Unterwegs als Erwachsene

Fahrradrundweg verbindet Kirchen
Modellprojekt im Kirchenkreis Unna
Kirche bewegt erleben – das bietet der Fahrradweg durch den Ev. Kirchenkreis Unna. Die Route ist insgesamt 105 Kilometer lang und verbindet 21 Kirchen zwischen Lippe und Ruhr. Auch kleine Etappen lassen sich hieraus fahren.



Autofasten
Autofasten ist eine Möglichkeit, in der Fastenzeit Schöpfungsverantwortung und einen nachhaltigen Lebensstil im Alltag bewusst zu gestalten. Christinnen und Christen sind in der Fastenzeit eingeladen, die Beziehung zu Gott und den Mitmenschen zu überdenken, eigene Gewohnheiten und Verhaltensweisen zu überprüfen und zu verändern und in diesem Sinne neu in Bewegung zu kommen. Autofasten trägt zudem zur Verringerung der Kohlendioxidemission bei.



Wir machen Türen auf - Mobilität von Menschen und Waren
Die Mobilität hat in den letzten Jahren in Deutschland stetig zugenommen und sie hat sich auch verändert. Insbesondere in Ballungsgebieten setzen Menschen auf alternative Mobilitätsmöglichkeiten wie Car-Sharing oder E-Bike und auch im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) werden neue Konzepte ausprobiert, wie z.B. die „schnelle Odenwälder“, eine Bahn, die den ländlichen Raum an die Ballungszentren anbindet und besonders für Berufspendler attraktiv ist. Waren werden derzeit gerade auch durch den boomenden Online-Versandhandel durch die Welt geschickt und tragen zu einem höheren Mobilitätsaufkommen bei.



Aktionstag „Mobil ohne Auto“ Veranstaltung nachhaltige Mobilität
Bewusstmachen der Zusammenhänge von Verkehr und Umweltbelastung, Möglichkeiten des Verzichtes auf das Auto entdecken, Sichtbar machen der täglichen Abhängigkeit vom Auto, Erarbeitung von Alternativen zum Auto ohne Einschränkung der Mobilität.



Bestandsaufnahme „Mobilität in der Kirchengemeinde“
Mit Hilfe von aktuellen Informationen des Bundesumweltministeriums, des Bundesumweltamtes und örtlicher Nichtregierungsorganisationen sollen die Zusammenhänge von Mobilität und Rohstoffverbrauch, Emissionsverursachung und Klimarelevanz verdeutlicht werden. Mit Hilfe von örtlichen Umweltverbänden, Einrichtungen des ÖPNV und den gemeindlichen Akteuren wird an Hand der Bestandsaufnahme sichtbar, welchen Aktionsradius die Kirchengemeinde bedient und durch welche Alternativen diese Mobilität klimaneutraler gestaltet werden kann.



Sattelfest mit Gottes Segen - Segen zu Fahrradtour etc
Zum Start einer Rad-Tour, einer Sternfahrt etc. bietet es sich an, die Gruppen mit einem speziellen "Fahrrad-Segen" starten zu lassen.



Thematische Fahrradtour
Mit Hilfe von Fahrradtouren als Instrument zum Erleben von Schöpfungsthemen ganz real, soll die Beziehung zwischen dem Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen und der Gemeinschaft eine spürbare beziehung hergestellt werden. Erlebnisse ermöglichen die emotionale Wahrnehmung der Chncen und Potentiale die Schöpfung zu bewahren. Konkrete Themenfelder für eine Erlebnistour können sein: ...



Fahrrad(na)Tour
"Irrfahrten der Landwirtschaft"
Mit den geliebten Drahteseln und guter Laune können Jugendliche oder junge Erwachsene einen Tag oder ein Wochenende lang die landwirtschaftlichen Irrwege in ihrer Region verfolgen. Im Sommer zur Aktionswoche oder auch im Herbst kurz vor dem traditionellen Erntedankfest ist der ideale Zeitpunkt die Wirren moderner Landwirtschaft zu ergründen und beispielsweise Bio- und konventionelle Hühnerzucht zu vergleichen.



