Präses Manfred Rekowski in seinem Elektroauto: Ausnahmsweise ist er mit dem CityEl ins Düsseldorfer Landeskirchenamt gekommen. (Foto: ekir.de / Jan Kleinschmidt)

Unterwegs mit dem Automobil

Autofasten
Autofasten ist eine Möglichkeit, in der Fastenzeit Schöpfungsverantwortung und einen nachhaltigen Lebensstil im Alltag bewusst zu gestalten. Christinnen und Christen sind in der Fastenzeit eingeladen, die Beziehung zu Gott und den Mitmenschen zu überdenken, eigene Gewohnheiten und Verhaltensweisen zu überprüfen und zu verändern und in diesem Sinne neu in Bewegung zu kommen. Autofasten trägt zudem zur Verringerung der Kohlendioxidemission bei.



Aktionstag „Mobil ohne Auto“ Veranstaltung nachhaltige Mobilität
Bewusstmachen der Zusammenhänge von Verkehr und Umweltbelastung, Möglichkeiten des Verzichtes auf das Auto entdecken, Sichtbar machen der täglichen Abhängigkeit vom Auto, Erarbeitung von Alternativen zum Auto ohne Einschränkung der Mobilität.



Bestandsaufnahme „Mobilität in der Kirchengemeinde“
Mit Hilfe von aktuellen Informationen des Bundesumweltministeriums, des Bundesumweltamtes und örtlicher Nichtregierungsorganisationen sollen die Zusammenhänge von Mobilität und Rohstoffverbrauch, Emissionsverursachung und Klimarelevanz verdeutlicht werden. Mit Hilfe von örtlichen Umweltverbänden, Einrichtungen des ÖPNV und den gemeindlichen Akteuren wird an Hand der Bestandsaufnahme sichtbar, welchen Aktionsradius die Kirchengemeinde bedient und durch welche Alternativen diese Mobilität klimaneutraler gestaltet werden kann.



Mitfahrzentralen
Kirchliche Ausschuss,- und Gremiensitzungen finden regelmäßig und mit einem festen Personenstamm statt. Gerade in ländlichen Kirchengemeinden müssen die Mitglieder häufig in den Abendstunden mit dem Auto mehrere Kilometer zum Sitzungsort zurücklegen. Sinnvoll ist es, mit Hilfe einer verlässlichen Planung gemeinschaftlich zur Ausschusssitzung zu fahren. Ziel ist es, mit Hilfe eines Routenplanes möglichst viele Gremienmitglieder „einzusammeln“ und so das Mobilitätsaufkommen zu verringern. Dies fördert zudem die Gemeinschaft und den Zusammenhalt.



Unterwegs im umweltschonenden E-Auto

Um zur Bewahrung der Schöpfung beizutragen fährt Präses Manfred Rekowski einen gelben Flitzer, der seine PS aus grünem Strom bezieht. Zu den kirchlichen Aufgaben gehöre die Bewahrung der Schöpfung, betont der leitende Theologe der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR). Jede und jeder solle dazu beizutragen. "Ich habe mich entschieden, einen Beitrag zu leisten, indem ich mich umweltfreundlich mit dem Elektroauto und grünem Strom bewege." 


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Publikationsdatum dieser Seite: 10.07.2018 22:20