Umweltfreundliche Beschaffung

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„Zukunft einkaufen“ auf dem Kirchentag in Bremen

Neue Materialien für die Gemeindearbeit vorgestellt

Kirchentag 2009 Bremen Präses Buß Zukunft EinkaufenDrei Tage präsentierte sich das bundesweite, ökumenische Projekt „Zukunft einkaufen“ im Rahmen des Deutschen Evangelischen Kirchentages in der Themenhalle „Zentrum Zukunft“. Dort besuchten mehr als 10.000 Teilnehmer pro Tag eine Fülle von Veranstaltungen, die sich mit der Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft auseinandersetzten. Auch der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Alfred Buß, nahm sich Zeit für einen Besuch am Standvon „Zukunft einkaufen“, um den Initiatoren zur Halbzeit des Projektes zu gratulieren. „In einer Zeit sich überlagernder Krisen ist es wichtig, dass die Kirchen in Deutschland gemeinsam Wege für einen nachhaltigen Konsum aufzeigen und dabei vorbildlich vorangehen“. Das sei ein wertvolles „Konjunkturprogramm“, das gleichzeitig gegen Sozialabbau und Klimakrise wirke, so der leitende Geistliche der Westfälischen Kirche.
Die bundesweite Initiative wird mit Eigenmitteln der Kirchen und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert. „Wir zeigen neue Wege auf, die Kirche und kirchliche Einrichtungen ökologisch und nachhaltig zu gestalten“, so der Projektleiter Klaus Breyer, Umweltbeauftragter der Evangelischen Kirche von Westfalen. Bundesweit getragen wird das Projekt von den Arbeitsgemeinschaften der katholischen und evangelischen Umweltbeauftragten in Deutschland. Zum Evangelischen Kirchentag hat das bundesweite Projekt fünf neue Arbeitshilfen herausgebracht. Bei diesen Arbeitshilfen handelt es sich um Anregungen für die Gemeindearbeit, einen Managementleitfaden, eine umfangreiche Checkliste und einen Band, der einen Überblick über die besten Initiativen aus den 13 Testregionen und 49 Einrichtungen, die sich bundesweit beteiligen, gibt. „ In diesen Einrichtungen von Dresden bis Bremen leisten wir mit unserem Managementsystem erfolgreiche Arbeit in ökumenischer Zusammenarbeit“, so Thomas Kamp-Deister vom Bistum Münster. Im Rahmen einer der erfolgreichsten Themenhallen mit Besuchen von z.B. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und dem Wissenschaftler Ernst-Ulrich von Weizsäcker wurde das Projekt einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Eine Vielzahl von Interessierten aus Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen informierte sich über „ökofaire“ Möglichkeiten, den kirchlichen Einkauf in den Bereichen Energie, Finanzen, Büro, Außenanlagen und Küchen zu verbessern. Interessierte können sich auch über das Internetportal www.zukunft-einkaufen.de informieren.

Projektleitung:
Klaus Breyer - Institut für Kirche und Gesellschaft, Iserlohner Straße 25, 58239 Schwerte, Tel.: 02304/755329
Thomas Kamp-Deister – Kath. LVHS, Am Hagen 1, 48231 Warendorf-Freckenhorst, Tel.: 02581/ 9458229

Wir kaufen anders

Die Servicestelle „Öko-fair-soziale Beschaffung in Kirche und Diakonie“ der evangelischen Landeskirche in Baden berät alle kirchlichen Einrichtungen innerhalb der EKIBA zu Fragen der öko-fair-sozialen Beschaffung.

Zukunft einkaufen

'Zukunft einkaufen' verfolgt als Ziele die Reduktion des Verbrauchs von Energie und Ressourcen in Kirchen und ihren Einrichtungen und Umstellung der Beschaffung auf der Grundlage ökologischer und sozialer Kriterien in Richtung Nachhaltigkeit.

Zukunftsfähiges Wirtschaften

Kirchen haben viele Möglichkeiten, selbst umweltfreundlich und fair zu wirtschaften. Welche Angebote und guten Beispiele zukunftsfähigen Wirtschaftens gibt es bereits? Wie sehen die Schwerpunkte in den einzelnen Landeskirchen aus? Die Internetplattform zu-wi.de von Brot für die Welt will zur „Entwicklungspolitik mit dem Einkaufskorb“ ermutigen.

Kontakt

Die AGU erreichen Sie über die AnsprechpartnerInnen in den Landeskirchen oder den Vorstand.


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Publikationsdatum dieser Seite: Sonntag, 3. Juni 2018 10:54