Klimaschutz

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Resolution "Energie für Deutschland" auf dem ÖKT

Im Zentrum Zukunft wurde am 13.05.2010 eine Resolution zur Gestaltung eines verantwortungsvollen Energiekonzepts für die Bundesrepublik Deutschland verabschiedet.

"Wir fordern die Bundesregierung auf, ein Energiekonzept zu verabschieden, das die Reduzierung der deutschen Treibhausgase um mindestens 40% bis 2020 und mindestens 95% bis 2050 zum Ziel hat, am Atomausstieg festhält, den Neubau von Kohlekraftwerken stoppt, Energieeffizienz wirksam fördert, die Energieinfrastruktur um- und ausbaut und die vollständige Umstellung auf erneuerbare Energien konsequent durchführt.
Zu einem zielgerichteten Klimaschutz gehören auch der Abbau klimaschädlicher Subventionen und eine konsequente Förderpolitik. Deshalb muss die Bundesregierung umgehend die Sperre für Mittel aus dem Marktanreizprogramm und der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministerium (BMU) aufheben, um Investitionen in die Energiewende zu ermöglichen und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu erhalten.
Die Bundesregierung wird in diesem Jahr mit dem geplanten Energiekonzept die Weichen für Deutschlands Energiepolitik in den nächsten Jahrzehnten stellen. Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und dem Atomausstieg wurde bereits vor einem Jahrzehnt die Umstellung auf eine zukunftsfähige Energieversorgung begonnen. Dieser Weg muss nun konsequent fortgesetzt werden und darf nicht durch Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke und den Bau neuer Kohlekraftwerke behindert werden. Nukleare und fossile Stromerzeugung passen mit einer Stromerzeugung, die auf Erneuerbaren Energien basiert, mittelfristig nicht zusammen. Künftig werden Erneuerbare Energien die Grundlast des Strombedarfs decken und müssen für Spitzenlasten durch einen flexiblen Kraftwerkspark ergänzt werden. Atom- und Kohlekraftwerke weisen die notwendige Flexibilität jedoch nicht auf und können damit die von der Regierungskoalition ins Feld geführte Funktion als „Brückentechnologie“ bis zur vollständigen Umstellung auf Erneuerbare Energien nicht übernehmen.
Die Bundesregierung hat bei einem Konsortium von Forschungsinstituten verschiedene Szenarien für das Energiekonzept in Auftrag gegeben, mit denen dargestellt werden soll, wie Deutschland seine Klimaziele bis 2050 erreichen kann – alle Szenarien basieren jedoch auf Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke. Ein Szenario, das auf dem geltenden Atomausstieg beruht und vollständig auf regenative Energieträger setzt, ist bisher nicht in Auftrag gegeben worden, und das, obwohl es mittlerweile eine ganze Reihe von Studien gibt, die belegen, dass eine 100% erneuerbare Stromversorgung bis 2050 klimaverträglich, sicher und bezahlbar ist.
Die Bundesregierung muss diese Studien endlich zur Kenntnis nehmen, als Konsequenz ein Szenario auf Basis des Atomausstiegs und mit dem Ziel 100%-Erneuerbare-Energien in Auftrag geben und aus diesem ihr Energiekonzept ableiten. Erneuerbare Energien und Energieeffizienz leisten nicht nur den entscheidenden Beitrag zur Klimaschutz, sondern auch zur Sicherung und Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze."

Mobilität

Für die Deutschen Aktionstage der Nachhaltigkeit im Juni 2014 stehen vielfältige Aktionsmöglichkeiten für die Arbeit in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen und Gruppen zur Verfügung.

Powered by heaven

Mission: Klima retten! powered by heaven" möchte (westfalenweit) Jugendliche unterstützen und motivieren, sich für Klima- und Umweltschutz einzusetzen – im persönlichen Umfeld, in der Kirchengemeinde, in der Kommune und in der Gesellschaft. 

Klimaspiritualität

Die Klimagerechtigkeit ist ein Schwerpunkt der Arbeit der Vereinten Evangelischen Mission. Gleichzeitig wird die Auseinandersetzung mit Schöpfungstheologie in diesem Zusammenhang immer wichtiger. Die VEM hat jetzt eine erste Broschüre für die Gemeindearbeit zusammengestellt mit Liedern, Gebeten und Texten zum Thema "Klimaspiritualität".

Themenportal Klimagerechtigkeit

Das Themenportal Klimagerechtigkeit stellt verschiedene Aktionen und Kampagnen zur Klimagerechtigkeit zusammen.

Materialien

Neben der fachlichen Information ist die Bildungs- und Motivationsarbeit eine wichtiger Baustein bei der Gestaltung der Lebenswelten. Im Internet gibt es vielfältige Quellen, die gezielt Materialien für die theologische Arbeit und die Bildungsarbeit im Kontext Bewahrung der Schöpfung zur Verfügung stellen bzw. diese bündeln.  Hier ein kleine Auswahl zum Bereich Klimaschutz.

Klimatipps

Zu den Tätigkeitsschwerpunkten des Projektbüros Klimaschutz der EKD zählt die Unterstützung kirchlicher Antragsteller im Rahmen der Förderprogramme der nationalen Klimaschutzinitiative. Darüber hinaus informiert das Projektbüro auch über Maßnahmen, die zu einer Reduzierung von CO2-Emissionen beitragen können. Mit dem Flyer "Klimatipps" wird über verschiedene Themen zum Klimaschutz informiert.

Bisher sind in dieser Reihe erschienen:  


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Publikationsdatum dieser Seite: Donnerstag, 29. November 2018 23:51