Archiv 2011

Heidelberg, 27.11.2012 | Förderprogramme der nationalen Klimaschutzinitiative 2013
Das Bundesumweltministerium hat kürzlich die neuen Merkblätter der nationalen Klimaschutzinitiative für das Jahr 2013 veröffentlicht. Für kirchliche Antragsteller bleiben die Förderbedingungen ...



Heidelberg, 15.12.2011 | Richtung Nachhaltigkeit
Indikatoren, Ziele und Empfehlungen für Deutschland
Ist Deutschland auf dem Weg in Richtung Nachhaltigkeit? Eine Arbeitsgruppe der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft/Institut für interdisziplinäre Forschung (FEST) Heidelberg hat zum dritten Mal eine Studie vorgelegt, die mit 64 Indikatoren dieser Frage nachgeht. Die Veröffentlichung versteht sich - wie schon 2004 und 2008 - als Beitrag zur Diskussion um die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesrepublik.



Heidelberg, 05.12.2011 | Förderprogramme des BMU auch für Kirchen
Ab Januar 2012 können kirchliche Antragesteller wieder für drei Monate Anträge an die Förderprogramme der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums stellen. Die Förderprogramme wurden im Sommer 2008 erstmalig aufgelegt. In der Zwischenzeit hat sich eine Vielzahl kirchlicher Antragsteller vor allem so genannte Klimaschutzteilkonzepte für Liegenschaften erstellen lassen. In diesen werden neben investiven insbesondere auch nicht-investive Maßnahmen, mit denen Energieverbräuche und Treibhausgasemissionen in den zuvor ausgiebig untersuchten Liegenschaften deutlich vermindert werden können, dargestellt.



Durban, 30.11.2011 | Religionsgruppen fordern Klimagerechtigkeit in Durban
Kampagne des ÖRK zur COP17 in Durban
„Unsere Erde ist das einzige Zuhause, das wir haben.“ Mit diesen Worten unterstrich Erzbischof Desmond Tutu die zentrale Bedeutung unseres Planeten, der überleben muss, damit die Menschen überleben können. Bei seinem Auftritt auf einer interreligiösen Kundgebung in Durban appellierte Tutu an die UN-Klimakonferenz COP17, einen fairen, ehrgeizigen und rechtlich bindenden Vertrag auszuarbeiten, um effektive Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ermöglichen.



Dortmund / Stuttgart, 27.11.2011 | „Hunger auf Land wächst und damit Hunger auf dem Land“
"Brot für die Welt" eröffnet 53. Aktion
"Land zum Leben, Grund zur Hoffnung“ – unter diesem Motto steht die 53. Aktion von „Brot für die Welt“, die das evangelische Hilfswerk am 1. Adventssonntag in Dortmund mit einem feierlichen Gottesdienst eröffnet hat. Der Gottesdienst wurde bundesweit von der ARD übertragen. „Der Hunger auf Land wächst und damit der Hunger auf dem Land“, sagte Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, die Direktorin von „Brot für die Welt“ in der Kirche St. Reinoldi. Es sei nicht hinzunehmen, dass Menschen ihren Lebensraum und damit ihre Existenz verlieren, weil dort Soja für unser Vieh und Energiepflanzen für unseren Sprit angebaut werden.



Schwerte , 21.11.2011 | Unkonventionelle Erdgasförderung
Eine Arbeitshilfe
In Deutschland, insbesondere in Nordrhein-Westfalen, werden bedeutende Vorkommen an Schiefergas vermutet. Diese können durch unkonventionelle Erdgasförderung mit Hilfe des sogenannten Fracking erschlossen werden. Aus den USA sind im Zusammenhang mit Fracking zahlreiche Störfälle bekannt. Verunreinigungen von Grund- und vor allem Trinkwasser traten auf. In dieser Arbeitshilfe wird dargestellt, wie Fracking durchgeführt wird und welche Umweltrisiken auftreten können. Die Rechtslage zur Durchführung der unkonventionellen Erdgasförderung wird ebenso beschrieben wie die derzeitige politische Diskussion über Fracking. Ein Überblick stellt die Planungslage in Deutschland und der Europäischen Union dar. Die Sachstandsbeschreibung wird ergänzt durch theologischethische Impulse und die Dokumentation kirchlicher Stellungnahmen zum Thema. ...



