Archiv 2012

Heidelberg, 27.11.2012 | Förderprogramme der nationalen Klimaschutzinitiative 2013
Das Bundesumweltministerium hat kürzlich die neuen Merkblätter der nationalen Klimaschutzinitiative für das Jahr 2013 veröffentlicht. Für kirchliche Antragsteller bleiben die Förderbedingungen ...



Hannover, Berlin und Heidelberg, 19.11.2012 | Anmerkungen zur Energiepolitik nach der Katastrophe von Fukushima
Zwei Mitglieder der Kammer für nachhaltige Entwicklung der EKD, Herr Prof. Dr. Diefenbacher und Herr Meinhold, haben unter dem Titel: „Anmerkungen zur Energiepolitik nach der Katastrophe von Fukushima“ einen Text zur Energiewende erarbeitet, in dem sie auch ausführlich auf die Thematik der Nutzung von fossilen Brennstoffen zur Energieerzeugung eingehen. Der Rat der EKD hat diesen Text positiv aufgenommen. Der Text soll als Überblick über den Hintergrund und die derzeitigen Bedingungen der Energiewende dienen, die die Bundesrepublik Deutschland im September 2011 beschlossen hat. Der Text wurde im Juli 2012 abgeschlossen und im September 2012 noch einmal überarbeitet. Die geradezu stürmische Entwicklung der Energiepolitik macht es jedoch notwendig, den Ausführungen einige Bemerkungen zur aktuellen Diskussion im November 2012 vorauszuschicken.



Berlin, 15.10.2012 | Die EEG-Umlage muss auf mehr Schultern verteilt werden
Private Haushalte und Mittelstand entlasten, soziale Ungerechtigkeit bei der Finanzierung der Energiewende beenden
Anlässlich der heutigen Bekanntgabe der EEG-Umlagehöhe für das kommende Jahr appelliert die klima-allianz deutschland an die Bundesregierung, die wahren Kosten von Atom– und Kohlestrom zu berücksichtigen und die unnötige Privilegierung energieintensiver Unternehmen, die nicht unter internationalem Wettbewerbsdruck stehen, zu beenden. Nicht in erster Linie die Erneuerbaren Energien treiben den Preis der EEG-Umlage – sondern die Umlage-Befreiung für mehr als tausend Unternehmen, die diese erhalten. Diese Firmen verbrauchen rund 18 Prozent des deutschen Stroms, zahlen aber nur 0,3 Prozent der Umlage für erneuerbare Energien. ....



Schwerin, 10.10.2012 | Die Gesellschaft enkeltauglich gestalten.
Herbsttagung der Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland wählt neuen Vorstand.
Viele Länder der Welt schauen zur Zeit auf Deutschland: Gelingt die Energiewende, so kann die Bundesrepublik zum Vorbild einer post-fossilen Gesellschaft werden. Die Umweltbeauftragten der Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sind auf ihrer Herbsttagung vom 8.-10. Oktober 2012 in Schwerin davon überzeugt, dass Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen Vorreiter der Veränderung werden können.



Schwerte und Brüssel, 10.09.2012 | 7. Konferenz der gentechnikfreien Regionen
Kampagne zu Kirchenland war dabei
Bei der Konferenz trafen sich Akteure und Interessierte zum Erfahrungsaustausch über den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen und zur Diskussion mit VertreterInnen der EU-Kommission und des Europaparlaments. Eric Poudelet, hochrangiger Vertreter der EU-Kommission, musste sich viel Kritik anhören: Die Kommission ignoriere nicht nur die Probleme mit GVO, sondern auch den Willen der Menschen in Europa, die keine GVO in ihren Lebensmitteln wollen.



Hannover und Berlin, 04.09.2012 | „Die Erde ist des Herrn und was darinnen ist“
EKD legt Studie zu Biopatenten und Ernährungssicherung vor
Die Frage der Patentierbarkeit von Pflanzen und Tieren beschäftigt nach wie vor deutsche und europäische Institutionen und Unternehmen. Mitte August 2012 zog das Europäische Patentamt ein bereits erteiltes Patent auf eine bestimmte Tierzuchtmethode zurück. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) legt jetzt eine Studie der Kammer für nachhaltige Entwicklung der EKD zu diesem Thema vor. Sie wird heute unter dem Titel „Die Erde ist des Herrn und was darinnen ist. Biopatente und Ernährungssicherung aus christlicher Perspektive“ als Nr. 115 in der Reihe EKD-Texte veröffentlicht.



Elspeet / Niederlande, 01.09.2012 | Ökologische Gerechtigkeit, Wachstum und Hoffnung
Jede Krise bietet auch die Möglichkeit zur Veränderung
Die Teilnehmer der 9. ECEN-Konferenz vom 29.8. bis 02.9.12 in Elspeet haben eine Erklärung veröffentlicht, die unter der Überschrift: "Ökologische Gerechtigkeit, Wachstum und Hoffnung - Jede Krise bietet auch die Möglichkeit zur Veränderung" steht. Die Erklärung wird hier dokumentiert.



