Bioethik, Biotechnologie und Gentechnik

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Bewahrung der Schöpfung praktisch - Gentechnik

Die Arbeitshilfe enthält nützliche Daten und Fakten über Anwendungen der Gentechnik und gibt Hinweise zu ihrer ethischen Beurteilung.

Die modernen Biowissenschaften erlangen eine immer stärkere Bedeutung in unserem Leben: im medizinischen Bereich durch neue diagnostische und therapeutische Methoden, im Bereich der Lebensmitteltechnologie, aber auch beim Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen auf dem Acker.
Stichworte wie Genpflanzen, Klonen und Präimplantationsdiagnostik beunruhigen und faszinieren zugleich. Aber wie ist die Nutzung dieser neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse aus christlich-ethischer Sicht einzuschätzen? Dürfen wir alles, was wir können?
Die Arbeitshilfe "Bewahrung der Schöpfung praktisch - Gentechnik" erläutert die Grundlagen der Gentechnik und gibt eine Hilfe bei der ethischen Urteilsbildung in diesem Bereich. Auf 56 Seiten, versehen mit zahlreichen Abbildungen, Grafiken und Tabellen wird anschaulich beschrieben, was man unter Gentechnik versteht und wo gentechnische Verfahren Anwendung finden. Die Schrift richtet sich an Gemeindegruppen, die sich mit dieser neuen Technik und den sich daraus ergebenden ethischen Fragen auseinander setzen wollen. Sie ist auch geeignet für den Unterricht in der Sekundarstufe 2 in den Fächern Religionslehre, Gesellschaftskunde und Biologie. Die Aktualisierung erfolgte letztmalig im April 2005 durch Einlegeblätter.

Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der Gliedkirchen in der EKD (AGU)
Bezugsadresse: Institut für Kirche und Gesellschaft
z. Hd. Frau Simon, Iserlohner Str. 25, 58239 Schwerte
Tel. 0 23 04 / 755 307 - Fax: 0 23 04 / 755 318
Email: k.simon@kircheundgesellschaft.de

ISBN 3 - 931845 - 1
Die Arbeitshilfe kostet 4 Euro incl. Versandkosten. Mengenrabatt ab 10 Exemplaren auf Anfrage.

"Keine Gentechnik auf Kirchenland"

Die Kampagne "Keine Gentechnik auf Kirchenland" der kirchlichen Umweltbeauftragten führte zu zahlreichen Beschlüssen zum Umgang mit der Gentechnik auf kirchlichem Pachtland. Die jeweils aktuelle Beschlusslage aus EKD und Landeskirchen wird im folgenden dargestellt. 

Arbeitshilfe Grüne Gentechnik

Nach wie vor werden in Deutschland und Europa kaum gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut. Global gesehen nimmt der Anbau jedoch weiter zu. Meldungen über Probleme für Landwirte, die Umwelt und die Gesundheit weisen auf Nachteile des großflächigen Anbaus dieser Pflanzen hin. "In Gentechnisch veränderte Pflanzen - Eine Betrachtung aus kirchlicher Sicht" wird der Sachstand zu gentechnisch veränderten Pflanzen und die Position der Evangelischen Kirche von Westfalen dargestellt.  

Vielfalt säen - Freies Saatgut erhalten

80 Prozent der Lebensmittel auf der Welt werden von Kleinbauernfamilien angebaut, die nur eine kleine Ackerfläche und geringe technische Ausstattung zur Verfügung haben. Die Arbeit dieser Bauernfamilien ist von unschätzbarem Wert für den Großteil der Welternährung und den Erhalt der biologischen Vielfalt. Die vielen Kleinbauern und Kleinbäuerinnen benötigen dafür freien Zugang zu Saatgut. Wer kein Saatgut hat oder wem das freie Saatgut genommen wird, der kann sich nicht selbst ernähren und gerät in Abhängigkeit von Saatgutkonzernen ‒ mit verheerenden Folgen. Doch die internationale Agrarindustrie versucht seit längerem und zunehmend erfolgreich, den Saatgutmarkt zu kommerzialisieren.
 

Zellux.net

Stammzellen im Schlaglicht von Forschung, Medizin, Kirche, Ethik und Recht  

Next Generation

Das Institut für Kirche und Gesellschaft bietet unter dem Titel "Next GENeration?!" zwei Veranstaltungen zum Themenkomplex Gentechnik, Klonieren und genetische Auslese an. Das innovative Programm ist sowohl auf den Lehrstoff zum Themenkomplex Genetik und Ethik, als auch auf die besonderen Lernbedürfnisse junger Erwachsener abgestimmt. Die Veranstalterinnen und Veranstalter legen dabei besonderen Wert auf die Verknüpfung von Fachwissen und Erfahrungswissen sowie darauf, Freiräume zu schaffen, um die Entwicklung eines persönlichen Standpunktes zu fördern. Die Angebote "Diskurs" und "Kreativ" werden in Flyern näher vorgestellt.


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Publikationsdatum dieser Seite: Donnerstag, 29. November 2018 23:53