Berlin, 21.11.2011 | Rösler torpediert Energieeffizienzziele der Bundesregierung und Röttgen schaut schweigend zu
Pressemitteilung zur europäischen Energieeffizienz-Richtlinie vor dem EU-Energieministerrat (24. November 2011)
Mit der europäischen Energieeffizienz-Richtlinie wird in den kommenden Wochen entschieden, wie ernst die EU und Deutschland die sich selbst gesteckten Effizienzziele nehmen. Das Bundeswirtschaftsministerium verfolgt einen systematischen Blockadekurs bei der Energieeffizienz auf nationaler und europäischer Ebene. Die klima-allianz stellt besorgt fest, dass mit einem "weiter wie bisher" bis 2020 nur die Hälfte des avisierten EU-Energiesparziels erreicht werden kann.



Bonn, 18.11.2011 | Aktuelle Berichte von der Klimakonferenz 2011
Kirchlicher Durban-Klima-Blog ist online
Die internationale Klimadiplomatie steuert auf ihr nächstes Großereignis zu - die 17. Internationale Klimakonferenz steht vor der Tür. Ort des Geschehens ist diesmal Durban in Südafrika. Vom 28. November bis 09. Dezember 2011 steigt der Gipfel. Doch was kommt dabei eigentlich rum? Was wird doch debattiert? Wo gibt es Konflikte? Welche Erwartungen haben kirchliche und zivilgesellschaftliche Organisationen aus aller Welt an die Klimapolitik. Was tun sie in Durban, um sich Gehör zu verschaffen?



Magdeburg, 09.11.2011 | Beschluss der Synode zum Klimabericht für die Evangelische Kirche in Deutschland 2011
4. Tagung der 11. Synode der EKD (Magdeburg, 06. bis 09. November 2011)
Der Umweltbeauftragte des Rates der EKD hat den Klimabericht erarbeitet, den der Rat der EKD der Synode vorgelegt. Fie Synode hat den Bericht mit diesem Beschluß akzeptiert.



Magdeburg, 09.11.2011 | Beschluss zur Endlagersuche und zu weiteren Atommülltransporten nach Gorleben
4. Tagung der 11. Synode der EKD (Magdeburg, 06. bis 09. November 2011)
Auf ihrer Synodaltagung hat die EKD sich auch mit der Standortsuche für ein Atommüllendlager beschäfitgt und einen Beschluss gefasst. ...



Bonn, 08.11.2011 | Klimafinanzierung - Handlungsoptionen für eine gerechte Klimapolitik
Klima der Gerechtigkeit: Plattform mit Forderungen für die Konferenz von Durban 2011
Klimafinanzierung ist ein zentrales Thema in den internationalen Klimaverhandlungen, das mitentscheidend für ein zukünftiges Klimaabkommen sein wird. Bei der Klimakonferenz in Durban im Dezember 2011 muss die internationale Staatengemeinschaft dringend wichtige Aspekte der Finanzarchitektur klären. In zwei Publikationen zur Klimafinanzierung diskutiert die entwicklungspolitische Klimaplattform der Kirchen, Entwicklungsdienste und Missionswerke Prinzipien, Instrumente und Handlungsoptionen.



Dortmund, 08.11.2011 | Bausteine für Gottesdienste und Andachten aus Südafrika zu Klimawandel und Gerechtigkeit
Aus Anlass der Klimaverhandlungen in Durban ist eine kleine Broschüre mit Bausteinen für Gottesdienste und Andachten aus Südafrika zu Klimawandel und Gerechtigkeit erschienen. Dafür wurden Gebete, Fürbitten, eine Predigt übersetzt, die das südafrikanische Netzwerk SAFCEI (Southern African Faith Communities’ Environment Institute) veröffentlicht hat.



Stuttgart und Bonn, 08.11.2011 | Ökofaire Beschaffung: Nicht fordern, umsetzen!
Studie von Brot für die Welt und EED
Der Einkauf von Lebensmitteln aus ökologischem Anbau oder Fairem Handel ist für die evangelischen Kirchen noch immer ein Randthema. Nach einer Studie von „Brot für die Welt“ und dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) werden kaum zehn Prozent der jährlichen Beschaffungssumme in Kirchen und Diakonie für diese Produkte ausgegeben. Trotz gegenteiliger Beschlüsse setzen kirchliche Einrichtungen ihre Marktmacht bislang kaum zugunsten ökologischer und fairer Nahrungsmittelproduktion ein.



