Umweltfreundliche Beschaffung

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... ist ökologischer und fairer Einkauf

Die umweltfreundliche Beschaffung gehört zu den Umweltaktivitäten, die im kirchlichen Umfeld eine lange Tradition haben. Auch die Beschaffung „fairer“ Produkte ist vielen Kirchengemeinden ein Anliegen. Bei „ökofairen“ Produkten wird auf die umweltverträgliche Produktion, Nutzung und Entsorgung von Produkten und auf die soziale Komponente geachtet: Sie stammen nicht aus Kinderarbeit, ihre Produzenten erhalten faire Entlohnung und auf den Schutz der Umwelt wird ebenfalls geachtet.

Über die klassischen Produkte wie Recyclingpapier, umweltfreundliche Reinigungsmittel und Kaffee hinaus kann die ökofaire Beschaffung aber auch auf andere Bereiche ausgedehnt werden. Die Stromversorgung kann bewusst auf einen hohen Anteil an regenerativen Energien umgestellt, der Bezug von „Atomstrom“ abgelehnt werden. Kirchliche Verlautbarungen werden durch eine konsequent ökofaire Beschaffung in aktives Handeln umgesetzt.

Als zweitgrößte Arbeitgeber in Deutschland haben die katholische und evangelische Kirche zusammen einen großen Bedarf an Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Büro, Hauswirtschaft oder Energie. Diese „Marktmacht“ kann gewinnbringend eingesetzt werden – zum Wohle von Mensch und Umwelt.

Wir kaufen anders

Die Servicestelle „Öko-fair-soziale Beschaffung in Kirche und Diakonie“ der evangelischen Landeskirche in Baden berät alle kirchlichen Einrichtungen innerhalb der EKIBA zu Fragen der öko-fair-sozialen Beschaffung.

Zukunft einkaufen

'Zukunft einkaufen' verfolgt als Ziele die Reduktion des Verbrauchs von Energie und Ressourcen in Kirchen und ihren Einrichtungen und Umstellung der Beschaffung auf der Grundlage ökologischer und sozialer Kriterien in Richtung Nachhaltigkeit.

Zukunftsfähiges Wirtschaften

Kirchen haben viele Möglichkeiten, selbst umweltfreundlich und fair zu wirtschaften. Welche Angebote und guten Beispiele zukunftsfähigen Wirtschaftens gibt es bereits? Wie sehen die Schwerpunkte in den einzelnen Landeskirchen aus? Die Internetplattform zu-wi.de von Brot für die Welt will zur „Entwicklungspolitik mit dem Einkaufskorb“ ermutigen.

Kontakt

Die AGU erreichen Sie über die AnsprechpartnerInnen in den Landeskirchen oder den Vorstand.


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Publikationsdatum dieser Seite: Mittwoch, 11. Juli 2018 22:23