Archiv 2013

Heidelberg, 17.12.2013 | Klimaschutz in kirchlichen Gebäuden
1. Auswertung liegt vor
Seit Herbst 2008 können von kirchlichen Antragstellern im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums Anträge für die Erstellung von Klimaschutz-Teilkonzepten gestellt werden. Inzwischen liegen die Ergebnisse zahlreicher kirchlicher Klimaschutz-Teilkonzepte aus den evangelischen Landeskirchen und den katholischen Bistümern vor. In diesen werden Gebäude aus dem kirchlichen Bereich – darunter Kirchen, Gemeindehäuser/Pfarrheime, Pfarrhäuser/Pastorate und Kindergärten/Kindertagesstätten – auf deren energetischen Zustand untersucht und daraus investive sowie nicht-investive Handlungsempfehlungen abgeleitet.



Heidelberg und Fulda, 25.11.2013 | Vielfalt als Gewinn
Fortschreibung der guten Beispiele
Seit heute stehen unter dem bewährten Titel „Vielfalt als Gewinn“ aktualisierte und erweiterte Projektberichte zum Thema „Biodiversität und Kirche“ online. ...



Düsseldorf, 12.11.2013 | EKD-Synode verabschiedet Beschluss zum Klimaschutz
Zeitgleich mit der Tagung der Synode der EKD findet die Weltklimakonferenz in Warschau statt. Die Synode der EKD bittet den Rat der EKD, die bundesdeutsche Delegation eindringlich darum zu bitten, ihren Beitrag zu leisten, die Weltklimakonferenz nicht scheitern zu lassen; ein energischer Schritt zur Gestaltung eines globalen Fahrplans zur Reduktion der CO2-Emissionen bis zum Jahre 2050 ist jetzt erforderlich. ....



Düsseldorf, 13.11.2013 | EKD-Synode verabschiedet Beschluss zur nachhaltigen Entwicklung
Die Synode dankt dem Rat der EKD für die Einrichtung einer Projektstelle „Diskurs Nachhaltige Entwicklung“. Sie ist eine gute Grundlage, die begonnenen Diskurse über Nachhaltige Entwicklung in der EKD und ihren Gliedkirchen zu vertiefen, den Wissenstransfer und die Zusammenarbeit zwischen den kirchlichen und außerkirchlichen Akteuren zu fördern und im Dialog Positionen zu Zielen und Maßnahmen für eine gesellschaftliche Transformation zu entwickeln. ....



Düsseldorf, 13.11.2013 | „Ethik des Genug“ muss zum Maßstab des Handelns werden
EKD-Synode verabschiedet Kundgebung zum Schwerpunktthema „Welternährung“
Die vollständige Überwindung des Hungers in der Welt bis 2030 ist nach Auffassung der Synode der EKD ein „ambitioniertes, aber realistisches Ziel“. In einer heute Vormittag (13. November) verabschiedeten Kundgebung (Erklärung) rief die Synode in Düsseldorf die Politik in Deutschland, Europa und weltweit dazu auf, „alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um die Ernährung der Weltbevölkerung zu sichern“. Auf ihrer viertägigen Tagung hatten sich die 126 Synodalen unter anderem mit dem Schwerpunktthema „Es ist genug für alle da – Welternährung und nachhaltige Landwirtschaft“ befasst.



Düsseldorf, 12.11.2013 | Beschluss der EKD-Synode zum Schutz der Biodiversität
Die Synode begrüßt die gemeinsam von den Arbeitsgemeinschaften der Umweltbeauftragten der Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland und der deutschen Bistümer erarbeiteten Handlungsempfehlungen zum Schutz der Biodiversität, wie sie in der Schrift „Bio¬diversität und Kirchen – eine Empfehlung der kirchlichen Umweltbeauftragten“ vom März 2013 zusammengestellt wurden. In dieser Schrift heißt es: ...



Berlin, 28.10.2013 | Brot für die Welt - Projekt Zukunftsfähiges Wirtschaften
Kirchen setzen sich für Menschen und Umwelt ein – auch in ihrem eigenen Wirtschaften. Sie kaufen Produkte, die Natur und Klima schonen. Sie unterstützen den fairen Handel. Sie bevorzugen Finanzanlagen, die auf ethischen Kriterien basieren. Auf dieser Website geben wir einen Überblick.