Radtour entlang der "Radwegekirchen“
Sie überlegen, ob Sie ihren Gemeindeausflug das nächste Mal auf dem Rad starten? Sie planen einen Radurlaub und möchten auf Ihrer Tour gezielt Kirchen besuchen? Dann organisieren Sie Ihre Radtour für den Sommer z.B. in der Zeit der Aktionswoche und planen Sie Ihre Route einfach einmal entlang der Radwegekirchen.



E-Bike Tour zum Ausprobieren
„Nie mehr bergauf, nie mehr Gegenwind - ...
immer mit einem Lächeln ans Ziel: Radfahren auf die entspannte Art.“ Das Auto verursacht besonders auf kurzen Strecken verhältnismäßig hohe CO2-Emissionen. Bei kürzeren Wegen kann das E-Bike als klimafreundliche und gesunde Alternative zum Auto genutzt werden. Während der Aktionswoche können eine oder mehre E-Bike-Touren in einer Kirchengemeinde oder einem Kirchenkreis geplant werden.



Fahrradständerbau
Viele Gemeinden beklagen bei Festgottesdiensten oder Konzerten die Parkplatznot auf dem Kirchgrundstück oder im benachbarten Straßenraum. Für Fahrräder ist fast auf jedem Grundstück ausreichend Platz, auch für eine überdachte Abstellanlage. Bislang haben die meisten Kirchengemeinden deutlich mehr Geld in den Bau von PKW-Stellplätzen investiert als in den Bau von Fahrradabstellanlagen. Sicher würden mehr Menschen mit dem Fahrrad zur Kirche fahren, wenn sie dort eine vernünftige Abstellanlage vorfänden. Vorderradclips oder Schlitze in Betonplatten, so genannte Felgenkiller, sind damit nicht gemeint. Sonder eine Fahrradabstellanlage sollte dem Fahrrad nicht schaden, den Dieb abschrecken und den Sattel trocken halten. Eine solche Anlage macht keinen Sinn, wenn sie nur 3 – 5 Fahrräder aufnehmen kann, das reicht nicht einmal für die Konfimandengruppe.



Klima-Quiz
oder Gewinnspiel-Aktion mit Verlosung
„Ihnen muss man nicht erst erzählen, wie man nicht nur die eigene CO2-Bilanz verbessern sondern dabei auch noch den eigenen Geldbeutel schonen kann? Sie wissen, welche Verkehrsmittel die größten CO2-Schleudern sind? Sehr gut. Dann stellen Sie Ihr Wissen unter Beweis…“ So kann ein Aufruf zur Teilnahme an einem Quiz lauten, das Ihre Aktion, Ihre Veranstaltung oder eine ganze Aktionswoche begleitet. Organisieren Sie ein Quiz, verbinden Sie es mit einer Preisverleihung und schaffen Sie damit einen Anreiz zur Teilnahme an Ihrer Aktion. Gleichzeitig können Sie zur Sensibilisierung und Wissensvermittlung beitragen.



Mitfahrzentralen
Kirchliche Ausschuss,- und Gremiensitzungen finden regelmäßig und mit einem festen Personenstamm statt. Gerade in ländlichen Kirchengemeinden müssen die Mitglieder häufig in den Abendstunden mit dem Auto mehrere Kilometer zum Sitzungsort zurücklegen. Sinnvoll ist es, mit Hilfe einer verlässlichen Planung gemeinschaftlich zur Ausschusssitzung zu fahren. Ziel ist es, mit Hilfe eines Routenplanes möglichst viele Gremienmitglieder „einzusammeln“ und so das Mobilitätsaufkommen zu verringern. Dies fördert zudem die Gemeinschaft und den Zusammenhalt.



