließen sich sicherlich schnell entkräften. Zumindest Kinder, die älter sind als vier, sollten Rad fahren können und dabei so sicher sein, dass die Eltern sich trauen, den täglichen Weg zur Kita mit ihnen per Rad zu bewältigen. Je eher Kinder Freude an Roller und Fahrrad erleben, umso schneller lernen sie Räder geschickt zu benutzen und umso selbstverständlicher wird es, sich mit eigener Körperkraft fort zu bewegen. Roller und Räder sollten auch im Kitaalltag selbst eine wichtige Rolle spielen. Fachreferenten finden Sie über den angegebenen Link.



60+ fürs Radfahren noch lange nicht zu alt
Mit einer Veranstaltung, bei der die Gelegenheit besteht, altersgerechte Fahrräder auszuprobieren, kann Mut gemacht werden, den eigenen Drahtesel wieder flott zu machen oder sich einen neuen zu leisten und vor allem zu nutzen. Optimal wäre es, wenn in einer gemeinsamen „Fahrradwerkstatt“ alle TeilnehmerInnen ihre Räder mitbringen und gemeinsam reparieren oder pflegen könnten. Eine solche „Fahrradwerkstatt“ kann auch zum festen Programm einer Kirchengemeinde werden (z. B. im Frühjahr und Herbst), vorausgesetzt, es findet sich ein geeigneter Raum und ein(e) passionierte(r) SchrauberIn, der/die gerne und geduldig anderen hilft. Radfahren kann (fast) jede(r), und man hat ja auch eins im Keller stehen. Aber es ist doch ein wenig unbequem und außerdem ist das Licht kaputt. Also nimmt man schnell das Auto. Dabei wäre die typische Kurzstrecke mit dem Rad fast genauso schnell oder sogar schneller zurückgelegt. Fitness und ein paar Pfunde weniger gibt es bei regelmäßiger Benutzung gratis.



60 + mobil per Bahn und Bus
Die ältere Generation hat Autofahren noch als eine Errungenschaft im Sinne von Freiheit, Abenteuer und Ablegen enger Mobilitätsbegrenzungen kennen gelernt. Autofahren ist in dieser Bevölkerungsgruppe tendenziell positiv besetzt. Dementsprechend haben viele kaum Erfahrungen in der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Das kann zu Unsicherheiten führen, die davon abhalten, sich auf eine Bahnfahrt einzulassen, erst Recht, wenn dann auch noch die Kombination Bus – Bahn erforderlich wird. Die Benutzung eines Fahrkartenautomaten kann für Menschen, die nicht wissen, was eine Menüführung ist, ein echtes Hindernis sein. Die Veranstaltung(en) setzt einen Schwerpunkt auf die Benutzung von Online-Auskünften und Online-Buchung von Fahrkarten, einen anderen, vor allem für Menschen ohne PC-Kenntnisse, auf die Funktionsweise eines Fahrkartenautomaten der DB. Ein kundiges pro Bahn- oder VCD-Mitglied wird sicherlich gerne bereit sein, bei den Veranstaltungen zu helfen.



Kaufberatung Elektrofahrrad
Die Veranstaltung motiviert zum Umstieg vom Fahrrad oder Auto aufs Elektrofahrrad, baut Hemmnisse ab und schafft Vertrauen zur neuen Technik. Motivatoren sind der Klimaschutz, die Bewegungsmöglichkeit, die Bequemlichkeit. Alle Teilnehmenden sollten eine Testfahrt absolvieren können, wissen, wie man den Akku auflädt und über Kosten informiert sein. Ein oder zwei örtlicher Fahrradhändler sollten bei der Veranstaltung alle Fragen beantworten können und vor allem Elektrofahrräder und Fahrradhelme für kleine Testfahrten dabei haben. Ein kundiges Mitglied des VCD oder ADFC wird bei der Gestaltung des Abends gerne behilflich sein. Die Kirchengemeinde demonstriert mit der Veranstaltung, dass sie Klimaschutz und Lärmvermeidung ernst nimmt. Die eingeladenen Fachleute sollten in der Lage sein, auch etwas zur Ökobilanz der Elektrofahrräder zu sagen und einen Vergleich mit anderen Verkehrsträgern herzustellen.