Jülich, 26.10.2011 | „Verzicht auf Castor-Transport nach Gorleben“
Kirchliche Umweltbeauftragte sprechen sich für neue Endlagersuche aus
Die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der EKD (AGU) begrüßt den nunmehr erreichten Konsens, bis spätestens zum Jahre 2022 alle für die Energiegewinnung genutzten Kernkraftwerke in Deutschland abzuschalten und vom Netz zu nehmen. Es sollte jedoch intensiv geprüft werden, ob nicht ein noch früherer Ausstieg realisiert werden könne, der nach vorliegenden wissenschaftlichen Gutachten möglich wäre. Dies ist das Ergebnis der AGU-Tagung in Jülich, auf der jetzt die erneute Energiewende der Bundesregierung diskutiert wurde.



Hannover, 06.10.2011 | Leitlinien für eine multifunktionale und nachhaltige Landwirtschaft
EKD-Text 114: Kammer legt Stellungnahme zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union vor
Eine multifunktionale und nachhaltige Landwirtschaftspolitik sollte das Leitbild für die anstehende Reform der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik sein. In einer heute veröffentlichten Stellungnahme der Kammer für nachhaltige Entwicklung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wird diese Grundüberzeugung begründet und erläutert. Die Stellungnahme wurde unter dem Titel „Leitlinien für eine multifunktionale und nachhaltige Landwirtschaft“ in der Reihe „EKD-Texte“ vorgelegt.



Hannover, 05.10.2011 | Neuer evangelischer Leitfaden für ethische Geldanlagen
EKD-Finanzchef Thomas Begrich: „Geld ist kein Selbstzweck“
Verantwortlicher Umgang mit anvertrautem Geld gehört zu den Grundaufträgen kirchlicher Finanzverwaltung. Gerade die aktuelle Finanz- und Schuldenkrise macht deutlich, wie sehr das vonnöten ist. Verantwortliches Handeln hat die evangelische Kirche bisher vor Überschuldung bewahrt. Zum verantwortlichen kirchlichen Finanzhandeln gehört es aber auch, sich mit den Wirkungen des Umgangs mit Geld zu befassen.



Hamm, Schwerte, Hannover, 01.09.2011 | Mut zur EU-Agrarreform!
Erntedankplakat 2011
Die europäische Agrarreform geht uns alle an! Wir fordern eine am Gemeinwohl orientierte Agrarpolitik und eine vielfältige, bäuerliche und umweltfreundliche Landwirtschaft mit globaler Verantwortung.



Hannover, 12.08.2011 | Landwirtschaftliche Nutztierhaltung
Arbeitshilfe zum Erntedank und andere Gelegenheiten
Über die "Massentierhaltung" wird in der Öffentlichkeit eine zum Teil erbitterte Diskussion geführt. Landwirte, die Tiere in großen Einheiten halten, und Gegner dieser Tierhaltungsart sind oft Mitglieder der einen gemeinsamen Kirchengemeinde und bekennen sich zu gleichen Werten und Normen, können sich in der Frage der Nutztierhaltung aber doch nicht einigen. Die Kirchen- und Kapellenvorstände sind dadurch ganz besonders herausgefordert, nicht nur wenn in ihren Kommunen ein neuer Stall geplant wird oder wie in Wietze gar ein großer Schlachthof.



Stuttgart, 23.06.2011 | Gesegnete Vielfalt
Kirchen in Europa aktiv für Artenschutz
Die Christen in Europa können ihren Teil dazu beitragen, die Artenvielfalt zu erhalten, indem sie in ihren Kirchen und auf ihren Grundstücken Lebensraum für Tiere und Pflanzen schaffen.



Dresden, 05.06.2011 | Bewahrung der Schöpfung – keine Genehmigung für unkonventionelle Erdgasförderung
Der konsequente Ausstieg aus der Atomenergie muss jetzt verbunden werden mit einem ebenso konsequenten Einstieg in eine nachhaltige, klimaschonende Energieversorgung. Dabei ist der Neubau von Kohlekraftwerken auszuschließen und der Ausbau von erneuerba-ren Energie zu beschleunigen. Gaskraftwerke und Kraft-Wärme-Kopplung können den schnellen Übergang zu einer Energieversorgung aus 100 Prozent erneuerbaren Energien gewährleisten. Die Zeit des Übergangs von fossil auf regenerativ darf jedoch nicht dazu ge-nutzt werden, umweltschädliche und risikoreiche Verfahren der Erdgasgewinnung voranzu-treiben. Für die geplante unkonventionelle Erdgasförderung liegen bisher keine belastbaren Erkenntnisse über Risiken und Folgen vor.