Wittenberg, 19.07.2012 | Der Fluss Elbe: ein langer Weg
Auf 1094 Kilometern windet sich die Elbe durch wechselnde Landschaften. Unterschiedliche Tätigkeiten und Interessen der Nutzer von gestern und heute haben sie geformt: Hochwasserschutz, Schifffahrt, Fischerei, Weidewirtschaft und Ackerbau, ebenso auch Tourismus und Landschaftserleben, Arten- und Biotopschutz und Ökosystemforschung. Mit ihren Auen prägt die Elbe das Heimatempfinden vieler Anwohner ganz wesentlich mit. Dabei ist der Fluss ständigen natürlichen, wie menschengemachten Veränderungen unterworfen. Wie seine Zukunft im Spannungsfeld der unterschiedlichen Interessen aussieht, ist offen. Ein gemeinsames strategisches Konzept der Bundesministerien für Verkehr und Umwelt für die Elbe zwischen Geesthacht und der tschechischen Grenze soll die bisherige, eher abschnittsweise, von den jeweiligen sektoralen Perspektiven und Zuständigkeitsgrenzen geprägte Denk- und Handlungsweise ersetzen. Zentrales Thema ist, die umweltverträgliche schifffahrtliche Nutzung sowie die wasserwirtschaftlichen Notwendigkeiten mit der Erhaltung des wertvollen Naturraums in Einklang zu bringen. Die Tagung der Ev. Akademie Wittenberg unterstreicht die Notwendigkeit, dieses Konzept bald auf den Weg zu bringen, unter breiter Beteiligung der Öffentlichkeit und der gesellschaftlichen Interessen- vertreter. Dies wird dann auch deutlich in dem Abschlußdokument der Veranstantaltung. ...



Heidelberg, 21.06.2012 | Erfahrungsaustausch kirchliche Klimaschutzkonzepte
Tagungsrückblick
Verschiedene Akteure, die mit der Erstellung kirchlicher Klimaschutzkonzepte befasst sind, trafen sich am 21. Juni 2012 in der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (Heidelberg) zu einem Erfahrungsaustausch. Die Referenten und Referentinnen präsentierten erste Ergebnisse und Möglichkeiten der Umsetzung von landeskirchlichen Klimaschutzkonzepten.



Breklum, 20.06.2012 | Katholische Kirche setzt sich gegen Vorwürfe von Lobbyisten zur Wehr
Nachdem das "Forum Grüne Vernunft", nach eigenen Aussagen "eine Initiative von Privatpersonen, die offensiv über die Grüne Gentechnik informieren will", in einem offenen Brief den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Erzbischof Zollitsch angegriffen hatte, setzt sich dieser nun zur Wehr: der Brief der Forums "entbehre jeder Grundlage".



Schwerte und Breklum, 10.05.2012 | Sonnentag
Aktion der AGU für Kitas zum Tag der Nachhaltigkeit
Die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der EKD-Gliedkirchen (AGU) lädt die evangelischen Kitas bundesweit dazu ein, am 4. Juni einen „Sonnentag“ in den Einrichtungen zu gestalten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen unterstützt sie dabei mit einer 20-seitigen Handreichung mit vielfältigen Anregungen. ...



(UNCSD 2012)
Der "Rio+20"-Gipfel (UNCSD 2012) findet vom 20. bis 22.Juni statt. 20 Jahre nach dem Erdgipfel, der 1992 ebenfalls in Rio stattfand, nimmt die Weltgemeinschaft einen neuen Anlauf für eine global nachhaltige Entwicklung. Schwerpunkte der Beratungen werden sein: der Vorschlag, "Sustainable Development Goals" zu entwicklen, die Ausgestaltung einer "Green Economy" und die Aufwertung der UN-Umweltbehörde zu einem Nachhaltigkeitsrat analog zum UN-Sicherheitsrat



Mitglied im Vorstand der AGU fährt nach Rio
Dr. Gudrun Kordecki, Mitglied im Vorstand der AGU, wird mit einer kirchlichen Delegation des eed im Juni nach Rio reisen. Sie wird am "People's Summit" teilnehmen und die Weltkonferenz vom 20.-22.6. beobachten.



Gottesdienstvorschläge zu Rio+20
Dr. Hubert Meisinger, Referent für Umweltfragen der EKHN, hat Vorschläge für die Gottesdienstgestaltung im Kontext mit der Rio+20Konferenz zusammengestellt. ...




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Publikationsdatum dieser Seite: 23.09.2017 15:27