Bischof Jansen (Oldenburg)
Stets mit dem Fahrrad unterwegs: Bischof Jan Janssen auf dem Kirchentagsfahrrad. (Foto: epd-Bild)

Unterwegs mit dem Fahrrad

Fahrradrundweg verbindet Kirchen
Modellprojekt im Kirchenkreis Unna
Kirche bewegt erleben – das bietet der Fahrradweg durch den Ev. Kirchenkreis Unna. Die Route ist insgesamt 105 Kilometer lang und verbindet 21 Kirchen zwischen Lippe und Ruhr. Auch kleine Etappen lassen sich hieraus fahren.



Aktionstag „Mobil ohne Auto“ Veranstaltung nachhaltige Mobilität
Bewusstmachen der Zusammenhänge von Verkehr und Umweltbelastung, Möglichkeiten des Verzichtes auf das Auto entdecken, Sichtbar machen der täglichen Abhängigkeit vom Auto, Erarbeitung von Alternativen zum Auto ohne Einschränkung der Mobilität.



Bestandsaufnahme „Mobilität in der Kirchengemeinde“
Mit Hilfe von aktuellen Informationen des Bundesumweltministeriums, des Bundesumweltamtes und örtlicher Nichtregierungsorganisationen sollen die Zusammenhänge von Mobilität und Rohstoffverbrauch, Emissionsverursachung und Klimarelevanz verdeutlicht werden. Mit Hilfe von örtlichen Umweltverbänden, Einrichtungen des ÖPNV und den gemeindlichen Akteuren wird an Hand der Bestandsaufnahme sichtbar, welchen Aktionsradius die Kirchengemeinde bedient und durch welche Alternativen diese Mobilität klimaneutraler gestaltet werden kann.



Sattelfest mit Gottes Segen - Segen zu Fahrradtour etc
Zum Start einer Rad-Tour, einer Sternfahrt etc. bietet es sich an, die Gruppen mit einem speziellen "Fahrrad-Segen" starten zu lassen.



Thematische Fahrradtour
Mit Hilfe von Fahrradtouren als Instrument zum Erleben von Schöpfungsthemen ganz real, soll die Beziehung zwischen dem Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen und der Gemeinschaft eine spürbare beziehung hergestellt werden. Erlebnisse ermöglichen die emotionale Wahrnehmung der Chncen und Potentiale die Schöpfung zu bewahren. Konkrete Themenfelder für eine Erlebnistour können sein: ...



Fahrrad(na)Tour
"Irrfahrten der Landwirtschaft"
Mit den geliebten Drahteseln und guter Laune können Jugendliche oder junge Erwachsene einen Tag oder ein Wochenende lang die landwirtschaftlichen Irrwege in ihrer Region verfolgen. Im Sommer zur Aktionswoche oder auch im Herbst kurz vor dem traditionellen Erntedankfest ist der ideale Zeitpunkt die Wirren moderner Landwirtschaft zu ergründen und beispielsweise Bio- und konventionelle Hühnerzucht zu vergleichen.



Radtour entlang der "Radwegekirchen“
Sie überlegen, ob Sie ihren Gemeindeausflug das nächste Mal auf dem Rad starten? Sie planen einen Radurlaub und möchten auf Ihrer Tour gezielt Kirchen besuchen? Dann organisieren Sie Ihre Radtour für den Sommer z.B. in der Zeit der Aktionswoche und planen Sie Ihre Route einfach einmal entlang der Radwegekirchen.



"Batnight" - Fledermaus-Watching mit Nacht-Fahrradtour
Bei der „Batnight“ am letzten Wochenende im August dreht sich alles um die Fledermaus. In ganz Deutschland bieten NABU-Gruppen Exkursionen und Feste für Fledermausfreunde an. In einer Kombination aus NABU-Exkursion und Fahrrad-Tour einer Jugendgruppe, wie z.B. einer Konfirmanden-Gruppe, kann praktische Wissensvermittlung über die schützenswerten Tiere mit einer Nacht-Erlebnis-Fahrradfahrt kombiniert werden. Planen Sie eine Fahrradtour zum Startpunkt der „Batnight-Tour“.



E-Bike Tour zum Ausprobieren
„Nie mehr bergauf, nie mehr Gegenwind - ...
immer mit einem Lächeln ans Ziel: Radfahren auf die entspannte Art.“ Das Auto verursacht besonders auf kurzen Strecken verhältnismäßig hohe CO2-Emissionen. Bei kürzeren Wegen kann das E-Bike als klimafreundliche und gesunde Alternative zum Auto genutzt werden. Während der Aktionswoche können eine oder mehre E-Bike-Touren in einer Kirchengemeinde oder einem Kirchenkreis geplant werden.