Dresden, 05.06.2011 | Energie für das Leben
Eckpunkte eines zukunftsfähigen Energiekonzepts für Deutschland
25 Jahre nach Tschernobyl zeigt Fukushima erneut die nicht beherrschbaren Risiken der Atomenergie. Die Atomenergie ist keine Brücke in die Zukunft. Gleichzeitig untergräbt der Klimawandel das Recht von Millionen Menschen und künftiger Generationen auf ein menschenwürdiges Leben. ...



Berlin, 25.05.2011 | „Klima-Kollekte“ – ein neues Angebot für den Klimaschutz
Nikolaus Schneider eröffnet kirchlichen CO2-Kompensationsfonds
Klima-Kollekte ist ein kirchlicher Kompensationsfonds über den unvermeidbar anfallende Emissionen von Treibhausgasen ausgeglichen werden können. Der Fonds wird von den Gesellschaftern „Brot für die Welt“, dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED), der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Forschungsstätte der evangelischen Studiengemeinschaft (FEST Heidelberg) und dem Nordelbischen Missionszentrum (NMZ) getragen. Ziel sei, ein lebensverträgliches Maß an Kohlendioxid-Ausstoß zu erreichen, sagte der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider. Der Ausgleich der CO2-Emissionen erfolgt über Klimaschutzprojekte der beteiligten kirchlichen Organisationen oder ihrer Partner in Entwicklungsländern und Osteuropa.



Fulda, 24.05.2011 | Energiewende bewegt den Kirchentag
Zusätzliche Programmangebote in Dresden vom 1. bis 5. Juni
Die Energiewende in Deutschland wird ein zentrales Thema des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentages vom 1. bis 5. Juni in Dresden sein. Kurzfristig wurde eine Diskussion mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen am Freitagabend (3. Juni) neu in das Programm aufgenommen, nachdem Röttgen seine ursprünglich vorgesehene Beteiligung an der Ver-anstaltung „Fukushima – Das Ende der Atomenergie?!“ absagen musste. Der Grund sind politische Gespräche ...



Heidelberg, 23.05.2011 | Einkaufen – aber klimafreundlich
Klimatipp Nr. 3 des Projektbüro Klimaschutz der EKD
Das im Herbst 2008 mit Finanzierung des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) eingerichtete Projektbüro Klimaschutz ist mittlerweile im dritten Jahr tätig. Zu den zentralen Aufgaben gehören die Beratung der Landeskirchen bei der Antragstellung von Klimaschutzprojekten im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Seit Beginn der Tätigkeit des Projektbüros sind vom Bundesumweltministerium mittlerweile über 30 Projektanträge aus dreizehn Landeskirchen bewilligt worden. Mit dem Flyer "Klimatipps" informiert das Projektbüro zudem über verschiedene Themen zum Klimaschutz. Der nun erschienene dritte Flyer in dieser Serie widmet sich mit dem Thema „Einkaufen – aber klimafreundlich“ und steht ab sofort zum Herunterladen bereit.



Hannver, 23.05.2011 | Landwirtschaftliche Nutztierhaltung
Synodenbeschluss 2011 der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
Die Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche Hannovers hat sich in ihrer Tagung vom 11.-13. Mai 2011 mit der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung befasst und dabei die folgenden Beschlüsse gefasst. ...



Dresden, Hannover, 13.05.2011 | Zentrum "Umwelt und Globalisierung"
auf dem Kirchentag in Dresden
Neben dem Stand der AGU finden sich im Zentrum "Umwelt und Globalisierunge" auf dem Kirchentag in Dresden vom 1.-5. Juni 2011 eine Vielzahl von Veranstaltungen, Ständen und Ausstellungen. ...



Kirchentag und Klimaschutz
Der Kirchentag ist eine der umweltfreundlichsten Großveranstaltungen in Deutschland. In seiner Arbeitskultur ist Klimaschutz fest verankert. Mit einzelnen Aktionen während der Veranstaltungstage und in ihrer Vorbereitung weist er darüber hinaus immer wieder auf die Bedeutung der Bewahrung der Schöpfung hin.



Wettbewerb "klimafair 2010"
Mit rund 22.000 Gemeinden und 57.000 weiteren Einrichtungen sind die evangelischen Kirchen und ihre Diakonischen Werke einer der großen Energieverbraucher in Deutschland. Gemeinsam mit Gemeinden, kirchlichen Einrichtungen und Werken ruft der Deutsche Evangelische Kirchentag zum zum bundesweiten Wettbewerb „klimafair 2010“ auf.




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Publikationsdatum dieser Seite: 23.09.2017 15:27