Energie

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„Eine Welt – meine CO2-Bilanz“

CO2 Rechner Klimagerechtigkeit für Jugendliche

Wie viele CO2 Emissionen verursache ich durch meinen täglichen Weg zur Schule oder Arbeit? Wie hat meine Ernährungsweise Einfluss auf das Erdklima? Warum ist es besser, T- Shirts aus Europa zu kaufen oder Lebensmittel auf dem Wochenmarkt? Und wie stehe ich letztlich mit meiner CO2- Bilanz gegenüber einem Jugendlichen aus Peru oder Indien da?

Der von KATE-Stuttgart in Zusammenarbeit mit KlimAktiv entwickelte CO2 Rechner soll Jugendliche sensibilisieren und zum nachdenken und diskutieren anregen. Anhand des Alltags von Jugendlichen sollen sie an ganz lebensnahen Beispielen zur Reflexion über die globale Klimagerechtigkeit motiviert werden. Der CO2 Rechner ermittelt die Emissionen des täglichen Lebens von Jugendlichen in Deutschland aufgegliedert nach ihren typischen Lebensbereichen Lifestyle, Unterwegs und zu Hause. Zentraler Ansatzpunkt sind die eigenen Handlungsmöglichkeiten von Jugendlichen im Klimaschutz und der direkte Bezug zur Situation im Süden.

Anschaulich illustriert mit Karikaturen von Marlene Pohle fragt der Rechner das tägliche Verhalten Jugendlicher ab und gibt gleichzeitig Hintergrundinformationen über dessen Auswirkungen und Zusammenhänge sowie Tipps für klimaschonenderes Verhalten. Vor allem der Zusammenhang zwischen Klimaschutz und globaler Gerechtigkeit wird an konkreten Beispielen bewusst gemacht und mit Handlungsansätzen verknüpft.

Das Projekt entstand in Kooperation mit der BUNDJugend Baden-Württemberg, der Evang. Fachschule für Sozialpädagogik in Stuttgart-Botnang und mit finanzieller Unterstützung des Evangelischen Entwicklungsdienstes (eed), des Katholischen Fonds, InWent und der Europäischen Kommission. Vor allem die Qualifizierung Jugendlicher als MultiplikatorInnen stand im Mittelpunkt sowie die gemeinsame Erarbeitung von jugendorientierten neuen Medien im Internet.“ Wir möchten zu einer breiteren gesellschaftlichen Debatte beitragen, die Mut macht für weltweite Klimagerechtigkeit, alternative Entwicklungsmodelle und ein zukunftsfähiges Deutschland“, betont Sabine Dietrich, Projektleiterin bei KATE.

Zum CO2- Rechner

Hintergrund:

KATE, die Kontaktstelle für Umwelt & Entwicklung in Stuttgart arbeitet seit 1997 als Beratungs- und Bildungsorganisation für nachhaltiges Wirtschaften, gesellschaftliche Verantwortung und internationale Entwicklungszusammenarbeit.

Die Arbeitsfelder sind:

·         Energie- und Umweltmanagement

·         CSR im Tourismus – Corporate Social Responsibility

·         Kommunale Entwicklung / Lokale Agenda 21

·         Entwicklungszusammenarbeit

·         Projektmanagement und Prozessmoderation


KATE arbeitet  in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit mit Aktionsgruppen und Weltläden, Umwelt- und Jugendorganisationen, Kommunen, Schulen, öffentlichen Einrichtungen und der Zivilgesellschaft. Dafür erstellt KATE entwicklungspolitische, didaktische Lehrmaterialien. Im Umweltmanagement hat KATE ein erfolgreiches Verbreitungsmodell des Kirchlichen Umweltmanagements (‚Grüner Gockel‘) mit einem innovativen Konzept ehrenamtlicher UmweltauditorInnen entwickelt, das bereits in über 500 Kirchengemeinden und sozialwirtschaftlichen Einrichtungen zur Anwendung kommt. Für den Tourismus wurde ein softwarebasiertes CSR-Berichtswesen für Kleinunternehmen entwickelt, das sich erfolgreich auf europäischer Ebene verbreitet.

Die Geschäftsstelle von KATE mit 10 Mitarbeitenden verfügt über ein Nachhaltigkeitsmanagement, das die ständige Überprüfung und Verbesserung der eigenen ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Leistung sicherstellt und nach EMAS und ISO 9001:2000 zertifiziert ist.

Kontakt:

KATE - Kontaktstelle für Umwelt & Entwicklung
Blumenstraße 19  70182 Stuttgart 
Tel. (+49)711-24 83 97-0   Fax. -22  
email: info@kate-stuttgart.org
www.kate-stuttgart.org

Mobilität

Für die Deutschen Aktionstage der Nachhaltigkeit im Juni 2014 stehen vielfältige Aktionsmöglichkeiten für die Arbeit in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen und Gruppen zur Verfügung.

Klimaschutzkonzepte in Landeskirchen

Im Rahmen der Förderprogramme der nationalen Klimschutzinitative wird die Erstellung von integrierten Klimaschutzkonzepten gefördert. In diesen Konzepten werden die Bereiche Liegenschaften, Mobilität und Beschaffung ausführlich untersucht und Maßnahmen zur Reduzierung von CO2-Emissionen erarbeitet. Eine aktuelle Übersicht findet sich beim Projektbüros Klimaschutz der EKD

Kernpunkte für ein nachhaltiges Energiekonzept

Aufgrund eines Beschlusses der Landessynode hat die Evangelische Kirche im Rheinland 2012 ein Diskussionspapier zur Energiepolitik vorgelegt. Dafür wurden fachliche Beiträge zur C02-Reduktion, zur Energiewende und zum Ausstieg aus der Kernenergie aufgearbeitet. Das Diskussionspapier dient als Grundlage, um sich an der kirchlichen und öffentlichen Diskussion zu Klimaschutz und Energiewende angemessen beteiligen zu können. Die "Kernpunkte für ein nachhaltiges Energiekonzept" wurden u.a. auf zwei Tagungen in der Evangelischen Akademie Bonn und bei einer Regionalsynode einiger Kirchenkreise zu Energie vorgestellt und diskutiert.  


in 2009 war Energie das Jahresthema des Portals Bildung für Nachhaltige Entwicklung. 


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Publikationsdatum dieser Seite: Sonntag, 3. Juni 2018 10:53