Kaufberatung Elektrofahrrad
Die Veranstaltung motiviert zum Umstieg vom Fahrrad oder Auto aufs Elektrofahrrad, baut Hemmnisse ab und schafft Vertrauen zur neuen Technik. Motivatoren sind der Klimaschutz, die Bewegungsmöglichkeit, die Bequemlichkeit. Alle Teilnehmenden sollten eine Testfahrt absolvieren können, wissen, wie man den Akku auflädt und über Kosten informiert sein. Ein oder zwei örtlicher Fahrradhändler sollten bei der Veranstaltung alle Fragen beantworten können und vor allem Elektrofahrräder und Fahrradhelme für kleine Testfahrten dabei haben. Ein kundiges Mitglied des VCD oder ADFC wird bei der Gestaltung des Abends gerne behilflich sein. Die Kirchengemeinde demonstriert mit der Veranstaltung, dass sie Klimaschutz und Lärmvermeidung ernst nimmt. Die eingeladenen Fachleute sollten in der Lage sein, auch etwas zur Ökobilanz der Elektrofahrräder zu sagen und einen Vergleich mit anderen Verkehrsträgern herzustellen.



Roller und Räder in der Kita
Kirchengemeinden können für die ErzieherInnen ihrer Kita eine zweistündige Fortbildung organisieren, in der es um pädagogische Konzepte für die Verwendung von Rad und Roller in der Kita geht. Täglich zwei Mal Verkehrschaos vor der Kita? An den FußgängerInnen und RadfahrerInnen liegt das mit Sicherheit nicht. Es mag unabweisbare Gründe dafür geben, das Kind mit dem Auto vorzufahren, aber die meisten ließen sich sicherlich schnell entkräften. Zumindest Kinder, die älter sind als vier, sollten Rad fahren können und dabei so sicher sein, dass die Eltern sich trauen, den täglichen Weg zur Kita mit ihnen per Rad zu bewältigen. Je eher Kinder Freude an Roller und Fahrrad erleben, umso schneller lernen sie Räder geschickt zu benutzen und umso selbstverständlicher wird es, sich mit eigener Körperkraft fort zu bewegen. Roller und Räder sollten auch im Kitaalltag selbst eine wichtige Rolle spielen. Fachreferenten finden Sie über den angegebenen Link.




Tourism Watch bei Brot für die Welt engagiert sich gemeinsam mit ökumenischen Partnern für einen nachhaltigen, sozial verantwortlichen und umweltverträglichen Tourismus in Entwicklungsländern und gibt den Informationsdienst TourismWatch heraus.


 Der VCD e.V. macht sich seit 1986 als gemeinnützige Organisation für eine umweltverträgliche, sichere und gesunde Mobilität stark.


 Der ADFC ist ein bundesweiter, gemeinnütziger Verein mit mehr als 140.000 Mitgliedern. Er ist die Interessenvertretung der Alltags- und Freizeitradler und arbeitet in den Schwerpunkten:

* Verkehrsplanung
* Verkehrspolitik
* Tourismus
* Umweltschutz
* Verkehrspädagogik
* Technik/Sicherheit
* Verbraucherschutz
* Gesundheitsvorsorge
* Fahrraddiebstahlschutz
* Fahrradmitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln


Angesichts der immensen Herausforderung, die der Klimawandel für Natur und Gesellschaft darstellt, haben sich über 110 Organisationen zu einem Bündnis zusammengeschlossen.

Mehr Mobilität und weniger Verkehr – unter diesem Motto setzt sich der BUND für eine nachhaltige Mobilität ein. 


In seinem Grundsatzprogramm Verkehr beschreibt der NABU die Folgen des motorisierten Verkehrs und nennt gleichzeitig Auswege für eine umweltfreundliche und zukunftsfähige Mobilität in Deutschland und Europa.

Kontakt

Die AGU erreichen Sie über die AnsprechpartnerInnen in den Landeskirchen oder den Vorstand.


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Publikationsdatum dieser Seite: 10.07.2018 22:20