München, Hannover, Schwerte, 21.10.2013 | Kirchliche Umweltbeauftragte für ein Bundes-Klimaschutzgesetz
Damit Leben auf unserer Erde weiterhin lebenswert bleibt, ist es nötig, die Klimaerwärmung zu begrenzen. Viele Landeskirchen haben daher in den letzten Jahren Klimaschutzkonzepte entwickelt. Sie benennen Ziele und Wege, wie Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft beitragen können. In vielen Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen gehören Umwelt- und Energiemanagement inzwischen zum Alltag.



München, 16.10.2013 | Vorläufig keine Patente auf konventionelle Pflanzen und Tiere!
Das Europäische Patentamt (EPA) hat die Eintragung von konventionell gezüchteten Pflanzen und Tieren als „geistiges Eigentum“ vorerst gestoppt. Das Amt in München will zunächst abwarten, wie seine Große Beschwerdekammer über zwei strittige Patente auf Tomaten und Brokkoli entscheidet, wie bereits im September mitgeteilt wurde. Zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter auch die AGU, die sich seit Jahren gegen solche Patente engagieren, sehen darin einen „großen Erfolg“. Sie bekräftigten am 16. Oktober bei einer Protestaktion vor dem EPA ihre Forderungen nach dem endgültigen Aus für die Patentierung von Lebewesen. ...



München, 01.10.2013 | Grüner Gockel landet in Brasilien
Rund 30 Mitglieder des Kirchenkreises Vale do Itajaí ließen sich auch durch den brasilianischen Unabhängigkeitstag nicht davon abhalten, ein Seminar zu besuchen, mit dem der Grüne Gockel endgültig in der Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (IECLB) gelandet ist.



Schwerte, 10.05.2013 | Kirchliche Umweltbeauftragte gegen Paprika-Patent
Die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in der EKD (AGU) und der Beauftragte des Rates der EKD für Umweltfragen wenden sich entschieden gegen das am 8.5. erteilte Patent auf Paprika-Pflanzen. „Erneut hat das Europäische Patentamt (EPA) eine Pflanze aus herkömmlicher Zucht patentiert. Und dies, obwohl Patente auf Pflanzensorten und biologische Zuchtverfahren nicht zulässig sind,“ so Gudrun Kordecki vom Institut für Kirche und Gesellschaft (IKG) und Mitglied im Vorstand der AGU. Das Patent hat zudem eine große Reichweite: Vom Samen bis zur Chilischote, sogar das Wachsen und Ernten der Paprika ist im Patent geschützt.



Schwerte, 17.06.2013 | Protest gegen Patent auf „geköpften Brokkoli“
AGU beteiligt sich an Sammeleinspruch
Am 12.6.2013 hat das Europäische Patentamt (EPA) erneut ein Patent auf eine konventionell gezüchtete Pflanze erteilt. Die Tochter Seminis des US-Konzerns Monsanto erhält ein Patent auf Brokkoli, der angeblich leichter zu ernten ist. Das Patent erstreckt sich auf die Pflanzen, das Saatgut und den "geköpften Brokkoli" sowie auf eine "Vielzahl von Brokkolipflanzen, die auf einem Feld wachsen".



Schwerte, 25.06.2013 | Österreichisches Gastmitglied der AGU verstorben
Die AGU trauert um Prof. Dr. Johann-Georg Haditsch, der am 21.6.2013 im Alter von 79 Jahren verstarb
Professor Haditsch, von Beruf Geologe, war ehrenamtlich als Umweltbeauftragter der Evangelischen Kirche in Österreich A. B. tätig. Seit den 90er Jahren nahm er als Gastmitglied an den Konferenzen der Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in der EKD (AGU) teil. Mit seinem großen Fachwissen bereicherte er den inhaltlichen Austausch des Gremiums und brachte sich insbesondere in den Diskurs über die Endlagersuche für radioaktive Abfälle ein. Zusammen mit dem Beauftragten des Rates der EKD für Umweltfragen, Prof. Dr. Hans Diefenbacher, beteiligte er sich an mehreren Fachgesprächen zu diesem Thema.