Mitfahrzentralen
Kirchliche Ausschuss,- und Gremiensitzungen finden regelmäßig und mit einem festen Personenstamm statt. Gerade in ländlichen Kirchengemeinden müssen die Mitglieder häufig in den Abendstunden mit dem Auto mehrere Kilometer zum Sitzungsort zurücklegen. Sinnvoll ist es, mit Hilfe einer verlässlichen Planung gemeinschaftlich zur Ausschusssitzung zu fahren. Ziel ist es, mit Hilfe eines Routenplanes möglichst viele Gremienmitglieder „einzusammeln“ und so das Mobilitätsaufkommen zu verringern. Dies fördert zudem die Gemeinschaft und den Zusammenhalt.



Videowettbewerb "Mobiler Alltag 2024"
„Mobilität bedeutet Beweglichkeit und Flexibilität aber auch Wandlungsfähigkeit und Veränderung. Veränderung beginnt im Kopf – mit guten Ideen. Wie können wir alle in Zukunft mobil bleiben? Wie wird Mobilität umweltfreundlicher? Und was kannst du in deinem Alltag dazu beitragen? Willst Du überhaupt immer in Bewegung sein?“ Das Projekt will Bewusstsein für nachhaltige Mobilität schaffen. Als Gruppe von bis zu fünf Personen können Menschen ab 13 Jahren in einem Videobeitrag innerhalb von drei Minuten darstellen, wie sie sich ihren nachhaltig gestalteten mobilen Alltag im Jahre 2023 vorstellt. Das Projekt ist eine Aktion der Deutschen Unesco-Kommission e.V., durchgeführt in 2013. Das Video-Projekt lässt sich mit ähnlichen Aufrufen auf die Aktionswoche übertragen. Inhalte der Videos können z.B. die geplanten Projekte während der Aktionswoche sein. Diese können im Anschluss an die Aktion als Material für die Berichterstattung genutzt werden.



Bestandsaufnahme „Mobilität in der Kirchengemeinde“
Mit Hilfe von aktuellen Informationen des Bundesumweltministeriums, des Bundesumweltamtes und örtlicher Nichtregierungsorganisationen sollen die Zusammenhänge von Mobilität und Rohstoffverbrauch, Emissionsverursachung und Klimarelevanz verdeutlicht werden. Mit Hilfe von örtlichen Umweltverbänden, Einrichtungen des ÖPNV und den gemeindlichen Akteuren wird an Hand der Bestandsaufnahme sichtbar, welchen Aktionsradius die Kirchengemeinde bedient und durch welche Alternativen diese Mobilität klimaneutraler gestaltet werden kann.



Aktionstag „Mobil ohne Auto“ Veranstaltung nachhaltige Mobilität
Bewusstmachen der Zusammenhänge von Verkehr und Umweltbelastung, Möglichkeiten des Verzichtes auf das Auto entdecken, Sichtbar machen der täglichen Abhängigkeit vom Auto, Erarbeitung von Alternativen zum Auto ohne Einschränkung der Mobilität.




Tourism Watch bei Brot für die Welt engagiert sich gemeinsam mit ökumenischen Partnern für einen nachhaltigen, sozial verantwortlichen und umweltverträglichen Tourismus in Entwicklungsländern und gibt den Informationsdienst TourismWatch heraus.


 Der VCD e.V. macht sich seit 1986 als gemeinnützige Organisation für eine umweltverträgliche, sichere und gesunde Mobilität stark.


 Der ADFC ist ein bundesweiter, gemeinnütziger Verein mit mehr als 140.000 Mitgliedern. Er ist die Interessenvertretung der Alltags- und Freizeitradler und arbeitet in den Schwerpunkten:

* Verkehrsplanung
* Verkehrspolitik
* Tourismus
* Umweltschutz
* Verkehrspädagogik
* Technik/Sicherheit
* Verbraucherschutz
* Gesundheitsvorsorge
* Fahrraddiebstahlschutz
* Fahrradmitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln


Angesichts der immensen Herausforderung, die der Klimawandel für Natur und Gesellschaft darstellt, haben sich über 110 Organisationen zu einem Bündnis zusammengeschlossen.

Mehr Mobilität und weniger Verkehr – unter diesem Motto setzt sich der BUND für eine nachhaltige Mobilität ein. 


In seinem Grundsatzprogramm Verkehr beschreibt der NABU die Folgen des motorisierten Verkehrs und nennt gleichzeitig Auswege für eine umweltfreundliche und zukunftsfähige Mobilität in Deutschland und Europa.


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Publikationsdatum dieser Seite: 10.07.2018 22:20