Videowettbewerb "Mobiler Alltag 2024"
„Mobilität bedeutet Beweglichkeit und Flexibilität aber auch Wandlungsfähigkeit und Veränderung. Veränderung beginnt im Kopf – mit guten Ideen. Wie können wir alle in Zukunft mobil bleiben? Wie wird Mobilität umweltfreundlicher? Und was kannst du in deinem Alltag dazu beitragen? Willst Du überhaupt immer in Bewegung sein?“ Das Projekt will Bewusstsein für nachhaltige Mobilität schaffen. Als Gruppe von bis zu fünf Personen können Menschen ab 13 Jahren in einem Videobeitrag innerhalb von drei Minuten darstellen, wie sie sich ihren nachhaltig gestalteten mobilen Alltag im Jahre 2023 vorstellt. Das Projekt ist eine Aktion der Deutschen Unesco-Kommission e.V., durchgeführt in 2013. Das Video-Projekt lässt sich mit ähnlichen Aufrufen auf die Aktionswoche übertragen. Inhalte der Videos können z.B. die geplanten Projekte während der Aktionswoche sein. Diese können im Anschluss an die Aktion als Material für die Berichterstattung genutzt werden.



Fahrradständerbau
Viele Gemeinden beklagen bei Festgottesdiensten oder Konzerten die Parkplatznot auf dem Kirchgrundstück oder im benachbarten Straßenraum. Für Fahrräder ist fast auf jedem Grundstück ausreichend Platz, auch für eine überdachte Abstellanlage. Bislang haben die meisten Kirchengemeinden deutlich mehr Geld in den Bau von PKW-Stellplätzen investiert als in den Bau von Fahrradabstellanlagen. Sicher würden mehr Menschen mit dem Fahrrad zur Kirche fahren, wenn sie dort eine vernünftige Abstellanlage vorfänden. Vorderradclips oder Schlitze in Betonplatten, so genannte Felgenkiller, sind damit nicht gemeint. Sonder eine Fahrradabstellanlage sollte dem Fahrrad nicht schaden, den Dieb abschrecken und den Sattel trocken halten. Eine solche Anlage macht keinen Sinn, wenn sie nur 3 – 5 Fahrräder aufnehmen kann, das reicht nicht einmal für die Konfimandengruppe.



Fahrradkino - Treten für die Stromerzeugung
Die Jugendkirche Dortmund macht es vor. Beim 1. Dortmunder Fahrradkino zeigt sie, wie man sparsam Energie gewinnen - und sich auch ohne Steckdose einen Film anschauen kann. Acht alte Fahrräder, Keilriemen, Lichtmaschinen und Unmengen Kabel stehen bereit. Was oberflächlich wie eine Mischung aus Schrottplatz und Kunstwerk aussieht dient zur Stromerzeugung für ein Kinovergnügen. Bereits mit drei Fahrrädern können Trocken-Radler genügend Strom für Beamer und Verstärkeranlage produzieren. Junge Veranstaltungstechniker einer Werkstatt der Dortmunder Beschäftigungs-, Qualifizierungs- und Ausbildungsgesellschaft (Dobeq) haben die technische Umsetzung geplant. Um möglichst ressourcenschonend zu bauen, kamen die Lichtmaschinen aus der Autoverwertung und die Fahrräder aus dem Gebrauchtradbestand der Dobeq. Eine Batterie diente als Puffer für Notfälle zum Schutz der Elektronik vor plötzlichem Stromausfall. In Kooperation mit Ausbildungsstätten, Fachhochschulen oder Umweltverbänden und im Rahmen von Projektwochen können Fahrradkinos in weiteren Städten entwickelt werden – als Zeichen für den Klimaschutz.



Aktion: Warum bekommen Fahrradfahrer und Fußgänger mehr Sonntagsbrötchen
Teure Sonntagsbrötchen Wussten Sie schon, dass Ihre Brötchen ganz schön teuer werden, wenn Sie mit dem Auto zum Bäcker fahren? Wenn Ihr Bäcker zwei Kilometer entfernt ist, verbraucht der kalte Motor Ihres Autos bis zu einem Liter Benzin auf Hin- und Rückweg. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad können Sie sich da leicht noch ein paar Extra-Brötchen leisten – und dem Klima über 100 Kilogramm CO2 im Jahr ersparen! Überzeugen Sie die Backerei in Ihrer Nähe dazu, 1 Brötchen umsonst auszugeben – für alle, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad ihre Sonntagsbrötchen kaufen.