München, 14.05.2013 | Merkel soll Patente auf Leben stoppen
Nachdem jahrelanger Protest nur wenig bewirkt hat, soll sich nun Bundeskanzlerin Angela Merkel dafür einsetzen, Patente auf Pflanzen und Tiere zu stoppen. In einem Brief an die Regierungschefin, an Agrarministerin Ilse Aigner und Bundestagsabgeordnete forderten die kirchlichen Umweltbeauftragten gemeinsam mit zahlreichen Organisationen am 14.5. Änderungen im deutschen und europäischen Patentsystem. Zuletzt hatte sich der schweizerische Konzern Syngenta eine konventionell gezüchtete Chili-Pflanze als „Erfindung“ eintragen lassen.



Hamburg, 02.05.2013 | Was wir brauchen: eine sozial gerechte und umweltverträgliche Energiewende!
Resolution auf dem Kirchentag in Hamburg fast einstimmig verabschiedet



Schwerte, 08.05.2013 | Klima der Gerechtigkeit
Überarbeitete Textversion des Posistionspapiers
Die Unterzeichner der entwicklungspolitischen Plattform "Klima der Gerechtigkeit" haben ihr Positionspapier überarbeitet und veröffentlicht.



Hamburg / Heidelberg, 06.05.2013 | Kirchen für gutes Klima
Im Herbst 2008 hat die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland beschlossen, den evangelischen Landeskirchen zu empfehlen, bis 2015 eine Reduktion ihrer CO2-Emissionen um 25 Prozent – gemessen am Basisjahr 2005 – vorzunehmen. In der Zwischenzeit haben viele Landeskirchen diesen Beschluss übernommen und in eigene Programme umgesetzt; dabei konnte das Bundesprogramm „Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen“ im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative genutzt werden.



Dessau, 14.03.2013 | Jury Umweltzeichen "Blauer Engel"
Dr. Volker Teichert im Vorsitz der Jury Umweltzeichen wiedergewählt
Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Katherina Reiche begrüßte die neue, durch den Bundesumweltminister berufene Jury Umweltzeichen. In ihrer ersten Sitzung der neuen Berufungsperiode am 14. März im Bundesumweltministerium in Berlin wurde auch deren Vorsitz neu gewählt. Dabei wurden Dr. Volker Teichert, Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft, als Vorsitzender und die frühere Vorsitzende des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Prof. Dr. Edda Müller, als Stellvertreterin bestätigt.



Magdeburg, 02.04.2013 | Prinzip Nachhaltigkeit
Vor 300 Jahren wurde es in Mitteldeutschland auf die Spur gesetzt.
Auf der Ostermesse 1713 in Leipzig erschien „Sylvicultura oecomomica“ von Hans Carl von Carlowitz. Kursächsischer Berghauptmann aus Freiberg/Mulde und Industrieminister August des Starken. Der 450 Seiten starke Folioband mit den deutschen Titel “Von der wilden Waldaufzucht“ enthält theoretische Erkenntnisse und praktische Erfahrungen im Umgang mit dem Energieträger Holz und legt mit der Beschreibung des heute modernen ‚Prinzips Nachhaltigkeit‘ eine beachtliche Spur bis ins 21. Jahrhundert.



Schwerte, 04.04.2013 | AGU-Stand im Zentrum "Umwelt, Frieden und Gerechtigkeit"
im Messegelände, Halle B7
Auf dem Kirchentag in Hamburg vom 01.-05. Mai '13 befindet sich der Stand der AGU "Umweltschutz in Kirche und Gemeinde" im Zentrum Umwelt, Frieden und Gerechtigkeit (Messegelände, Halle B7). Vorgestellt werden in Kooperation zwischen der AGU und dem Projektbüro Klimaschutz der EKD unter dem Titel „Kirchen für gutes Klima“ die wichtigsten Ergebnisse der bisher vom Bundesumweltministerium geförderten landeskirchlichen Klimaschutzkonzepte. Aus diesen werden thematische „Highlights“ dargestellt und gezeigt, wie Maßnahmen zur Reduzierung von CO2-Emissionen in den Bereichen Liegenschaften, Mobilität, Beschaffung und Flächennutzung umgesetzt werden können. Daneben informieren die kirchlichen Umweltbeauftragten über ihre Arbeit in den Landeskirchen.