Klima-Quiz
oder Gewinnspiel-Aktion mit Verlosung
„Ihnen muss man nicht erst erzählen, wie man nicht nur die eigene CO2-Bilanz verbessern sondern dabei auch noch den eigenen Geldbeutel schonen kann? Sie wissen, welche Verkehrsmittel die größten CO2-Schleudern sind? Sehr gut. Dann stellen Sie Ihr Wissen unter Beweis…“ So kann ein Aufruf zur Teilnahme an einem Quiz lauten, das Ihre Aktion, Ihre Veranstaltung oder eine ganze Aktionswoche begleitet. Organisieren Sie ein Quiz, verbinden Sie es mit einer Preisverleihung und schaffen Sie damit einen Anreiz zur Teilnahme an Ihrer Aktion. Gleichzeitig können Sie zur Sensibilisierung und Wissensvermittlung beitragen.



Kaufberatung Elektrofahrrad
Die Veranstaltung motiviert zum Umstieg vom Fahrrad oder Auto aufs Elektrofahrrad, baut Hemmnisse ab und schafft Vertrauen zur neuen Technik. Motivatoren sind der Klimaschutz, die Bewegungsmöglichkeit, die Bequemlichkeit. Alle Teilnehmenden sollten eine Testfahrt absolvieren können, wissen, wie man den Akku auflädt und über Kosten informiert sein. Ein oder zwei örtlicher Fahrradhändler sollten bei der Veranstaltung alle Fragen beantworten können und vor allem Elektrofahrräder und Fahrradhelme für kleine Testfahrten dabei haben. Ein kundiges Mitglied des VCD oder ADFC wird bei der Gestaltung des Abends gerne behilflich sein. Die Kirchengemeinde demonstriert mit der Veranstaltung, dass sie Klimaschutz und Lärmvermeidung ernst nimmt. Die eingeladenen Fachleute sollten in der Lage sein, auch etwas zur Ökobilanz der Elektrofahrräder zu sagen und einen Vergleich mit anderen Verkehrsträgern herzustellen.



60+ fürs Radfahren noch lange nicht zu alt
Mit einer Veranstaltung, bei der die Gelegenheit besteht, altersgerechte Fahrräder auszuprobieren, kann Mut gemacht werden, den eigenen Drahtesel wieder flott zu machen oder sich einen neuen zu leisten und vor allem zu nutzen. Optimal wäre es, wenn in einer gemeinsamen „Fahrradwerkstatt“ alle TeilnehmerInnen ihre Räder mitbringen und gemeinsam reparieren oder pflegen könnten. Eine solche „Fahrradwerkstatt“ kann auch zum festen Programm einer Kirchengemeinde werden (z. B. im Frühjahr und Herbst), vorausgesetzt, es findet sich ein geeigneter Raum und ein(e) passionierte(r) SchrauberIn, der/die gerne und geduldig anderen hilft. Radfahren kann (fast) jede(r), und man hat ja auch eins im Keller stehen. Aber es ist doch ein wenig unbequem und außerdem ist das Licht kaputt. Also nimmt man schnell das Auto. Dabei wäre die typische Kurzstrecke mit dem Rad fast genauso schnell oder sogar schneller zurückgelegt. Fitness und ein paar Pfunde weniger gibt es bei regelmäßiger Benutzung gratis.



Roller und Räder in der Kita
Kirchengemeinden können für die ErzieherInnen ihrer Kita eine zweistündige Fortbildung organisieren, in der es um pädagogische Konzepte für die Verwendung von Rad und Roller in der Kita geht. Täglich zwei Mal Verkehrschaos vor der Kita? An den FußgängerInnen und RadfahrerInnen liegt das mit Sicherheit nicht. Es mag unabweisbare Gründe dafür geben, das Kind mit dem Auto vorzufahren, aber die meisten ließen sich sicherlich schnell entkräften. Zumindest Kinder, die älter sind als vier, sollten Rad fahren können und dabei so sicher sein, dass die Eltern sich trauen, den täglichen Weg zur Kita mit ihnen per Rad zu bewältigen. Je eher Kinder Freude an Roller und Fahrrad erleben, umso schneller lernen sie Räder geschickt zu benutzen und umso selbstverständlicher wird es, sich mit eigener Körperkraft fort zu bewegen. Roller und Räder sollten auch im Kitaalltag selbst eine wichtige Rolle spielen. Fachreferenten finden Sie über den angegebenen Link.



Kirche und Fahrrad

Projekte und Initiativen

Radroutenplaner

Stadtradeln

In vielen Mitgliedskommunen des Klimabündnisses findet jährlich die Aktion Stadtradeln statt. Hier können sich auch Kirchengemeinden als Gruppen an der jeweiligen kommunalen Aktion beteiligen.

Lastenräder auf dem Kirchentag

Auf dem Evangelischen Kirchentag 2013 in Hanburg wurden erstmals Lastenfahräder systematisch für Transporte beim Kirchentag eingesetzt. Informationen zum Projekt mit einem Leitfaden und die Ergebnisse der Auswertungskonferenz sind dokumentiert.


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Publikationsdatum dieser Seite: 10.07.2018 22:20