Schwerte, 15.03.2013 | Zukunft veranstalten
Eine Orientierungshilfe zur Vorbereitung und Durchführung klimafreundlicher Veranstaltungen in Kirchengemeinden und Kirchenkreisen
Ein Gemeindefest, Kreiskirchentag, eine Synode oder Freizeit – bei der Planung und Durchführung einer Veranstaltung gibt es viel zu beachten – von der Einladung, An- und Abreise der Teilnehmenden, bis hin zu Verpflegung und Pressearbeit....



Schwerte, 20.03.2013 | Kirchliche Umweltbeauftragte geben Empfehlung zur biologischen Vielfalt
Umweltbeauftragte der evangelischen und katholischen Kirche rufen dazu auf, dem Erhalt der biologischen Vielfalt verstärkt Aufmerksamkeit zu schenken. Die neue Handreichung „Kirchen und Biodiversität“ gibt Anregungen für das kirchliche Handeln: Flächenbewirtschaftung und -pflege, Gebäudeunterhaltung, Energieversorgung und auch Maßnahmen zum Klimaschutz können zum Erhalt der Arten beitragen. Anlässlich ihrer gemeinsamen Tagung vom 18.-20. März 2013 in Schwerte legen die Arbeitsgemeinschaften der Umweltbeauftragten der katholischen Diözesen und der evangelischen Landeskirchen zusammen mit dem Beauftragten des Rates der EKD für Umweltfragen und dem zentralen Ansprechpartner der Deutschen Bischofskonferenz für Umweltfragen eine gemeinsame Standortbestimmung der kirchlichen Umweltarbeit auf dem Gebiet der Biodiversität, des Natur- und des Artenschutzes vor.



Berlin, 06.03.2013 | Gemeinschaftswerk Energiewende sozial gestalten
klima-allianz veröffentlicht Positionspapier
Auf Initiative der Klima-Allianz Deutschland und unter der Schirmherrschaft des früheren Umweltministers und UNEP-Exekutivdirektors Prof. Klaus Töpfer (CDU) fordert ein breites Bündnis aus Sozial- und Verbraucherschutzverbänden, Umweltorganisationen, Kirchen und Gewerkschaften die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der Parteien zu einem ernsthaften Dialog über die soziale Ausgestaltung des „Gemeinschaftswerks Energiewende“ auf. Als Grundlage für die Gespräche, die unter der Moderation von Prof. Töpfer stattfinden sollen, dient ein gemeinsames Positionspapier der beteiligten Organisationen mit einem 8-Punkte Forderungskatalog.



Hannover, 05.03.2013 | Kirchliche Umweltbeauftragte gegen jetzige Zulassung von Fracking
Die Umweltbeauftragten der Evangelischen Kirchen in Deutschland zeigen sich besorgt über den zwischen Bundesminister Dr. Rösler und Bundesminister Altmaier abgestimmten Vorschlag zur Zulassung des Fracking-Verfahrens in Deutschland. In dem Text heißt es: „Unterschiedliche unabhängige Gutachten kommen im Kern zu dem Ergebnis, dass das Verfahren unter der Voraussetzung eingesetzt werden kann, dass der Schutz des Trinkwassers gewährleistet ist und keine nachteiligen Umweltbeeinträchtigungen eintreten."



Schwerte, 08.01.2013 | Zum Tod von Ulrich Denkaus
Die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten (AGU) der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) gedenkt ihres ehemaligen Mitglieds Ulrich Denkhaus, der am 1. Januar 2013 im Alter von 74 Jahren verstarb.



Kontakt

Die AGU erreichen Sie über die AnsprechpartnerInnen in den Landeskirchen oder den Vorstand.


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Publikationsdatum dieser Seite: 07.11.2017 21:00